

Wie schon im letzten Artikel unserer Zeeland-Serie angekündigt, stand an diesem Wochenende ein weiteres Highlight auf dem Vereinskalender der TSG Porz: der Ausflug zum berühmten Tauchsee Panheel in den Niederlanden. Ein Tag voller Tauchabenteuer, guter Stimmung, skurriler Unterwasserwesen – und natürlich: Kibbeling.
Früher Vogel auf dem Warteparkplatz
Panheel öffnet pünktlich um 09:00 Uhr seine Schranke zum Tauchgelände. Wer den Platz kennt, weiß: Wer früh kommt, hat gute Chancen auf einen der begehrten Parkplätze mit kurzem Weg zum Wasser. Und so versammelten sich bereits ab 08:15 Uhr zahlreiche Autos, Vans und vollbeladene Kombis auf dem großzügigen Warteparkplatz vor dem Eingang. Auch die achtköpfige Delegation der TSG Porz war mit dabei, voll bepackt mit Tauchausrüstung, Vesperboxen und guter Laune. Darunter auch vier frischgebackene DTSA-Einstern-Taucher*innen, die ihren ersten „großen“ Vereinsausflug nach dem Abschluss der Ausbildung erlebten.
Pünktlich um 09:00 Uhr hob sich die Schranke, und dann hieß es: Run auf die Einstiegsnähe! Mit viel Humor, leichter Konkurrenz und einem kleinen Augenzwinkern manövrierten sich die Fahrzeuge durch das Nadelöhr „Bezahl-Barke“ auf den Platz. Leider war es dem Autor dieser Zeilen nicht vergönnt, dieses chaotische Autoballett fotografisch festzuhalten. Er gelobt Wiedergutmachung beim nächsten Besuch! 🙂
Aufbau, Briefing, Vorfreude
Einmal angekommen, folgte das vertraute Ritual: Klappen auf, Ausrüstung raus, Anrüsten, Regler checken. Die Routine saß bei allen, aber für die Neulinge wurde natürlich noch einmal alles in Ruhe erklärt.


Besonders hervorzuheben: Die unbezahlbare Unterstützung durch unsere Team-Managerin an Land, auch bekannt als „Emmas Mutter“, die sich liebevoll um die Organisation von Snacks, Wasser, Keksen und Sonnencreme kümmerte. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön!
Tauchgang 1: Zum Piratenschiff und darüber hinaus



Der erste Tauchgang des Tages führte die gesamte Gruppe zum legendären versunkenen Piratenschiff von Panheel. In rund 12 Metern Tiefe liegt dieses imposante Wrack, das sich wunderbar durchtauchen lässt. Die Fensterluken, der angedeutete Mast, die verwitterten Planken – alles wirkt wie aus einem Abenteuerfilm. Nach einem kleinen Abstieg auf etwa 25 Meter Tiefe, um die unteren Ebenen des Geländes zu erkunden, tauchte die Gruppe wieder auf in die helleren, wärmeren Schichten des Sees.


Von dort aus trennten sich die Wege: In Zweier- oder Vierergruppen wurden weitere Highlights angepeilt. Wer wollte, tauchte durch ausrangierte Container, kämpfte sich durch einen Unterwasser-Wald von Computertischen, Kneipen-Theken mit muschelbewachsenen Zapfanlagen und Eiffelturm-Miniaturen und überließ Azteken-Göttern und Osterinselstatuen mehr oder weniger respektvoll das Feld.

Oberwasserpause mit Keksen und Sonne

Zurück am Ufer dann: Blauer Himmel statt Gewitter! Die Wetterprognosen hatten eigentlich Unheil angedeutet, doch Panheel zeigte sich von seiner besten Seite. Auf den Picknickdecken wurden Taucherkekse, Müsliriegel und kalte Erfrischungsgetränke verteilt. Gespräche drehten sich um Sichtweiten, Buddy-Kommunikation, die Überraschungstiefe des Sees und das nächste Tauchziel: Kevin.
Tauchgang 2: Besuch bei Kevin, dem Minion
Der zweite Tauchgang des Tages stand ganz im Zeichen eines wahren Maskottchens: Kevin, der Minion. Ganze 6,5 Meter misst der gelbe Koloss, der in rund 9 Metern Tiefe auf Tauchbesuch wartet.


Die Buddy-Teams starteten leicht versetzt, fanden aber alle sicher zu ihm. Kevin, stets fotogen, posierte wie immer für unzählige Unterwasser-Selfies und Gruppenfotos. Und weil es so schön war, kreisten einige noch ein wenig durch das „Minion-Reich“, in dem es weitere Skulpturen, kleine Boote und liebevoll platzierte Details zu entdecken gab.

Doch Panheel hat nicht nur Deko zu bieten: Karpfen und Hechte kreuzten den Weg der Taucher*innen, zum Erstaunen mancher und zur Begeisterung anderer. Besonders in den bewachsenen Bereichen des Sees kam echtes „Süßwasser-Riff-Gefühl“ auf.


Abschluss mit Kibbeling und Pommes
Nach dem Verstauen der nassen Anzüge und dem Verstauen der Erinnerungen im Logbuch war der Tag aber noch lange nicht vorbei. Denn eine Vereinsfahrt der TSG Porz nach Panheel endet niemals ohne Stopp am „Grens-Kiosk“!

Dort, direkt hinter der Grenze, ließen sich die acht TSG-ler tonnenweise Kibbeling, Pommes Spezial, Frikandel & Co.schmecken. Mit vollen Mägen und frittierten Herzen ging es dann am frühen Abend zurück nach Köln.

Fazit: Panheel, wir kommen wieder!
Was bleibt von diesem Tag? Erinnerungen an eine fantastische Unterwasserwelt, an einen Ort, der zwischen Trash und Tempel balanciert und den Tauchenden ständig ein Schmunzeln unter die Maske zaubert.
Und für alle gilt: Panheel war nicht der letzte Ausflug dieser Art. Schon jetzt wird geplant, gepackt und geträumt – vom nächsten Kevin-Besuch, vom nächsten Kibbeling und natürlich vom nächsten gemeinsamen Abtauchen.
Gut Luft und bis bald!
Eure TSG Porz!
Text: Philip Behrends; Fotos: … von allen Teilnehmern















































