
Die TSG Porz sucht einen neuen 1. und 2. Vorsitzenden
Die TSG Porz ist vieles zugleich: Sportverein, Ausbildungsstätte, Treffpunkt, Jugendförderer und Gemeinschaft.
Damit dieses bunte, kleine, schwimmende Ökosystem aus Ideen, Meinungen und Neoprenanzügen auch weiterhin gut funktioniert, stehen in Kürze die Neuwahlen des 1. und 2. Vorsitzenden an.
Und ja – wir wissen: Das Wort Vorstand klingt erstmal nach Aktenordnern, Paragrafen und endlosen Sitzungen. Zeit also, einen realistischen Blick darauf zu werfen, was diese Ämter wirklich bedeuten – und was ganz bewusst nicht.
Der 1. Vorsitzende – Koordination statt Kommandozentrale
Der 1. Vorsitzende ist nicht der „Chef von allem“, sondern vor allem Koordinator, Ansprechpartner und Moderator.
Zu seinen Aufgaben gehört es, den Verein nach außen zu vertreten, Vorstandssitzungen und Mitgliederversammlungen einzuberufen und gemeinsam mit dem Vorstand dafür zu sorgen, dass Entscheidungen getroffen und umgesetzt werden.
Die Aufgaben sind in der Geschäftsordnung klar beschrieben – und ja, dort klingen sie naturgemäß etwas technisch.
Die gelebte Realität im Verein sieht deutlich menschlicher aus: Aufgaben werden im Vorstand verteilt, Zuständigkeiten angepasst und je nach Kapazitäten gemeinsam getragen. Niemand muss alles alleine machen oder alles wissen.
Der 2. Vorsitzende – Organisation mit Überblick
Der 2. Vorsitzende unterstützt den 1. Vorsitzenden und vertritt ihn bei Abwesenheit.
In der Praxis bedeutet das vor allem Organisation und Koordination: Mitgliederverwaltung, interne Kommunikation – und ein wachsames Auge auf unser Vereinsheim.
Auch hier gilt: Die Geschäftsordnung beschreibt einen Rahmen. Wie Aufgaben im Detail gelebt werden, richtet sich nach den Menschen im Vorstand, ihren Stärken, ihrer Zeit und ihren Interessen.

Eindrücke von Vereinsarbeit 😝
Anpassungen sind nicht nur erlaubt, sondern ausdrücklich Teil der Vereinsrealität.
Wie viel Zeit kostet ein Vorstandsamt wirklich?
Eine der häufigsten Fragen – völlig zu Recht.
Die ehrliche Antwort: Es schwankt.
Im Durchschnitt bedeutet ein Vorsitzendenamt:
- Teilnahme an Vorstandssitzungen (in der Regel planbar),
- gelegentliche Abstimmungen per Mail oder Telefon,
- punktuell mehr Einsatz rund um Mitgliederversammlungen oder Veranstaltungen.
Es ist kein Vollzeitjob und kein Dauerstress – sondern ein Ehrenamt, das sich gut mit Familie, Beruf und Tauchsport vereinbaren lässt, wenn man es gemeinsam trägt.
Was man mitbringen sollte – und was nicht
Hilfreich sind:
- Interesse am Verein und seinen Menschen
- Lust, Dinge zu gestalten und weiterzuentwickeln
- Zuverlässigkeit und ein bisschen Organisationstalent
Nicht erforderlich sind:
- Jura-Studium
- 24/7-Erreichbarkeit
- der Anspruch, alles perfekt zu machen.
Der Vorstand arbeitet als Team – Entscheidungen werden gemeinsam getroffen, Verantwortung gemeinsam getragen.
Die Satzung ist klar geregelt, die Aufgaben sind verteilt, die Amtszeit beträgt drei Jahre.
Unverbindlich reinschnuppern? Sehr gerne.
Wichtig zu wissen: Niemand muss sich „ins kalte Wasser stürzen“.
Vor der Jahreshauptversammlung besteht ausdrücklich die Möglichkeit, einfach einmal bei einer Vorstandssitzung vorbeizukommen, zuzuhören, Fragen zu stellen und ganz unverbindlich zu schauen, ob man sich in dieser Rolle wohlfühlen könnte.
Erst erleben, dann entscheiden – genau so stellen wir uns das vor.

Unser Appell
Die TSG Porz lebt von Engagement. Von Menschen, die nicht nur mitschwimmen, sondern auch mal die Richtung mitbestimmen.
Wenn du dir vorstellen kannst, diese Rolle zu übernehmen – oder einfach erst einmal mehr wissen möchtest: Sprich uns an. Frag nach. Komm ins Gespräch.
Manchmal beginnt Verantwortung nicht mit einer großen Entscheidung, sondern mit einem einfachen Satz:
„Ich könnte mir das vorstellen.“
Mit sportlichen Grüßen und einem kräftigen
Gut Luft!
Eure TSG Porz 1962 e.V.

