TSG Porz unterwegs – Tauchspots, die eine Reise wert sind

Tauchen lebt nicht nur von Ausbildung, Training und unseren gemeinsamen Unternehmungen im Verein, sondern natürlich auch davon, immer wieder neue Gewässer und spannende Tauchregionen kennenzulernen.

Deshalb möchten wir euch hier im TSG-Porz-Blog künftig in lockerer Folge sehenswerte Tauchspots und besondere Tauchziele vorstellen – am liebsten aus erster Hand von unseren eigenen Vereinsmitgliedern. Vielleicht ist ja die eine oder andere Inspiration für die nächste Reise dabei.

Den Anfang machen Antoaneta und Ralf Schmidt, die es im Juli/August 2026 in den hohen Norden verschlagen hat. Rund 1.400 Kilometer von zu Hause entfernt haben sie die Tauchbasis DYK-LEIF im schwedischen Hamburgsund und die faszinierende Unterwasserwelt rund um die Väderöarna, die sogenannten Wetterinseln, erkundet.

Hier kommt ihr Reisebericht – unverändert und direkt aus der Feder der beiden:

Hallo liebe Tauchsportgemeinschaft,

wie versprochen haben wir einen Bericht erstellt über unsere Erfahrungen mit der Tauchbasis DYK-LEIF in Schweden vom Juli/August 2026.

Wir, das sind Antoaneta und Ralf Schmidt.

Entfernung: ca. 1.400 km.

TSG Porz unterwegs – Tauchspots, die eine Reise wert sind

Die Tauchbasis befindet sich in dem Ort „Hamburgsund“. Dieser liegt etwa 130 km nördlich von Göteborg und etwa 200 km südlich von Oslo und ist an einem maritimen Naturreservat (Väderöarna = Die Wetterinseln) gelegen.
Die Wetterinseln sind ein Meeresnaturreservat, das hauptsächlich aus Wasser und Unterwassergebieten, aber auch aus über 300 Inseln und Schären besteht. 
Im Sommer hat die Tauchbasis an allen 7 Tagen in der Woche geöffnet.
Von Anfang Dezember bis Ende Februar ist die Tauchbasis geschlossen.

Ausgelegt ist die Tauchbasis für 24 Taucher, d.h. es gibt 24 Betten und 24 Plätze auf den Tauchbooten sowie 24 Sitzplätze am Esstisch.
Das Briefing und die Konversation finden grundsätzlich auf Schwedisch oder auf Englisch statt.

TSG Porz unterwegs – Tauchspots, die eine Reise wert sind

Man taucht grundsätzlich mit seiner eigenen kompletten Tauchausrüstung inklusive Blei und Flaschen. Leihausrüstung ist jedoch vorhanden.

Achtung! Die Tauchausrüstung kann nur auf den Booten mit Süßwasser gespült werden. An der Tauchbasis ist keine Spülmöglichkeit vorhanden.
Es werden nur Bootstauchgänge angeboten. Landtauchgänge kann man auf eigene Faust machen. Die Fährverbindung zur vorgelagerten Insel „Hamburgö“ ist kostenfrei und von dem Strand kann man bequem ins Meer gehen. DerTauchplatz liegt mit dem PKW ca. 2,5 km entfernt von der Tauchbasis. Die Tauchbasis besteht aus 2 Häusern, einer Garage als Füllstation mit Unterbringungsmöglichkeit der eigenen Tauchausrüstung und einer Werkstatt, wo auch die Leihausrüstung gelagert ist.


Als Transportmöglichkeit für die Tauchausrüstung zum Hafen sind ein PKW und ein Transporter mit jeweils einem Anhänger vorhanden.


Die Taucher gehen zu Fuß oder mit dem eigenen PKW zum Hafen. Entfernung ca. 700 m bis 800 m.
Im Hafen liegen 4 Tauchboote, wobei die 2 großen Boote jeweils 12 Taucher aufnehmen können und über einen Taucher-Lift verfügen. Super Erfindung, das erleichtert den Bootseinstieg um ein tausendfaches.


Die 2 kleineren Boote werden nur nach Bedarf genutzt, wobei ein Boot zu 100% elektrisch angetrieben wird. Die kleinen Boote verfügen lediglich über Flossenleitern.

Wassertemperatur Ende Juli:    Oberfläche ca. 20 °C
In 40 m Tiefe: ca. 16 °C
Lufttemperatur Ende Juli:         ca. 16-30 °C

An der Küste herrscht meistens eine frische Brise.
Sichtweiten unter Wasser:        ca. 10-20 m
Je weiter weg der Tauchplatz vom Festland ist, desto besser ist die Sicht. Bis 15 m Tiefe ist es etwas nebelig. Unter der Sprungschicht wird die Sicht besser und klarer.
Teilweise ist eine sehr schwache Strömung vorhanden. Kann aber je nach Windrichtung auch hefiger ausfallen.
Was sieht man unter Wasser?
Die Unterwasserlandschaft besteht aus Granitgestein und Sandboden.
Auf den ersten 10 Metern trifft man auf zahlreiche Feuerquallen.
Bis ca. 20 m Tiefe sind die Felsen mit Seetang, Kelp oder Seegräsern bewachsen. An den Felswänden, wo die Strömung entlang streift, sind Seescheiden, Seenelken, Seedahlien und vieles mehr vorhanden.
Hummer, Taschenkrebse, Gespensterkrabben und verschiedene Arten von Seesternen sieht man bei jedem Tauchgang … und wer ein gutes Auge hat, findet auch verschiedene Nacktschnecken. Bei Plattfischen, Seenadeln oder Seeigeln muss man schon mehr Glück haben.
Schwarmfische gibt es nicht. Dafür Klippenbarsche und Lippfische. Und wer ganz viel Glück hat, sieht sogar Seehunde bei einem Tauchgang.
Ansonsten gibt es noch so viel unter Wasser zu sehen, wovon wir gar nicht wissen, wie das alles heißt. Das kann jeder für sich herausfinden.

Grundsätzlich wird von der Tauchbasis VOLLPENSION angeboten, d.h.

  • Frühstück
  • Bootsausfahrt mit 2 Tauchgängen
  • Mittagspause mit einem Lunchpaket auf einer der Schäreninseln
  • Abendessen
  • Luftfüllungen für 200 bar und 300 bar sowie Nitrox-Füllungen
  • Übernachtung


Haupthaus: 14 Schlafplätze
Nebenhaus: 10 Schlafplätze

Im Haupthaus befindet sich die große Gemeinschaftsküche, in der die Hausherrin für alle kocht, auch für die eigene Familie. Direkt offen angegliedert an die Küche befindet sich der lange Esstisch mit Platz für 24 Personen. Von dort aus geht es zu dem Privatbereich der Familie. Es sind 4 Schlafräume (3×4 Personen + 1×2 Personen) mit Etagenbetten (2 m x 80 cm) vorhanden sowie Platz für das Gepäck in den Räumen.
Die Mitarbeiter sind in einem eigenen Schlafraum mit 3 Etagenbetten untergebracht.
3 Bäder mit Dusche und WC sowie Sauna sind im Haus verteilt.


Das Nebenhaus verfügt im Erdgeschoss über eine große Küche und ein großes Ess-/Wohnzimmer. Auf der Terrasse steht ein beheizbarer Whirlpool.
Insgesamt sind 5 Doppelzimmer und 2 Bäder mit Dusche und WC vorhanden.
Bei den Nachbarn können noch 3 Appartements bzw. Studios für je 2 Personen angemietet werden, mit jeweils eigenem Bad mit Dusche und WC sowie Küche. 2 Studios verfügen lediglich über eine kleine Pantry-Küche und eine Wohnung über eine große Küche.

TSG Porz unterwegs – Tauchspots, die eine Reise wert sind

Frühstück:
Es gibt ein Frühstücksbuffet mit verschiedenen Brot- und Brötchensorten sowie Knäckebrot, Butter, Käse, Salami und Schinken. Des Weiteren werden kalte Spiegeleier und verschiedene Obstsorten sowie Cornflakes und Müsli angeboten. Zu trinken gibt es Kaffee, Tee, Milch und Orangensaft

Mittagessen:
Das warme Mittagessen bzw. der Lunch wird zwischen den Tauchgängen gereicht und auf einer der Schäreninseln eingenommen. Kuchen gibt es auch noch sowie Kaffee, Tee und Wasser. Das Lunchpaket befindet sich in einer Tupperdose und besteht immer aus Reis mit Fleisch und etwas Gemüse. Vegetarischer Lunch ist auch möglich. Das thailändisch angehauchte Essen ist nur schwach gewürzt und kann mit einer süß-sauren oder scharfen Soße verfeinert werden. Jeder, wie er will. 

Abendessen:
Das warme Abendessen wird an dem großen Esstisch im Haupthaus eingenommen. Auch hier ist das thailändisch angehauchte Essen nur schwach gewürzt und kann mit einer süß-sauren oder scharfen Soße verfeinert werden. Vegetarisches Abendessen ist auch möglich.
Grundsätzlich ist immer Reis dabei sowie Fleisch oder Fisch. Fast immer wird eine Suppe dazu serviert. Als Nachspeise gibt es selbst gemachte Kuchen.

Für zwischendurch:
Das Boot verfügt über einen Kühlschrank. Dort kann man Bier oder Softdrinks kaufen. Im Haupthaus gibt es im Untergeschoss einen Getränkeautomaten, wo man ebenfalls Bier oder Softdrinks kaufen kann. Im großen Kühlschrank im Erdgeschoss vom Haupthaus sind auch Bier und Softdrinks vorhanden. Die Getränke auf dem Boot und vom Kühlschrank werden ganz am Ende bezahlt, beim Getränkeautomaten direkt.

exemplarischer TAGESABLAUF:

7:30 Uhr – Beladen der Fahrzeuge und Fertigmachen der Flasche für den 1.Tauchgang
8:00 Uhr – Frühstück
9:00 Uhr – Grundlegendes Briefing
9:05 Uhr – Fußmarsch oder Autofahrt zum Hafen
9:20 Uhr – Tauchausrüstung ins Boot einladen
9:30 Uhr – Bootsfahrt zum 1.Tauchplatz
——-Ab hier bis zur Mittagspause sind die Zeiten abhängig davon, wie weit mit dem Boot zum Tauchplatz gefahren wird. Das kann zwischen 30 Minuten und einer Stunde dauern.——-
10:30 Uhr – Briefing für den 1.Tauchgang
10:35 Uhr – 1.Tauchgang (Die maximale Tauchzeit beträgt 75 Minuten.)
11:50 Uhr – Fahrt zu einer Schäreninsel, wo die Mittagspause gemacht wird
12:00 Uhr – Mittagslunch und Mittagspause
13:40 Uhr – Flaschen tauschen und anziehen für den 2.Tauchgang
14:00 Uhr – Bootsfahrt zum 2.Tauchplatz
14:10 Uhr – Briefing für den 2.Tauchgang
14:15 Uhr – 2.Tauchgang (Die maximale Tauchzeit beträgt 75 Minuten.)
15:30 Uhr – Rückfahrt mit dem Boot zum Hafen, dabei kann die Tauchausrüstung mit Süßwasser gespült werden
16:30 Uhr – Tauchausrüstung aus dem Boot in den PKW laden
16:40 Uhr – Fußmarsch oder Autofahrt zur Tauchbasis
16:55 Uhr – Tauchausrüstung aus dem PKW entladen und Tauchausrüstung zum
Trocknen aufhängen sowie Flaschen zum Füllen geben
18:30 Uhr – Abendessen – Danach geselliges Beisammensein
Spätestens 21:00 Uhr Tauchausrüstung zusammenlegen und in der Garage
unterbringen

Solltet ihr weitere Infos benötigen, könnt ihr euch gerne an uns wenden.

Adressen:

www.sverigesnaonalparker.se
www.dykleif.se
www.oeresund-bruecke.de
https://schweden.io/grosser-belt-bruecke-storebelt-daenemark/
https://www.scandlines.de/
https://www.stenaline.de/
https://www.faehren-schweden.de/goeteborg/
https://visitsweden.de/
https://www.visitdenmark.de/

Gut Luft!

Eure TSG Porz

Salzwasser, Hummer und gute Gesellschaft – Die TSG Porz wieder in Zeeland 2026

Manche Traditionen sind einfach zu schön, um sie nicht Jahr für Jahr fortzuführen. So stand auch in diesem Jahr wieder die beliebte Tauchfahrt der TSG Porz ans niederländische Grevelinger Meer auf dem Programm. Rund um Fronleichnam zog es erneut eine Gruppe unerschrockener Taucherinnen und Taucher Richtung Zeeland, um endlich wieder echtes Salzwasser zu schmecken – ganz ohne Langstreckenflug ins Mittelmeer, den Pazifik oder den Indischen Ozean.

Salzwasser, Hummer und gute Gesellschaft – Die TSG Porz wieder in Zeeland 2026

Wie schon in den vergangenen Jahren bildete Den Osse die zentrale Anlaufstelle für die TSG-Taucher. Von hier aus wurden die verschiedenen Tauchplätze des Grevelinger Meeres erkundet, Buddy-Teams zusammengestellt und die täglichen Abenteuer unter Wasser geplant.

Salzwasser, Hummer und gute Gesellschaft – Die TSG Porz wieder in Zeeland 2026

Insgesamt fanden in diesem Jahr neun TSG-Mitglieder samt Familienangehörigen den Weg in die Niederlande. Auf den ersten Blick vielleicht eine kleinere Gruppe als in manchen Vorjahren – auf den zweiten Blick jedoch genau die richtige Größe für viele intensive Erlebnisse, entspannte Gespräche und eine hervorragende Stimmung.

Salzwasser, Hummer und gute Gesellschaft – Die TSG Porz wieder in Zeeland 2026

Und die Unterwasserwelt enttäuschte nicht.

Schon bei den ersten Tauchgängen zeigte sich einmal mehr, warum Zeeland für viele Taucher als eines der schönsten Kaltwasserreviere Europas gilt. Während in den heimischen Seen oft schon ein einzelner größerer Hecht für Begeisterung sorgt, scheint man im Grevelinger Meer manchmal direkt in ein Naturkundemuseum abzutauchen – nur eben lebendig.

Da waren die gewaltigen Hummer, die sich selbstbewusst zwischen Steinen und Muscheln fläzten und Dimensionen erreichten, die manch einer eher aus Dokumentationen als aus der Realität kannte. Wie schnell die „Viecher“ sein können, zeigte sich auch, als ein Vertreter der Gattung sich gestört fühlte und mal eben die eigentlichen Kräfte- und Machtverhältnisse unter Wasser gerade rückte. 😉 🦞
Taschenkrebse in der Größe kleiner Pizzateller bewegten sich gemächlich über den Meeresboden und ließen die Fotografen unter den Tauchern begeistert ihre Kameras zücken, wenn in diesem Jahr auch Kameras dabei gewesen wären. Fotobeweise können also erst im nächsten Jahr wieder präsentiert werden… 🙁

Ganze Felder von Seesternen bedeckten den Grund, während Seespinnen und andere faszinierende Meeresbewohner für reichlich Gesprächsstoff beim anschließenden Logbuchschreiben sorgten.

Jeder Tauchgang hatte dabei seinen eigenen Charakter. Mal war es die besondere Lichtstimmung unter Wasser, mal eine überraschende Begegnung mit der Tierwelt oder einfach das wunderbare Gefühl, schwerelos durch die Unterwasserlandschaft zu gleiten. Einige Tauchgänge waren lehrreich und fordernd, andere wiederum einfach nur entspannend. Genau diese Mischung macht den besonderen Reiz der Tauchfahrt nach Zeeland aus.

Ein besonderer Höhepunkt war erneut die traditionelle Grill-Sause am Samstagabend. In lockerer Runde kamen alle zusammen, ließen die Erlebnisse der vergangenen Tage Revue passieren und schmiedeten bereits Pläne für zukünftige Tauchabenteuer. Zwischen Grillgut, Salaten und kühlen Getränken wurde viel gelacht, gefachsimpelt und natürlich auch über die beeindruckendsten Sichtungen des Trips diskutiert.

Salzwasser, Hummer und gute Gesellschaft – Die TSG Porz wieder in Zeeland 2026

Dabei zeigte sich einmal mehr, dass eine solche Vereinsfahrt weit mehr ist als die Summe ihrer Tauchgänge. Es sind die gemeinsamen Erlebnisse und Erinnerungen, die noch lange nach der Heimreise bleiben.

Auch wenn die Gruppe in diesem Jahr etwas kleiner ausfiel, soll dieser Bericht – und vor allem die zahlreichen Fotos – all jene neugierig machen, die schon länger mit dem Gedanken spielen, einmal mitzukommen. Denn eines wurde erneut deutlich: Zeeland bietet nicht nur faszinierende Tauchgänge, sondern auch die perfekte Gelegenheit, in entspannter Atmosphäre gemeinsam Zeit zu verbringen und die Vielfalt des Tauchsports zu erleben, und manchmal auch einfach nur eine große Menge Unsinn zu verzapfen 😉 

Salzwasser, Hummer und gute Gesellschaft – Die TSG Porz wieder in Zeeland 2026

Für den Autor dieser Zeilen steht jedenfalls fest: Die nächste Zeeland-Fahrt ist bereits fest im Kalender vorgemerkt. Und den meisten Teilnehmerinnen und Teilnehmern dürfte es ähnlich gehen.

Denn wenn man einmal zwischen Hummern, Seesternen und Taschenkrebse abgetaucht ist, fällt die Rückkehr ins Süßwasser doch ein kleines bisschen schwer.

Salzwasser, Hummer und gute Gesellschaft – Die TSG Porz wieder in Zeeland 2026

Bis zum nächsten Mal, Zeeland!

Tot volgend jaar, Zeeland! Goede duik en goed lucht! 😉  🇳🇱🤿

Eure TSG Porz

Text: Philip Behrends. Fotos: Philip Behrends, Daniel Prill

Antauchen 2026 – Endlich wieder Wasser über und unter den Flossen

Antauchen 2026 – Endlich wieder Wasser über und unter den Flossen

Am vergangenen Sonntag, dem 26.04.2026, war es wieder so weit:

Die TSG Porz ist offiziell in die neue Saison gestartet – traditionell beim Antauchen am Widdauer See in Langenfeld.

Und wie so oft begann alles mit diesem ganz besonderen Gefühl:

Ausrüstung aus dem Auto, ein kurzer Blick auf den See, bekannte Gesichter – und dann dieses leise Kribbeln, das sagt: Jetzt geht’s wieder los.

Abtauchen in allen Facetten

Über den Tag verteilt wurde viel getaucht – und vor allem vielseitig.

Antauchen 2026 – Endlich wieder Wasser über und unter den Flossen

Für einige stand die Ausbildung im Vordergrund: Übungen, konzentrierte Briefings und das saubere Abarbeiten der Abläufe.

Antauchen 2026 – Endlich wieder Wasser über und unter den Flossen

Andere nutzten den Tag, um einfach wieder reinzukommen, sich langsam an das Freiwasser zu gewöhnen, Tarierung zu prüfen, Abläufe zu festigen.

Und dann gab es noch die dritte Kategorie:

Maske auf, Regler rein – und einfach mal abtauchen und genießen.
Ruhig, fast meditativ, ohne großen Plan. Nur Wasser, ein paar Fische und das vertraute Gefühl, wieder dort zu sein, wo man irgendwie hingehört.

Antauchen 2026 – Endlich wieder Wasser über und unter den Flossen

Ein voller Platz, ein lebendiger Tag

Erfreulich war vor allem, wie viele Mitglieder in diesem Jahr den Weg nach Langenfeld gefunden haben. Der Platz rund um den See war gut gefüllt, es wurde gelacht, gefachsimpelt und geklönt.

Antauchen 2026 – Endlich wieder Wasser über und unter den Flossen

Besonders schön: Auch viele Nicht-Taucher und Familienangehörige waren dabei.

Während im Wasser noch die letzten Blasen aufstiegen, wurde an Land schon vorbereitet, geschnippelt, aufgebaut und – ganz wichtig – der Grill in Stellung gebracht.

Der zweite Teil des Tages

Denn wie immer gilt:

Nach dem Tauchgang ist vor dem gemütlichen Teil.

Der Grill lief auf Hochtouren, die Gespräche wurden länger, die Geschichten bunter und irgendwo zwischen Bratwurst, Salat und Kaltgetränk stellte sich dieses Gefühl ein, das man schwer beschreiben kann, aber sofort erkennt, wenn es da ist.

Fazit

Ein Tag, wie er sein soll:

Wasser, gute Tauchgänge, viele bekannte Gesichter – und ein Tag bei perfektem Tauch- und Grillwetter, der fast ein bisschen zu schnell vorbei war.

Antauchen 2026 – Endlich wieder Wasser über und unter den Flossen

Die Saison ist eröffnet.

Und wenn das Antauchen ein Vorgeschmack war, dann kann das ein ziemlich gutes Jahr werden.

Gut Luft!
Eure TSG Porz 

Text: Philip Behrends  Fotos: Daniel Prill, Philip Behrends

Hier kommt die Maus… und ein neuer Vorstand

Hier kommt die Maus… und ein neuer Vorstand

Oder in unserem Fall:
Hier kommt die TSG Porz –-mit Neuigkeiten aus der Jahreshauptversammlung!

In der vergangenen Woche wurde gewählt, gelacht, diskutiert – und vor allem: Danke gesagt und neu begrüßt.
Erst mal: Danke sagen!

Wenn bei der Maus etwas zu Ende geht, dann wird das erklärt. Und genauso machen wir das auch.

Unsere beiden bisherigen Vorsitzenden
Eva Bosten (1. Vorsitzende)
Alex Monz (2. Vorsitzender)
geben ihre Ämter ab.

Und wenn wir das erklären müssten, würde die Maus sagen:
„Sie haben sich viele Jahre darum gekümmert, dass im Verein alles gut funktioniert.“

Und wir sagen:
Sie haben unglaublich viel Zeit, Energie und Herzblut in die TSG Porz gesteckt.

Organisation, Verantwortung, Entscheidungen treffen, immer ansprechbar sein – und das alles ehrenamtlich.

Dafür sagen wir heute ganz klar:
Danke, Eva. Danke, Alex.

Ihr habt den Verein mit geprägt – und das bleibt!

Und jetzt: Der neue Vorstand

Und wie bei der Maus gilt: Wenn etwas aufhört, kommt auch wieder etwas Neues.

Neuer 1. Vorsitzender: Tim Ludwig
Neuer 2. Vorsitzender: Bernd Mauer

Wenn wir das erklären müssten, würde die Maus sagen:
„Die beiden passen jetzt auf, dass alles weiterhin gut läuft.“

Und wir sagen:
Willkommen im Vorstand! Schön, dass ihr diese Verantwortung übernehmt.

Mit Tim und Bernd übernimmt ein neues Team das Steuer – mit frischen Ideen, aber auch mit dem Wissen, wie wichtig Zusammenhalt und Kontinuität im Verein sind.

Wie das funktioniert?
Ganz einfach erklärt:
Viele Menschen engagieren sich im Verein →
einige übernehmen Verantwortung →
und gemeinsam entsteht etwas, das größer ist als jeder Einzelne.

Oder, um es im Maus-Stil zu sagen:
„Das ist dann wie ein großes Puzzle – und jeder ist ein wichtiges Teil davon.“


❤️ Fazit

Ein Wechsel im Vorstand ist immer ein besonderer Moment.
Ein bisschen Abschied, ein bisschen Aufbruch – und ganz viel Vereinsleben.

Wir sagen:
Danke an Eva und Alex
Willkommen an Tim und Bernd

Und freuen uns auf alles, was kommt.

„Und jetzt wisst ihr, wie das funktioniert…“ 😉

Gut Luft!
Eure TSG Porz

Text: Philip Behrends Artwork: K.I. (keine Ahnung, wie das zustande gekommen ist…)

Einsatzbereit für den Ernstfall – 15 neue Rettungsschwimmer in Silber

An den letzten beiden Donnerstagen wurde es ernst im Wahnbad:
15 Mitglieder der TSG Porz haben sich einer intensiven Überprüfung ihrer Fähigkeiten gestellt – mit dem Ziel, ihr Rettungsschwimmabzeichen in Silber aufzufrischen.

Diese Qualifikation ist für unseren Verein von zentraler Bedeutung. Einerseits ist sie Voraussetzung dafür, dass wir unsere zweimal wöchentlichen Trainings im Wahnbad durchführen dürfen. Andererseits geht es um etwas viel Wichtigeres:
Sicherheit – für uns selbst und für andere.

Denn egal ob im Training, bei Vereinsfahrten oder an heimischen Seen – im Ernstfall muss jeder Handgriff sitzen.

Praxis, die es in sich hat
Die Anforderungen sind alles andere als ein Spaziergang. Auf dem Programm standen unter anderem:

Einsatzbereit für den Ernstfall – 15 neue Rettungsschwimmer in Silber
  • Zeitschwimmen – mit (siehe Bild) und ohne Kleidung
  • 25 Meter Streckentauchen
  • Erlernen der verschiedenen Befreiungs- und Transportgriffe
  • Rettung aus der Tiefe
  • Abschleppen von erschöpften oder bewusstlosen Personen
  • sowie – für den einen oder anderen mit besonderem Respekt – der Sprung vom 3-Meter-Turm 😉
  • Den Abschluss bildet traditionell eine anspruchsvolle Kombi-Übung, bei der vom Rettungsgriff und Transportschwimmen, vom Rautek-Griff bis zur Herz-Lungen-Wiederbelebung alles abgerufen wird.

Theorie? Läuft.
Natürlich gehört auch eine theoretische Prüfung dazu.
Und auch wenn wir hier keine Namen nennen wollen: Nach aktuellem Kenntnisstand ist bei der TSG Porz noch niemand daran gescheitert, der über einen Funken gesunden Menschenverstand verfügt. 😉

Einsatzbereit für den Ernstfall – 15 neue Rettungsschwimmer in Silber

Ehrenamt, das funktioniert
Ein riesiges Dankeschön geht an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die sich dieser Herausforderung gestellt haben.

15 Mitglieder sind nun wieder für die kommenden zwei Jahre bestens vorbereitet, um in Notsituationen schnell und richtig zu handeln.

Ein ganz besonderer Dank gilt jedoch den Ausbilderinnen vom ASB Arbeiter-Samariter-Bund,

Anja Kleiber, Friederike Otto und Evelyn Hinz!

Einsatzbereit für den Ernstfall – 15 neue Rettungsschwimmer in Silber

Jahr für Jahr investieren sie ihre Zeit, ihre Erfahrung und ihr Engagement, um unsere Mitglieder auszubilden und sicher durch die Prüfungen zu begleiten – und das mit großer Kompetenz und viel Geduld.

Fazit
Was hier geleistet wurde, ist ein starkes Beispiel dafür, wie Vereinsleben und Ehrenamt bei der TSG Porz funktionieren: engagiert, verantwortungsvoll und mit dem klaren Ziel, füreinander da zu sein.

Vielen Dank an alle Beteiligten – und gut zu wissen, dass wir im Ernstfall vorbereitet sind.

Gut Luft!
Eure TSG Porz

Text: Philip Behrends ©2026 Fotos: Evelyn Hinz

Unterwasser-Rugby bei der TSG Porz – Tradition, Teamgeist und Training im Dreidimensionalen

Die TSG Porz ist weit mehr als „nur“ ein Tauchverein. Neben der klassischen Tauchausbildung und dem Gerätetauchen prägen verschiedene Abteilungen und Disziplinen unser aktives Vereinsleben. In loser Folge möchten wir diese Abteilungen hier auf der Homepage vorstellen und einen Eindruck geben, was unseren Verein so vielfältig macht. Den Anfang macht eine der wohl außergewöhnlichsten Sportarten im Tauchsport: Unterwasser-Rugby.

Unterwasser-Rugby gehört zu den faszinierendsten und zugleich ungewöhnlichsten Sportarten im Tauchsport – schnell, technisch, körperbetont und komplett dreidimensional. Was für Außenstehende zunächst exotisch klingt, hat bei der TSG Porz eine lange und lebendige Tradition. Seit vielen Jahren wird dieser besondere Mannschaftssport bei uns aktiv betrieben und begeistert sowohl Neueinsteiger als auch erfahrene Spielerinnen und Spieler.

Was ist Unterwasser-Rugby eigentlich?

Unterwasser-Rugby ist der einzige echte 3D-Teamsport der Welt. Zwei Mannschaften versuchen, einen mit Wasser gefüllten, sinkenden Ball in den gegnerischen Korb zu befördern – und das alles unter Wasser, in bis zu 5 Metern Tiefe.
Die Spielerinnen und Spieler bewegen sich mit Maske, Schnorchel und Flossen, tauchen ab, sprinten, blocken und passen – und müssen zugleich Luft anhalten, die Orientierung behalten und im richtigen Moment auftauchen.

Die Mischung aus Tauchfertigkeit, Athletik, Teamwork und Spielstrategie macht diesen Sport so einzigartig. Trotz der Dynamik geht Fairness vor: Unterwasser-Rugby ist körperlich, aber an strenge Regeln gebunden und überraschend verletzungsarm.

Training bei der TSG Porz – immer donnerstags im Wahnbad

Unsere Unterwasser-Rugby-Abteilung trainiert jeden Donnerstagabend im Kölner Wahnbad. Das Training richtet sich an:

  • erfahrene Spielerinnen und Spieler,
  • ambitionierte Taucherinnen und Taucher, die etwas Neues ausprobieren wollen,
  • sportlich Interessierte, die den Sprung in eine ungewöhnliche, aber sehr teamorientierte Disziplin wagen möchten.

Unter Anleitung erfahrener Spieler und Trainer werden Grundtechniken vermittelt, Tauch- und Atemtechnik geschult und Spielsituationen geübt. Wer einmal dabei war, merkt schnell: Unterwasser-Rugby ist nicht nur Sport – es ist ein Gemeinschaftserlebnis.

Eine Abteilung mit Geschichte

Die TSG Porz gehört zu den Vereinen im Rheinland, die diese Sportart seit Jahrzehnten pflegen und weiterentwickeln. Viele unserer Mitglieder haben über das Unterwasser-Rugby den Weg in den Tauchsport gefunden – oder andersherum.
Der besondere Mix aus Tradition, Teamgeist und moderner Trainingsgestaltung macht die Abteilung zu einem festen Bestandteil des Vereinslebens.

Die UW-Rugby war sogar schon dreimal Deutscher Meister! 1973, 1975 und 1978! Spieler der ehemaligen Meistermannschaft trainieren immer noch jeden Donnerstag mit! 

Obwohl der Verein wie ersichtlich früher sehr erfolgreich im Ligabetrieb präsent war, wird heute das Hauptaugenmerk auf den Breitensport und die Freude an der Gemeinschaft gelegt. 

Mitmachen? Sehr gerne!

Wer Lust hat, Unterwasser-Rugby einmal auszuprobieren, ist herzlich eingeladen, zu einem Probetraining vorbeizukommen. Vorerfahrung im Tauchen ist nicht zwingend erforderlich – Freude an Bewegung, Teamgeist und die Bereitschaft, Neues auszuprobieren reichen völlig aus.

Wer also Lust auf eine schnelle, spannende und ganz besondere Disziplin unter Wasser hat: Kommt vorbei, schaut rein, macht mit! Wir freuen uns über jedes neue Gesicht – am Beckenrand und natürlich unter Wasser.

Wer sich ein Bild von Tempo, Technik und Teamwork machen möchte, schaut sich unser „Action-Video“ mit Eindrücken direkt aus dem Training an. 🙂 

Video: Stefan Pampel ©2025

Bis bald im Training – und gut Luft!
Eure TSG Porz

Herbst- und Wintertauchen im Fühlinger See – Zwischen Sprungschicht und Stille

Wenn sich die Tage verkürzen und die Temperaturen sinken, wird es am Fühlinger See spürbar ruhiger. Für viele bedeutet das Ende der „Warmwasser-Saison“ eine Pause – für die Taucherinnen und Taucher der TSG Porz jedoch ist es der Beginn einer ganz besonderen Zeit. Denn wer auch im Herbst und Winter ins Wasser geht, erlebt den See von seiner klarsten und vielleicht schönsten Seite.

Herbst- und Wintertauchen im Fühlinger See – Zwischen Sprungschicht und Stille

Tauchen im kühleren Wasser

Mit dem Wechsel der Jahreszeit verändert sich auch das Tauchen: Die Sichtverhältnisse werden besser, die Unterwasserwelt zeigt sich reduziert, aber faszinierend. Weniger Pflanzenwuchs und Schwebstoffe sorgen oft für überraschend klare Bedingungen – perfekte Voraussetzungen für alle, die das ruhige, konzentrierte Tauchen schätzen.

Natürlich erfordert das Tauchen in den kühleren Monaten etwas mehr Vorbereitung: Trockenanzüge ersetzen die Neoprenanzüge, wärmende Unterzieher werden dicker, und der Kaffee oder Tee in der Thermoskanne ist fast Pflicht. Trotzdem: Der Reiz bleibt. Wer einmal erlebt hat, wie still und friedlich der Fühlinger See an einem klaren Oktobermorgen daliegt, weiß, warum sich die Mühe lohnt.

Die Sprungschicht – ein sichtbares Phänomen

Aktuell zeigt sich im Fühlinger See eine besonders ausgeprägte Sprungschicht bei etwa fünf Metern Tiefe. Diese Temperaturgrenze teilt das Wasser in zwei deutlich unterschiedliche Bereiche: darüber das noch milde, grünlich schimmernde Oberflächenwasser – darunter kälteres, des öfteren auch klareres Wasser bei circa 6-8 °C.

Video: Olli Allgaier ©2025

Beim Abtauchen wirkt der Moment des Übergangs fast surreal: Das Licht verändert sich abrupt, als würde man durch eine unsichtbare Membran gleiten. Wer diese Grenze einmal bewusst wahrnimmt, versteht, warum viele sagen, man fühle sich, als würde man über den Wolken schweben.

Flora, Fauna und Ruhe

Auch wenn viele Tiere sich in tiefere Bereiche zurückziehen, gibt es im Herbst und Winter unter Wasser einiges zu entdecken. Schwärme von Barschen stehen ruhig über dem Grund, Hechte lauern unbewegt zwischen den Pflanzen, und mit etwas Glück lässt sich sogar ein Aal erblicken.

Herbst- und Wintertauchen im Fühlinger See – Zwischen Sprungschicht und Stille

Der See wirkt in dieser Zeit entschleunigt, fast meditativ. Jede Bewegung, jede Blase und jeder Lichtstrahl wird bewusster wahrgenommen. Es ist kein Tauchen, um möglichst viel zu sehen – sondern um das, was man sieht, intensiver zu erleben.

Eine Anerkennung für alle, die dabeibleiben

Dieser Beitrag ist auch ein Dank an alle, die sich nicht von sinkenden Temperaturen abschrecken lassen. An diejenigen, die früh aufstehen, das Auto im Nebel beladen und auch bei grauem Himmel motiviert am See erscheinen.

Herbst- und Wintertauchen im Fühlinger See – Zwischen Sprungschicht und Stille

Tauchen im Herbst und Winter ist kein Wettbewerb, sondern Ausdruck echter Begeisterung – und der Beweis dafür, dass der Sport weit mehr ist als ein sommerliches Freizeitvergnügen.

Gemeinschaft trotz Kälte

Doch auch abseits des Wassers bleibt die Gemeinschaft lebendig: Die Trainings im „vereinseigenen“ 😉Wahnbad sind gut besucht, dienstags und donnerstags wird geschwommen, getaucht (mit und ohne Tauchgerät), gekämpft (Unterwasser-Rugby) und geplanscht.
 Im Vereinsheim wird über Ausrüstung gefachsimpelt, über Tauchplätze diskutiert und die nächste Saison geplant. Das Vereinsleben hört im Herbst nicht auf – es verlagert sich nur ein Stück weit nach innen.

Fazit – Unter Wasser beginnt der Winter anders

Während oben die Blätter fallen, beginnt unter Wasser eine stille Jahreszeit voller Schönheit und Klarheit. Das Tauchen im Herbst und Winter ist kein Verzicht, sondern ein Geschenk: weniger Ablenkung, mehr Bewusstsein, weniger Menschen, mehr Natur.

Herbst- und Wintertauchen im Fühlinger See – Zwischen Sprungschicht und Stille

Und so bleibt der Fühlinger See auch jetzt ein Ort des Staunens – vor allem dort, wo die Sprungschicht auf fünf Metern Tiefe den Blick nach unten in eine andere Welt freigibt. Eine Welt, in der wir uns manchmal fühlen, als würden wir wirklich über den Wolken schweben.

Herbst- und Wintertauchen im Fühlinger See – Zwischen Sprungschicht und Stille

Gut Luft – und warme Finger!
Eure TSG Porz

📷 Olli Allgaier, Joachim Hoffmann Text: Philip Behrends

Informationsabend zum Grundtauchschein – Neue Gesichter, neue Abenteuer

Informationsabend zum Grundtauchschein – Neue Gesichter, neue Abenteuer

Am Montag, den 27. Oktober 2025, fand im Vereinsheim der TSG Porz im Wahnbad der diesjährige Informationsabend zum Grundtauchschein statt. Wie in jedem Jahr nutzten zahlreiche Interessierte die Gelegenheit, sich über den Einstieg in den Tauchsport und die Ausbildung in unserem Verein zu informieren.

Insgesamt 11 verwegene Aspirantinnen und Aspiranten nebst Eltern und sogar jemand aus Übersee folgten der Einladung und erfuhren von unserem Ausbildungsleiter Stefan Steeger, wie der Weg vom ersten Atemzug unter Wasser bis zum anerkannten Grundtauchschein und sogar bis zum DTSA * (GDL * Sports Diver) verläuft. Neben den Ausbildungsinhalten wurden auch Ausrüstung, Sicherheit und die verschiedenen Weiterbildungsmöglichkeiten im Tauchsport vorgestellt.

Die Resonanz war durchweg positiv – viele der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zeigten sich begeistert von der Kombination aus Technik, Naturerlebnis und Gemeinschaft, die das Tauchen ausmacht.

Die Theorie- und ABC-Einheiten beginnen bereits im November, bevor es dann ab Januar mit den praktischen Tauchgängen MIT Tauchgerät, also mit Tauchflaschen, Atemreglern etc. im Schwimmbad und später, bei etwas ansteigenden Wassertemperaturen, auch in den umliegenden Seen weitergeht.

Die TSG Porz freut sich sehr über den neuen Taucher-Nachwuchs und darauf, die kommenden Monate gemeinsam mit den neuen Mitgliedern zu gestalten – mit viel Spaß, Wissen, Teamgeist und natürlich jeder Menge Luftblasen.

Gut Luft – und willkommen in der TSG-Familie!

Landesjugendtreffen am Möhnesee – Ein Wochenende voller Abenteuer

Landesjugendtreffen am Möhnesee – Ein Wochenende voller Abenteuer
© 2025 Torsten Milinski/tsvnrw


Am vergangenen Wochenende machte sich eine Gruppe von 14 Kindern und Jugendlichen und 3 Betreuern der TSG Porz auf den Weg zum Landesjugendtreffen des TSV NRW am Möhnesee. Schon am Freitagnachmittag traf man sich am Vereinsheim, verabschiedete sich von den Eltern und startete mit viel Vorfreude in Richtung Sauerland.

Freitag – Ankommen & Einstimmen

Eigentlich sollten es nur zwei Stunden Fahrt sein – am Ende wurden es drei. Der Stau begann schon kurz hinter Köln-Wahn, doch die Stimmung blieb heiter. Endlich in der Jugendherberge angekommen, wurden die Zimmer bezogen und der Anhänger mit der Tauchausrüstung zum See gebracht.
Spoiler-Alarm: dieser Anhänger wird später noch eine Rolle spielen … 😉

Nach einer herzlichen Begrüßung durch Olaf Hafemeister und sein Team vom Tauchsportverband NRW ging es gleich los zur Nachtwanderung, die für die richtige Mischung aus Abenteuer und Gemeinschaft sorgte. Danach hieß es: ab ins Bett – schließlich sollte das Wochenende noch einiges bereithalten.

Samstag – Tauchen, Workshops & Schildkrötenjagd

Der Samstag begann früh mit einem gemeinsamen Frühstück, bevor sich die Gruppe aufteilte:

  • Für fünf junge Taucherinnen ging es mit Ausrüstung zum Tauchplatz. Der erste Tauchgang führte sie „links lang“ bis zu einem großen Baum unter Wasser.
  • Die übrigen Kinder verteilten sich auf die angebotenen Workshops zu den Themen Fotografie, Gewässeruntersuchung, elasm-ocean, Teambuilding, bis zu einer „Runde“ Geo-Caching, Stand-Up-Paddling und anderen spannenden Aktivitäten rund um den See.
Landesjugendtreffen am Möhnesee – Ein Wochenende voller Abenteuer

Zurück in der Jugendherberge wartete das Mittagessen – und eine besondere Überraschung: Im ganzen Haus waren kleine Schildkröten versteckt. Mit großem Eifer machten sich viele Kinder auf die Suche, und schnell entwickelte sich eine kleine Jagd nach den bunten Figuren.

Am Nachmittag ging es wieder zum See und zu den Workshops. Auch die Taucher stiegen noch einmal ab, diesmal in die andere Richtung. Nach Rückkehr in die Jugendherberge blieb Zeit für freie Spiele – und natürlich für die nächste Schildkröten-Runde. Abends folgte das gemeinsame Grillen, ehe der Tag mit einer riesigen Werwolf-Runde mit rund 30 Kindern und Jugendlichen ausklang.

Sonntag – Abschied mit Tombola

Der Sonntag begann mit einem besonderen Frühstück – schließlich hatte ein Kind Geburtstag. Nach dem Räumen der Zimmer um 9 Uhr und dem Verstauen des Gepäcks standen die letzten Workshops an. Die Mehrheit der Gruppe entschied sich für „Mister X“, ein spannendes Such- und Bewegungsspiel.

Zum Abschluss kam die große Auflösung der Schildkröten-Aktion: Jede Figur war auf der Unterseite nummeriert, und diese Nummern bildeten die Lose für eine kleine Tombola. Die Freude war groß, als eines unserer Kinder tatsächlich einen Preis – ein Handtuch – mit nach Hause nehmen durfte. Nach einem Gruppenfoto hieß es dann offiziell Abschied nehmen.

Landesjugendtreffen am Möhnesee – Ein Wochenende voller Abenteuer

Rückfahrt – Abenteuer auf der Autobahn

Um Punkt 14 Uhr startete die Rückfahrt, und zunächst sah es so aus, als könne die Hinfahrtzeit sogar deutlich unterboten werden. Doch nach nur 25 entspannten Minuten platzte an schon erwähntem Anhänger ein Reifen – und das Abenteuer begann von Neuem. Die jüngsten Teilnehmer fuhren mit einem der Autos samt Betreuern schon voraus, während der Rest auf den Pannendienst wartete.

Die Hoffnung: Eine Stunde Pause, Anhänger verladen, weiter nach Hause. Also wurde vorsorglich alles Lebenswichtige ausgeräumt. Als der Abschleppwagen nach gut einer Stunde eintraf, schien die Rettung nah – bis klar wurde, dass der Anhänger nicht aufgeladen werden konnte. Zu groß war das Risiko, dass auch die anderen Reifen den Geist aufgeben würden.

Die Wartezeit zog sich. Die Polizei wurde hinzugezogen, die Kinder hielten sich geduldig am Grünstreifen neben den Autos auf, während die Betreuer fieberhaft Alternativen suchten. Trotz allem blieb die Stimmung erstaunlich gut – es wurde sogar mit Kindersekt auf das Geburtstagskind angestoßen, auch wenn klar war, dass es seinen Geburtstag nicht mehr rechtzeitig zu Hause feiern würde.

Nach dreieinhalb Stunden kam schließlich die erlösende Nachricht: Der Gerätewart hatte über Kontakte ein Ersatzrad organisieren können. DANKE Hermann-Josef !!! Die Gruppe fuhr langsam ins nahe Städtchen Werl, wo die jüngeren Kinder von einem Elternteil abgeholt wurden. Der Rest nutzte die Zwangspause für eine kleine Stadtrunde – inklusive Döner-Stopp.

Nach fast sechs Stunden Wartezeit konnte das Rad schließlich gewechselt werden, und die Heimfahrt ging weiter – dieses Mal leiser und müder als noch auf der Hinfahrt. Aber alle waren sich einig: Dieses Wochenende wird niemand so schnell vergessen.

Fazit

Das Landesjugendtreffen am Möhnesee bot ein rundum gelungenes Programm: Tauchen, Workshops, Spiel und Spaß, dazu Begegnungen mit fast 200 jungen Taucherinnen und Tauchern aus ganz NRW. Selbst eine chaotische Rückfahrt konnte die Stimmung nicht trüben – im Gegenteil: Sie machte das Abenteuer perfekt.

Unser Dank gilt dem TSV NRW und allen Ehrenamtlichen der Jugendabteilung sowie den Leiterinnen und Leitern der Workshops für die reibungslose Orga und das spannende Programm am Möhnesee – bis zum nächsten Mal!
Danke an unsere Betreuer/Ausbilder Carina, Daniel und Andreas!
Und natürlich an alle Kinder und Jugendlichen!
Die TSG Porz Nachwuchsabteilung war die zahlenmäßig größte Jugendgruppe aller teilnehmenden Vereine. 😃

Nächstes Jahr in Xanten, UNBEDINGT WIEDER!! 🙂

Gut Luft

Eure TSG Porz

Text: Emma Roth, Philip Behrends ; Fotos: alle Teilnehmer, Carina Götz, Daniel Prill, Andreas Bergsch, Torsten Milinski

Sicherheit im Fokus – Zwei TSG-Taucher beim „AK Tauchsicherheit und Rettung“ in Schönbach

Sicherheit im Fokus – Zwei TSG-Taucher beim                           "AK Tauchsicherheit und Rettung“ in Schönbach

Es gibt Wochenenden, die prägen. Für zwei Taucher der TSG Porz, Stefan und Philip, stand am vergangenen Wochenende eines dieser besonderen Erlebnisse an: die Teilnahme am Aufbaukurs „Tauchsicherheit und Rettung + medizinische Praxis“ (AK TSR+MED) des VDST, organisiert vom Hessischen Tauchsportverband. Ein Kurs, der nur selten angeboten wird, und entsprechend groß war die Vorfreude.

Theorie trifft Praxis – clever vorbereitet

Los ging es bereits am Dienstag – allerdings virtuell. Ein erstes Kennenlernen und die Einführung in die Theorie per Online-Meeting waren nicht nur praktisch, sondern auch eine brillante Idee: So blieb am Wochenende mehr Zeit für das, was alle am meisten reizte – die Praxis im und am Wasser.

Am Samstagmorgen startete der eigentliche Kurs. In aller Herrgottsfrühe machten sich die beiden Porzer auf den knapp 90-minütigen Weg nach Schönbach in Hessen, wo der Verbandssee des HTSV als Übungsrevier diente. Die Atmosphäre war vom ersten Moment an etwas Besonderes: Geräte- und Apnoetaucher aus allen Landesteilen, vom frischen Einsterner bis hin zum erfahrenen TL3, fanden sich zusammen, vereint durch die Lust am Lernen und die Bereitschaft, Verantwortung für sich und andere zu übernehmen.

Sicherheit im Fokus – Zwei TSG-Taucher beim                           "AK Tauchsicherheit und Rettung“ in Schönbach

Von AED bis Wenoll-System – Lernstationen an Land

Nach einem kurzen Theorieteil, unter Anderem auch mit dem Thema Apnoesicherheit verteilten sich die Teilnehmenden auf eine Reihe von Lernstationen, die von insgesamt acht engagierten Ausbilderinnen und Ausbildern betreut wurden. Das Spektrum reichte von der Handhabung des AED, über Herz-Lungen-Wiederbelebung und stabile Seitenlage, Einstieg und Rettung in ein Schlauchboot, Knotentechniken für Seilbergungen bis hin zum Umgang mit Sauerstoffrucksack und Wenoll-System.

Sicherheit im Fokus – Zwei TSG-Taucher beim                           "AK Tauchsicherheit und Rettung“ in Schönbach
Sicherheit im Fokus – Zwei TSG-Taucher beim                           "AK Tauchsicherheit und Rettung“ in Schönbach

Die Stimmung war konzentriert, aber gleichzeitig locker – kein Frontalunterricht, sondern aktives Mitmachen, Ausprobieren und Wiederholen. Zwischendurch lockerte eine gemeinsame Mittagspause bei strahlendem Sonnenschein die Köpfe, und es entwickelte sich sofort reger Austausch über Taucherlebnisse, Materialtipps und alles, was uns sonst noch unter die Maske kam.

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Rein ins Wasser – Szenarien im Rotationsprinzip

Am Nachmittag hieß es dann: ab in die Neoprenanzüge und ran an die ABC-Ausrüstung. In Kleingruppen von maximal vier Personen wurden unterschiedlichste Szenarien trainiert. Rettungsgriffe, das Ziehen und Schieben eines Tauchopfers oder der richtige Umgang mit Knotentechnik im Wasser – alles durfte ausprobiert werden. Dank der guten Organisation lief die Rotation zwischen den Stationen wie am Schnürchen, und so konnten alle viel ausprobieren und wertvolle Erfahrungen sammeln.

Nach einem intensiven Tag folgte am frühen Abend der gemütliche Teil: Grillen, Fachsimpeln und viele neue Bekanntschaften. Die Atmosphäre war, wie man sie sich wünscht: herzlich, offen, voller Fachgespräche – und natürlich auch mit der einen oder anderen Taucheranekdote garniert.

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Sonntag: Prüfungszeit im See

Der Sonntag stand im Zeichen der Praxistauchgänge. Der erste Tauchgang diente dem „Warmwerden“ mit dem See und den Buddies, aber auch schon ersten Übungen: das Bergen eines bewusstlosen Tauchers aus der Tiefe oder das Setzen einer zweiteiligen Boje. Besonders hilfreich: der gegenseitige Geräte-Check, bei dem man sich mit der Ausrüstung des Tauchpartners vertraut machte und auch hier und da noch an einigen Stellschrauben drehen konnte.

Dann kam die Königsdisziplin: der Prüfungstauchgang. Aufgabe war es, einen bewusstlosen Taucher aus rund 18 Metern Tiefe an die Oberfläche zu bringen, ihn über etwa 200 Meter bis zum Ausstieg zu transportieren, dabei eigene und fremde Ausrüstung abzulegen und die Rettungskette einzuleiten – inklusive AED. Hier wurde natürlich kein lebender Kollege unter Strom gesetzt, sondern auf die altbewährten Trainingspuppen „Rescue-Anne“ und „Rescue-Ronnie“ zurückgegriffen.

Sicherheit im Fokus – Zwei TSG-Taucher beim                           "AK Tauchsicherheit und Rettung“ in Schönbach

Alle meisterten die Aufgaben mit Bravour – und waren entsprechend erleichtert, als am Ende die „virtuelle Sirene“ des nahenden Rettungsdienstes das Szenario beendete.

Dank, Respekt und eine Empfehlung

Ein Wochenende voller Input, körperlicher Anstrengung, aber auch jeder Menge Spaß ging zu Ende. Die beiden TSG-Taucher waren sich einig: selten so viel gelernt, ausprobiert und gelacht in so kurzer Zeit.

Ein großes Dankeschön geht an Kursleiter Dominik Kalbfleisch und das gesamte Ausbilderteam des HTSV, an Ulrich Bachmann für die wertvollen Tipps und an alle Mitstreiterinnen und Mitstreiter aus ganz Deutschland. Ganz besondere Erwähnung verdient auch Stefan – Buddy, Versuchskaninchen, Mutiger, der sich beim Zerschneiden von Neoprenanzügen mit Scheren, Messern und eezy-cuts für die Demonstration opferte. Bilder dazu sprechen Bände. 😉

Sicherheit im Fokus – Zwei TSG-Taucher beim                           "AK Tauchsicherheit und Rettung“ in Schönbach

Fazit: Pflichtprogramm für jede Taucherkarriere

Was bleibt? Die Erkenntnis, dass dieser AK „Tauchsicherheit und Rettung“ zu den wichtigsten und sinnvollsten Bausteinen in der Tauchausbildung gehört – für Anfänger wie für Profis. Er vermittelt nicht nur Wissen, sondern auch Sicherheit und Souveränität im Ernstfall.

Oder, um es mit den Worten des noch frischen Einstern-Autors zu sagen:
„Das war eine der prägendsten Erfahrungen meiner bisherigen Taucherkarriere. Und wenn ich das sage – dann heißt das was!“ 😅

Dringende Empfehlung: Wer die Möglichkeit hat, sollte diesen Kurs unbedingt belegen – auch außerhalb Hessens. 

Sicherheit im Fokus – Zwei TSG-Taucher beim                           "AK Tauchsicherheit und Rettung“ in Schönbach

Aber wer glaubt, dass das auch schon alles war für dieses Wochenende, Pustekuchen! 

Zeitgleich stand das Landesjugendtreffen des TSVNRW am Möhnesee im Kalender, zu dem die TSG Porz Jugendabteilung in voller Mannschaftsstärke anreiste, aber dazu mehr im nächsten Artikel. 

Stay tuned!!

Gut Luft!

Eure TSG Porz

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Text & Fotos: ©Philip Behrends