Salzwasser, Hummer und gute Gesellschaft – Die TSG Porz wieder in Zeeland 2026

Manche Traditionen sind einfach zu schön, um sie nicht Jahr für Jahr fortzuführen. So stand auch in diesem Jahr wieder die beliebte Tauchfahrt der TSG Porz ans niederländische Grevelinger Meer auf dem Programm. Rund um Fronleichnam zog es erneut eine Gruppe unerschrockener Taucherinnen und Taucher Richtung Zeeland, um endlich wieder echtes Salzwasser zu schmecken – ganz ohne Langstreckenflug ins Mittelmeer, den Pazifik oder den Indischen Ozean.

Salzwasser, Hummer und gute Gesellschaft – Die TSG Porz wieder in Zeeland 2026

Wie schon in den vergangenen Jahren bildete Den Osse die zentrale Anlaufstelle für die TSG-Taucher. Von hier aus wurden die verschiedenen Tauchplätze des Grevelinger Meeres erkundet, Buddy-Teams zusammengestellt und die täglichen Abenteuer unter Wasser geplant.

Salzwasser, Hummer und gute Gesellschaft – Die TSG Porz wieder in Zeeland 2026

Insgesamt fanden in diesem Jahr neun TSG-Mitglieder samt Familienangehörigen den Weg in die Niederlande. Auf den ersten Blick vielleicht eine kleinere Gruppe als in manchen Vorjahren – auf den zweiten Blick jedoch genau die richtige Größe für viele intensive Erlebnisse, entspannte Gespräche und eine hervorragende Stimmung.

Salzwasser, Hummer und gute Gesellschaft – Die TSG Porz wieder in Zeeland 2026

Und die Unterwasserwelt enttäuschte nicht.

Schon bei den ersten Tauchgängen zeigte sich einmal mehr, warum Zeeland für viele Taucher als eines der schönsten Kaltwasserreviere Europas gilt. Während in den heimischen Seen oft schon ein einzelner größerer Hecht für Begeisterung sorgt, scheint man im Grevelinger Meer manchmal direkt in ein Naturkundemuseum abzutauchen – nur eben lebendig.

Da waren die gewaltigen Hummer, die sich selbstbewusst zwischen Steinen und Muscheln fläzten und Dimensionen erreichten, die manch einer eher aus Dokumentationen als aus der Realität kannte. Wie schnell die „Viecher“ sein können, zeigte sich auch, als ein Vertreter der Gattung sich gestört fühlte und mal eben die eigentlichen Kräfte- und Machtverhältnisse unter Wasser gerade rückte. 😉 🦞
Taschenkrebse in der Größe kleiner Pizzateller bewegten sich gemächlich über den Meeresboden und ließen die Fotografen unter den Tauchern begeistert ihre Kameras zücken, wenn in diesem Jahr auch Kameras dabei gewesen wären. Fotobeweise können also erst im nächsten Jahr wieder präsentiert werden… 🙁

Ganze Felder von Seesternen bedeckten den Grund, während Seespinnen und andere faszinierende Meeresbewohner für reichlich Gesprächsstoff beim anschließenden Logbuchschreiben sorgten.

Jeder Tauchgang hatte dabei seinen eigenen Charakter. Mal war es die besondere Lichtstimmung unter Wasser, mal eine überraschende Begegnung mit der Tierwelt oder einfach das wunderbare Gefühl, schwerelos durch die Unterwasserlandschaft zu gleiten. Einige Tauchgänge waren lehrreich und fordernd, andere wiederum einfach nur entspannend. Genau diese Mischung macht den besonderen Reiz der Tauchfahrt nach Zeeland aus.

Ein besonderer Höhepunkt war erneut die traditionelle Grill-Sause am Samstagabend. In lockerer Runde kamen alle zusammen, ließen die Erlebnisse der vergangenen Tage Revue passieren und schmiedeten bereits Pläne für zukünftige Tauchabenteuer. Zwischen Grillgut, Salaten und kühlen Getränken wurde viel gelacht, gefachsimpelt und natürlich auch über die beeindruckendsten Sichtungen des Trips diskutiert.

Salzwasser, Hummer und gute Gesellschaft – Die TSG Porz wieder in Zeeland 2026

Dabei zeigte sich einmal mehr, dass eine solche Vereinsfahrt weit mehr ist als die Summe ihrer Tauchgänge. Es sind die gemeinsamen Erlebnisse und Erinnerungen, die noch lange nach der Heimreise bleiben.

Auch wenn die Gruppe in diesem Jahr etwas kleiner ausfiel, soll dieser Bericht – und vor allem die zahlreichen Fotos – all jene neugierig machen, die schon länger mit dem Gedanken spielen, einmal mitzukommen. Denn eines wurde erneut deutlich: Zeeland bietet nicht nur faszinierende Tauchgänge, sondern auch die perfekte Gelegenheit, in entspannter Atmosphäre gemeinsam Zeit zu verbringen und die Vielfalt des Tauchsports zu erleben, und manchmal auch einfach nur eine große Menge Unsinn zu verzapfen 😉 

Salzwasser, Hummer und gute Gesellschaft – Die TSG Porz wieder in Zeeland 2026

Für den Autor dieser Zeilen steht jedenfalls fest: Die nächste Zeeland-Fahrt ist bereits fest im Kalender vorgemerkt. Und den meisten Teilnehmerinnen und Teilnehmern dürfte es ähnlich gehen.

Denn wenn man einmal zwischen Hummern, Seesternen und Taschenkrebse abgetaucht ist, fällt die Rückkehr ins Süßwasser doch ein kleines bisschen schwer.

Salzwasser, Hummer und gute Gesellschaft – Die TSG Porz wieder in Zeeland 2026

Bis zum nächsten Mal, Zeeland!

Tot volgend jaar, Zeeland! Goede duik en goed lucht! 😉  🇳🇱🤿

Eure TSG Porz

Text: Philip Behrends. Fotos: Philip Behrends, Daniel Prill

Antauchen 2026 – Endlich wieder Wasser über und unter den Flossen

Antauchen 2026 – Endlich wieder Wasser über und unter den Flossen

Am vergangenen Sonntag, dem 26.04.2026, war es wieder so weit:

Die TSG Porz ist offiziell in die neue Saison gestartet – traditionell beim Antauchen am Widdauer See in Langenfeld.

Und wie so oft begann alles mit diesem ganz besonderen Gefühl:

Ausrüstung aus dem Auto, ein kurzer Blick auf den See, bekannte Gesichter – und dann dieses leise Kribbeln, das sagt: Jetzt geht’s wieder los.

Abtauchen in allen Facetten

Über den Tag verteilt wurde viel getaucht – und vor allem vielseitig.

Antauchen 2026 – Endlich wieder Wasser über und unter den Flossen

Für einige stand die Ausbildung im Vordergrund: Übungen, konzentrierte Briefings und das saubere Abarbeiten der Abläufe.

Antauchen 2026 – Endlich wieder Wasser über und unter den Flossen

Andere nutzten den Tag, um einfach wieder reinzukommen, sich langsam an das Freiwasser zu gewöhnen, Tarierung zu prüfen, Abläufe zu festigen.

Und dann gab es noch die dritte Kategorie:

Maske auf, Regler rein – und einfach mal abtauchen und genießen.
Ruhig, fast meditativ, ohne großen Plan. Nur Wasser, ein paar Fische und das vertraute Gefühl, wieder dort zu sein, wo man irgendwie hingehört.

Antauchen 2026 – Endlich wieder Wasser über und unter den Flossen

Ein voller Platz, ein lebendiger Tag

Erfreulich war vor allem, wie viele Mitglieder in diesem Jahr den Weg nach Langenfeld gefunden haben. Der Platz rund um den See war gut gefüllt, es wurde gelacht, gefachsimpelt und geklönt.

Antauchen 2026 – Endlich wieder Wasser über und unter den Flossen

Besonders schön: Auch viele Nicht-Taucher und Familienangehörige waren dabei.

Während im Wasser noch die letzten Blasen aufstiegen, wurde an Land schon vorbereitet, geschnippelt, aufgebaut und – ganz wichtig – der Grill in Stellung gebracht.

Der zweite Teil des Tages

Denn wie immer gilt:

Nach dem Tauchgang ist vor dem gemütlichen Teil.

Der Grill lief auf Hochtouren, die Gespräche wurden länger, die Geschichten bunter und irgendwo zwischen Bratwurst, Salat und Kaltgetränk stellte sich dieses Gefühl ein, das man schwer beschreiben kann, aber sofort erkennt, wenn es da ist.

Fazit

Ein Tag, wie er sein soll:

Wasser, gute Tauchgänge, viele bekannte Gesichter – und ein Tag bei perfektem Tauch- und Grillwetter, der fast ein bisschen zu schnell vorbei war.

Antauchen 2026 – Endlich wieder Wasser über und unter den Flossen

Die Saison ist eröffnet.

Und wenn das Antauchen ein Vorgeschmack war, dann kann das ein ziemlich gutes Jahr werden.

Gut Luft!
Eure TSG Porz 

Text: Philip Behrends  Fotos: Daniel Prill, Philip Behrends

Hier kommt die Maus… und ein neuer Vorstand

Hier kommt die Maus… und ein neuer Vorstand

Oder in unserem Fall:
Hier kommt die TSG Porz –-mit Neuigkeiten aus der Jahreshauptversammlung!

In der vergangenen Woche wurde gewählt, gelacht, diskutiert – und vor allem: Danke gesagt und neu begrüßt.
Erst mal: Danke sagen!

Wenn bei der Maus etwas zu Ende geht, dann wird das erklärt. Und genauso machen wir das auch.

Unsere beiden bisherigen Vorsitzenden
Eva Bosten (1. Vorsitzende)
Alex Monz (2. Vorsitzender)
geben ihre Ämter ab.

Und wenn wir das erklären müssten, würde die Maus sagen:
„Sie haben sich viele Jahre darum gekümmert, dass im Verein alles gut funktioniert.“

Und wir sagen:
Sie haben unglaublich viel Zeit, Energie und Herzblut in die TSG Porz gesteckt.

Organisation, Verantwortung, Entscheidungen treffen, immer ansprechbar sein – und das alles ehrenamtlich.

Dafür sagen wir heute ganz klar:
Danke, Eva. Danke, Alex.

Ihr habt den Verein mit geprägt – und das bleibt!

Und jetzt: Der neue Vorstand

Und wie bei der Maus gilt: Wenn etwas aufhört, kommt auch wieder etwas Neues.

Neuer 1. Vorsitzender: Tim Ludwig
Neuer 2. Vorsitzender: Bernd Mauer

Wenn wir das erklären müssten, würde die Maus sagen:
„Die beiden passen jetzt auf, dass alles weiterhin gut läuft.“

Und wir sagen:
Willkommen im Vorstand! Schön, dass ihr diese Verantwortung übernehmt.

Mit Tim und Bernd übernimmt ein neues Team das Steuer – mit frischen Ideen, aber auch mit dem Wissen, wie wichtig Zusammenhalt und Kontinuität im Verein sind.

Wie das funktioniert?
Ganz einfach erklärt:
Viele Menschen engagieren sich im Verein →
einige übernehmen Verantwortung →
und gemeinsam entsteht etwas, das größer ist als jeder Einzelne.

Oder, um es im Maus-Stil zu sagen:
„Das ist dann wie ein großes Puzzle – und jeder ist ein wichtiges Teil davon.“


❤️ Fazit

Ein Wechsel im Vorstand ist immer ein besonderer Moment.
Ein bisschen Abschied, ein bisschen Aufbruch – und ganz viel Vereinsleben.

Wir sagen:
Danke an Eva und Alex
Willkommen an Tim und Bernd

Und freuen uns auf alles, was kommt.

„Und jetzt wisst ihr, wie das funktioniert…“ 😉

Gut Luft!
Eure TSG Porz

Text: Philip Behrends Artwork: K.I. (keine Ahnung, wie das zustande gekommen ist…)

Neuer Spezialkurs bei der TSG Porz: SK Speerfischen / GDL Spearfishing

(VDST erkennt Zusatzqualifikation offiziell an!)

Neuer Spezialkurs bei der TSG Porz: SK Speerfischen / GDL Spearfishing

Manchmal dauert es eben ein bisschen länger – aber jetzt ist es endlich so weit:
 Der VDST hat nach langen Beratungen den neuen Spezialkurs „SK Speerfischen / GDL Spearfishing“ offiziell als Zusatzqualifikation zum SK Tauchen für den Naturschutz / GDL Conservation Diving zugelassen.

Neuer Spezialkurs bei der TSG Porz: SK Speerfischen / GDL Spearfishing

Und wie könnte es anders sein: Die TSG Porz gehört natürlich zu den ersten Vereinen, die diesen innovativen Kurs anbieten!

Premiere am Osterwochenende im Fühlinger See
Für Kurzentschlossene wird der neue Spezialkurs direkt zum Start der Freiwasser-Saison angeboten.
 Der erste praktische Freiwasser-Tauchgang findet am Osterwochenende im Fühlinger See statt – dort, wo sich Barsche, Hechte und andere Bewohner traditionell schon seit Jahren an ahnungslose Taucher gewöhnt haben.

Neuer Spezialkurs bei der TSG Porz: SK Speerfischen / GDL Spearfishing


Die Teilnehmer lernen dabei unter anderem:

  • zielgerichtete Unterwasser-Annäherung an besonders „fotogene“ Fische
  • taktisches Tarieren für maximale Treffsicherheit
  • korrektes Nachladen unter Wasser
  • sowie die richtige Dokumentation der Fangstrecke im Logbuch
Neuer Spezialkurs bei der TSG Porz: SK Speerfischen / GDL Spearfishing

Theorie und Waffen-Einweisung im Wahnbad
Die theoretische sowie die erste technische Einweisung an der Waffe findet bereits Morgen (Donnerstag) im Vereinsheim am Wahnbad statt.
Neben Sicherheitsaspekten und der Bedienung der Ausrüstung wird auch das Thema nachhaltige Verwertung der Beute intensiv behandelt.
Und damit kommen wir zum wichtigsten Bestandteil des Kurses:

After-Dive-BBQ – stilecht auf der Backplate
Der VDST legt großen Wert auf eine vollständige Verwertung der Ressourcen. Deshalb beinhaltet der Kurs selbstverständlich auch eine praktische Einheit zur korrekten Handhabung von Grillbesteck nach dem Tauchgang.
Die frisch „erlegten“ Fische werden dabei traditionell direkt am See, stilecht und selbstverständlich auf der Backplate unseres Gerätewarts gegrillt.

Neuer Spezialkurs bei der TSG Porz: SK Speerfischen / GDL Spearfishing

Ein Konzept, das Tauchsport, Naturschutz und Vereinsleben auf einzigartige Weise miteinander verbindet.

Anmeldung
Interessierte Taucherinnen und Taucher können sich ab sofort beim Ausbildungsteam melden.
 Die Teilnehmerzahl ist aus Gründen des Fischbestands – und der Grillkapazität – begrenzt.

Wir freuen uns auf zahlreiche Anmeldungen.

Petri Heil und gut Luft!
Eure TSG Porz

Text: Philip Behrends ©2026 Symbolbilder: erstellt mit KI 😉

Ostereier-Tauchen im Wahnbad – Eierjagd unter Wasser

Wenn sich im Wahnbad plötzlich bunte Ostereier auf dem Beckenboden verstecken, dann ist klar:
Es ist wieder Zeit für das traditionelle Ostereier-Tauchen der TSG Porz.

Ostereier-Tauchen im Wahnbad – Eierjagd unter Wasser

Am Donnerstag Abend trafen sich zahlreiche Vereinsmitglieder – jung wie jung-geblieben – zum letzten Training vor den Osterferien, um die Frühjahrs-Saison gebührend – und wie immer ein wenig anders als gewöhnlich – ausklingen zu lassen.

Eiersuche mal anders

Statt klassischer Suchaktionen an Land hieß es bei uns:
Maske auf, Flossen an – und abtauchen!

Die Aufgaben: Möglichst viele Ostereier unter Wasser aufspüren oder mit einem Osterei auf einem Löffel Streckentauchen. Was sich zunächst einfach anhört, entpuppte sich schnell als spannende Herausforderung. 

Spaß, Teamgeist und ein bisschen Ehrgeiz

Wie so oft bei der TSG Porz stand auch hier der Spaß im Vordergrund – aber ein kleines bisschen Ehrgeiz ließ sich hier und da natürlich nicht ganz vermeiden.

Wer entdeckt das erste Ei?
Wer bringt die größte Ausbeute an die Oberfläche?
Und wer verliert zwischendurch vielleicht doch den Überblick? 

Die Mischung aus spielerischem Wettbewerb und gemeinschaftlichem Erlebnis machte den Abend zu einem echten Highlight.

Ostereier-Tauchen im Wahnbad – Eierjagd unter Wasser

Ein gelungener Frühjahrsabschluss

Mit dem Ostereier-Tauchen endet traditionell die Trainingsphase vor den Osterferien – und gleichzeitig wächst die Vorfreude auf die bevorstehende Freiwasser-Saison.

Die Seen warten, die Temperaturen steigen langsam, und die Ausrüstung steht bereit. Aber bevor es wieder hinaus ins Freiwasser geht, durfte heute noch einmal gelacht, gesucht und gemeinsam unter Wasser gespielt werden.

Fazit

Ein rundum gelungener Abend, der einmal mehr zeigt, was unseren Verein ausmacht:
Gemeinschaft, Kreativität und die Freude am Tauchen – in jeder Jahreszeit.

Wir wünschen allen Mitgliedern und Freunden der TSG Porz
frohe Ostern und schöne Feiertage! 

Gut Luft!
Eure TSG Porz

Ostereier-Tauchen im Wahnbad – Eierjagd unter Wasser

Text: Philip Behrends. Fotos: Carina Götz

🏆 Breaking News: Deutscher Meistertitel und Deutscher Rekord für Eva Bosten

Deutsche Meisterin mit Deutschem Rekord: Eva triumphiert in Chemnitz

🏆 Breaking News: Deutscher Meistertitel und Deutscher Rekord für Eva Bosten

Großartige Nachrichten für die Tauchsportgemeinschaft Porz 1962 e.V.:
Unsere Athletin Eva Bosten hat bei den 7. Deutschen Meisterschaften im Apnoetauchen in Chemnitz einen außergewöhnlichen Erfolg erzielt.

Im Streckentauchen mit Monoflosse gelang Eva ein spektakulärer Wettkampf: Mit 147,5 Metern tauchte sie nicht nur zur Deutschen Meisterschaft, sondern stellte gleichzeitig einen neuen Deutschen Rekord auf.

Die Meisterschaften fanden im Sportforum Chemnitz statt, hier traf sich die nationale Spitze des Apnoesports, um sich in verschiedenen Disziplinen zu messen.

Zu den Wettkampfdisziplinen im Pool-Apnoe gehören unter anderem Statik, das Luftanhalten unter Wasser ohne Bewegung, das Streckentauchen im Langbecken mit einer Monoflosse und das Streckentauchen ohne Flossenbenutzung.

Nicht minder beeindruckend Ihre Leistung beim Streckentauchen ohne Flosse! Hier belegte sie den dritten Platz mit einer getauchten Strecke von 53,0 Metern.

Bemerkenswert dabei: Diese Leistung kam für viele – inklusive Eva selbst – durchaus überraschend. Zwar war die Vorbereitung solide, doch stand kein intensiver Rekordfokus im Vordergrund. Umso beeindruckender zeigt sich hier, was im Apnoesport eine entscheidende Rolle spielt: Mentale Stärke, Konzentration und das richtige Mindset. Unterstützt durch ihre neue Trainerin konnte Eva genau im richtigen Moment ihr volles Potenzial abrufen.

🏆 Breaking News: Deutscher Meistertitel und Deutscher Rekord für Eva Bosten

Die Distanz von 147,5 Metern mit Monoflosse bedeutet eine außergewöhnliche Leistung und unterstreicht eindrucksvoll das hohe Niveau, hat doch die Zweitplatzierte einen Rückstand von etwas mehr als einer Hallenbad-Bahnlänge.

Für unseren Verein ist dieser Erfolg ein ganz besonderer Moment. Eine Deutsche Meisterin und deutsche Rekordhalterin in den eigenen Reihen zu haben, erfüllt uns mit großem Stolz.

Zur Veranschaulichung dieses besonderen Moments hier ein kurzes Video, das auch den Augenblick nach dem Rekord-Tauchgang zeigt – inklusive der sichtbaren Überraschung und Ungläubigkeit über das eigene Ergebnis. Ein Moment, der wohl jedem Sportler in Erinnerung bleibt. 😉

Wir alle gratulieren Eva herzlich zu diesem außergewöhnlichen Erfolg.

Wir sind unglaublich stolz auf dich!

Gut Luft!
Eure TSG Porz

🏆 Breaking News: Deutscher Meistertitel und Deutscher Rekord für Eva Bosten

Text: Philip Behrends Fotos: Eva Bosten

🎄 Glänzende Kugeln, leuchtende Knicklichter und eine Schatzkiste voller Freude

Weihnachtliches Schatzkistentauchen der TSG Porz Jugendabteilung, 18.12.2025

🎄 Glänzende Kugeln, leuchtende Knicklichter und eine Schatzkiste voller Freude

Wie jedes Jahr zum Jahresabschluss hieß es gestern bei der TSG Porz: Maske auf, Flossen an – und Weihnachten abtauchen!
Zum traditionellen weihnachtlichen Jahresausklangs-Training versammelten sich alle Mitglieder der TSG Porz, allen voran die Jugendabteilung, zum beliebten Unterwasser-Weihnachtsbaum-Schmücken und Schatzkistentauchen.

🎄 Glänzende Kugeln, leuchtende Knicklichter und eine Schatzkiste voller Freude

Mehr als dreißig Kinder und Jugendliche, begleitet von einigen ausgesprochen junggebliebenen Erwachsenen, machten das Becken kurzerhand zur festlichsten Unterwasserlandschaft Kölns. Mit Christbaumkugeln, Lametta und leuchtenden Knicklichtern – stilecht als Kerzenersatz – wurde der Weihnachtsbaum am Beckenboden geschmückt. Ein Anblick, der jedes Taucherherz ein kleines bisschen höher schlagen lässt.

🎄 Glänzende Kugeln, leuchtende Knicklichter und eine Schatzkiste voller Freude

Doch damit nicht genug: Der eigentliche Höhepunkt wartete bereits am Grund des Beckens. Eine schwer gesicherte Schatzkiste, versehen mit gleich mehreren Schlössern, musste erst gemeinsam geöffnet und anschließend ans „Ufer“ transportiert werden. Teamwork, Koordination und jede Menge Gelächter waren gefragt – und genau das machte den Reiz dieser inzwischen kultigen TSG-Tradition aus.

Die Mühe lohnte sich: Als Belohnung für die erfolgreiche Bergung wurden alle Kinder – und, zugegeben, auch einige Erwachsene – reichlich mit Schokolade beschenkt. Die strahlenden Gesichter über Wasser standen den funkelnden Knicklichtern unter Wasser in nichts nach.

So wurde aus dem letzten Training des Jahres ein rundum harmonischer, fröhlicher und gemeinschaftlicher Jahresabschluss für alle Aktiven der TSG Porz.
Mit dieser schönen Erinnerung im Gepäck freuen wir uns schon jetzt auf das kommende Jahr – mit Ostereiersuche, weiteren Aktionen und vielen gemeinsamen Momenten unter und über Wasser.

🎄 Glänzende Kugeln, leuchtende Knicklichter und eine Schatzkiste voller Freude
🎄 Glänzende Kugeln, leuchtende Knicklichter und eine Schatzkiste voller Freude

Wir wünschen allen Mitgliedern, Familien und Freunden der TSG Porz

ein frohes und friedliches Weihnachtsfest sowie einen guten Rutsch ins neue Jahr. 🎄🤿

Landesjugendtreffen am Möhnesee – Ein Wochenende voller Abenteuer

Landesjugendtreffen am Möhnesee – Ein Wochenende voller Abenteuer
© 2025 Torsten Milinski/tsvnrw


Am vergangenen Wochenende machte sich eine Gruppe von 14 Kindern und Jugendlichen und 3 Betreuern der TSG Porz auf den Weg zum Landesjugendtreffen des TSV NRW am Möhnesee. Schon am Freitagnachmittag traf man sich am Vereinsheim, verabschiedete sich von den Eltern und startete mit viel Vorfreude in Richtung Sauerland.

Freitag – Ankommen & Einstimmen

Eigentlich sollten es nur zwei Stunden Fahrt sein – am Ende wurden es drei. Der Stau begann schon kurz hinter Köln-Wahn, doch die Stimmung blieb heiter. Endlich in der Jugendherberge angekommen, wurden die Zimmer bezogen und der Anhänger mit der Tauchausrüstung zum See gebracht.
Spoiler-Alarm: dieser Anhänger wird später noch eine Rolle spielen … 😉

Nach einer herzlichen Begrüßung durch Olaf Hafemeister und sein Team vom Tauchsportverband NRW ging es gleich los zur Nachtwanderung, die für die richtige Mischung aus Abenteuer und Gemeinschaft sorgte. Danach hieß es: ab ins Bett – schließlich sollte das Wochenende noch einiges bereithalten.

Samstag – Tauchen, Workshops & Schildkrötenjagd

Der Samstag begann früh mit einem gemeinsamen Frühstück, bevor sich die Gruppe aufteilte:

  • Für fünf junge Taucherinnen ging es mit Ausrüstung zum Tauchplatz. Der erste Tauchgang führte sie „links lang“ bis zu einem großen Baum unter Wasser.
  • Die übrigen Kinder verteilten sich auf die angebotenen Workshops zu den Themen Fotografie, Gewässeruntersuchung, elasm-ocean, Teambuilding, bis zu einer „Runde“ Geo-Caching, Stand-Up-Paddling und anderen spannenden Aktivitäten rund um den See.
Landesjugendtreffen am Möhnesee – Ein Wochenende voller Abenteuer

Zurück in der Jugendherberge wartete das Mittagessen – und eine besondere Überraschung: Im ganzen Haus waren kleine Schildkröten versteckt. Mit großem Eifer machten sich viele Kinder auf die Suche, und schnell entwickelte sich eine kleine Jagd nach den bunten Figuren.

Am Nachmittag ging es wieder zum See und zu den Workshops. Auch die Taucher stiegen noch einmal ab, diesmal in die andere Richtung. Nach Rückkehr in die Jugendherberge blieb Zeit für freie Spiele – und natürlich für die nächste Schildkröten-Runde. Abends folgte das gemeinsame Grillen, ehe der Tag mit einer riesigen Werwolf-Runde mit rund 30 Kindern und Jugendlichen ausklang.

Sonntag – Abschied mit Tombola

Der Sonntag begann mit einem besonderen Frühstück – schließlich hatte ein Kind Geburtstag. Nach dem Räumen der Zimmer um 9 Uhr und dem Verstauen des Gepäcks standen die letzten Workshops an. Die Mehrheit der Gruppe entschied sich für „Mister X“, ein spannendes Such- und Bewegungsspiel.

Zum Abschluss kam die große Auflösung der Schildkröten-Aktion: Jede Figur war auf der Unterseite nummeriert, und diese Nummern bildeten die Lose für eine kleine Tombola. Die Freude war groß, als eines unserer Kinder tatsächlich einen Preis – ein Handtuch – mit nach Hause nehmen durfte. Nach einem Gruppenfoto hieß es dann offiziell Abschied nehmen.

Landesjugendtreffen am Möhnesee – Ein Wochenende voller Abenteuer

Rückfahrt – Abenteuer auf der Autobahn

Um Punkt 14 Uhr startete die Rückfahrt, und zunächst sah es so aus, als könne die Hinfahrtzeit sogar deutlich unterboten werden. Doch nach nur 25 entspannten Minuten platzte an schon erwähntem Anhänger ein Reifen – und das Abenteuer begann von Neuem. Die jüngsten Teilnehmer fuhren mit einem der Autos samt Betreuern schon voraus, während der Rest auf den Pannendienst wartete.

Die Hoffnung: Eine Stunde Pause, Anhänger verladen, weiter nach Hause. Also wurde vorsorglich alles Lebenswichtige ausgeräumt. Als der Abschleppwagen nach gut einer Stunde eintraf, schien die Rettung nah – bis klar wurde, dass der Anhänger nicht aufgeladen werden konnte. Zu groß war das Risiko, dass auch die anderen Reifen den Geist aufgeben würden.

Die Wartezeit zog sich. Die Polizei wurde hinzugezogen, die Kinder hielten sich geduldig am Grünstreifen neben den Autos auf, während die Betreuer fieberhaft Alternativen suchten. Trotz allem blieb die Stimmung erstaunlich gut – es wurde sogar mit Kindersekt auf das Geburtstagskind angestoßen, auch wenn klar war, dass es seinen Geburtstag nicht mehr rechtzeitig zu Hause feiern würde.

Nach dreieinhalb Stunden kam schließlich die erlösende Nachricht: Der Gerätewart hatte über Kontakte ein Ersatzrad organisieren können. DANKE Hermann-Josef !!! Die Gruppe fuhr langsam ins nahe Städtchen Werl, wo die jüngeren Kinder von einem Elternteil abgeholt wurden. Der Rest nutzte die Zwangspause für eine kleine Stadtrunde – inklusive Döner-Stopp.

Nach fast sechs Stunden Wartezeit konnte das Rad schließlich gewechselt werden, und die Heimfahrt ging weiter – dieses Mal leiser und müder als noch auf der Hinfahrt. Aber alle waren sich einig: Dieses Wochenende wird niemand so schnell vergessen.

Fazit

Das Landesjugendtreffen am Möhnesee bot ein rundum gelungenes Programm: Tauchen, Workshops, Spiel und Spaß, dazu Begegnungen mit fast 200 jungen Taucherinnen und Tauchern aus ganz NRW. Selbst eine chaotische Rückfahrt konnte die Stimmung nicht trüben – im Gegenteil: Sie machte das Abenteuer perfekt.

Unser Dank gilt dem TSV NRW und allen Ehrenamtlichen der Jugendabteilung sowie den Leiterinnen und Leitern der Workshops für die reibungslose Orga und das spannende Programm am Möhnesee – bis zum nächsten Mal!
Danke an unsere Betreuer/Ausbilder Carina, Daniel und Andreas!
Und natürlich an alle Kinder und Jugendlichen!
Die TSG Porz Nachwuchsabteilung war die zahlenmäßig größte Jugendgruppe aller teilnehmenden Vereine. 😃

Nächstes Jahr in Xanten, UNBEDINGT WIEDER!! 🙂

Gut Luft

Eure TSG Porz

Text: Emma Roth, Philip Behrends ; Fotos: alle Teilnehmer, Carina Götz, Daniel Prill, Andreas Bergsch, Torsten Milinski

Dive-Athlon am Fühlinger See – 4 Kilometer unter Wasser!

Dive-Athlon am Fühlinger See – 4 Kilometer unter Wasser!

Manche Ideen entstehen in stillen Momenten, andere im Überschwang. Daniel entschloss sich während der Vereinsfahrt nach Zeeland, ein längst gehegtes Vorhaben endlich in die Tat umzusetzen: Ein besonderer Tauchgang auf Hometurf, am Fühlinger See.

Der Plan: die komplette Uferlinie aller betauchbaren Seen der „Sport- und Erholungs-anlage Fühlinger See“ im Kölner Norden durchtauchen – vom Einstieg in See 6, unter der Brücke hindurch nach See 5, vorbei am Strand von Blackfoot Beach, an der „alten Holzbrücke“ in See 4 hinüber, der einmal umrundet werden wollte, zurück durch See 5, durch den Canyon, die Brücke zur Regattabahn als Wendepunkt, vorbei am regulären Tauchereinstieg, wieder zu See 6, der auch umrundet werden wollte, und schließlich wieder zurück bis zum Startpunkt. Satte vier Kilometer Unterwasserstrecke – ohne Unterstützung von außen, nur mit Rückenflaschen und einer Stage als Luftreserve. Als Orientierung – abgesehen natürlich vom Kompass – diente die sorgfältig ausgerechnete und für den Unterwassergebrauch einlaminierte Luftverbrauchs-Tabelle…

Dive-Athlon am Fühlinger See – 4 Kilometer unter Wasser!

Für Rebreather-Taucher mag das nach einer sechs Stunden langen „Trainingseinheit“ klingen, doch mit klassischem Gerät bedeutete es: 24 Liter auf dem Rücken, 11 Liter an der Hüfte – und eine Menge Planung.

Der Pakt

Dive-Athlon am Fühlinger See – 4 Kilometer unter Wasser!

Was noch fehlte? Richtig: ein Buddy. Einer, der verrückt genug war, sich auf dieses Abenteuer einzulassen. Der Autor dieser Zeilen, immer noch stolzer Besitzer eines einzelnen VdSt-Sterns, brauchte nicht lange zu überlegen – schon in Zeeland wurde der Pakt „mit blutiger Tinte“ geschlossen.

Es folgten Probetauchgänge: Stage-Handling für den Anfänger, Trockenübungen zur Navigation, Tests zur Nahrungsaufnahme unter Wasser. Die Wahl fiel auf eine Kombination aus Energy-Gummibärchen und den Klassikern aus Kindertagen: Capri-Sonne, Sorten Mango-Maracuja und Orange-Pfirsich.

Als der Termin schließlich feststand – ein ruhiger Samstagmorgen in der dritten Augustwoche – war die Spannung greifbar.

Start in See 6

Die Geräte und das Equipment wurden einem letzten Check unterzogen, die mit Sauerstoff zusätzlich angereicherte Luft wurde noch einmal analysiert, Ein- und auch Ausgänge der Trockenanzüge noch einmal auf Ihre Dichtigkeit und richtigen Sitz überprüft, ein Camelbak hinter der Backplate mit Trinkbarem gefüllt. Ein letztes Wort, ein letzter Buddy-Check – dann ging es am kleinen Steg von See 6 hinab in die Stille.

Die erste Etappe führte entlang von Blackfoot Beach bis hin zur „alten Holzbrücke“, die See 5 und See 4 einst trennte. Immer im Blick: die virtuelle Verbrauchstabelle. Noch lagen wir im Soll, mit einem kleinen Puffer.

Runde um See 4 – und der erste Schreckmoment

Der Kurs durch See 4 offenbarte eine erstaunliche Vielfalt: dichter Pflanzenbewuchs, dann wieder karger Grund, viele neugierige Fische, die uns ein Stück begleiteten.

Zur Halbzeit des Rundkurses stand der erste Wechsel auf die Stage an – er verlief problemlos. Doch an der Rückkehr zur Holzbrücke dann der Schreck: Ein lautes Zischen. Der O-Ring an der 1. Stufe von Philips Stage verabschiedete sich. Sofort musste die Luftzufuhr gekappt und auf das Rückengerät gewechselt werden.

Abbruch? Eigentlich logisch. Doch nicht mit Daniel. Nach kurzer Beratung wurden die Stageflaschen getauscht. Fortan durfte der Einsterner mit Daniels Reserve weitermachen – und dieser selbst? Er musste auf sein Rückengerät vertrauen. Der Plan blieb bestehen.

Kilometer um Kilometer

Dive-Athlon am Fühlinger See – 4 Kilometer unter Wasser!

Von See 4 zurück in See 5, ein kurzer Abstecher durch den Canyon zur Regattabahn, dann wieder vorbei am offiziellen Taucheinstieg, unter den Bootsstegen hindurch und weiter Richtung See 6.

Dort wartete die letzte große Schleife: die komplette Umrundung. Schon längst hatte sich der Tauchgang in einen mentalen Marathon verwandelt. Blasentakt, Atemrhythmus, Flossenschlag – ein einziger Flow.

Das Ziel nach 362 Minuten

Nach 362 Minuten, also über sechs Stunden unter Wasser, tauchten beide gesund und m…üde wieder am Steg in See 6 auf – erschöpft, körperlich und mental, aber vor allem: überglücklich.

Die Regler aus dem Mund, ein Blick zueinander, und beide wussten: Das war etwas Besonderes. Ein Meilenstein, den man nicht vergisst.

„Das nächste Mal zehn Stunden!“ wurde schon schnell wieder geflachst…

Fazit: Verrücktheit trifft Leidenschaft

Der Dive-Athlon am Fühlinger See war kein Rekordversuch im klassischen Sinn, sondern eine Mischung aus Abenteuer, sportlicher Ausdauer und ein bisschen gesunder Verrücktheit (und auch ein wenig paranoid schizophren 🤿 ). Es zeigte einmal mehr, dass Tauchen nicht nur Tiefen, Sichtweiten und Fische bedeutet – sondern auch kreative Ideen, gemeinsame Projekte und kleine persönliche Meilensteine.

Und wer uns beim nächsten Training am Fühlinger sieht: Achtet ruhig mal auf Hände und Füße. Vielleicht entdeckt ihr erste Ansätze von Schwimmhäuten … 😉

Gut Luft! Support your local divers 😉

Eure TSG Porz / Daniel & Philip

Fotos: Philip Behrends & Daniel Prill, Google; Text: Philip Behrends; Video: Daniel Prill

TSG Porz on Tour: Vereinsausflug nach Panheel

Wie schon im letzten Artikel unserer Zeeland-Serie angekündigt, stand an diesem Wochenende ein weiteres Highlight auf dem Vereinskalender der TSG Porz: der Ausflug zum berühmten Tauchsee Panheel in den Niederlanden. Ein Tag voller Tauchabenteuer, guter Stimmung, skurriler Unterwasserwesen – und natürlich: Kibbeling.

Früher Vogel auf dem Warteparkplatz

Panheel öffnet pünktlich um 09:00 Uhr seine Schranke zum Tauchgelände. Wer den Platz kennt, weiß: Wer früh kommt, hat gute Chancen auf einen der begehrten Parkplätze mit kurzem Weg zum Wasser. Und so versammelten sich bereits ab 08:15 Uhr zahlreiche Autos, Vans und vollbeladene Kombis auf dem großzügigen Warteparkplatz vor dem Eingang. Auch die achtköpfige Delegation der TSG Porz war mit dabei, voll bepackt mit Tauchausrüstung, Vesperboxen und guter Laune. Darunter auch vier frischgebackene DTSA-Einstern-Taucher*innen, die ihren ersten „großen“ Vereinsausflug nach dem Abschluss der Ausbildung erlebten.

Pünktlich um 09:00 Uhr hob sich die Schranke, und dann hieß es: Run auf die Einstiegsnähe! Mit viel Humor, leichter Konkurrenz und einem kleinen Augenzwinkern manövrierten sich die Fahrzeuge durch das Nadelöhr „Bezahl-Barke“ auf den Platz. Leider war es dem Autor dieser Zeilen nicht vergönnt, dieses chaotische Autoballett fotografisch festzuhalten. Er gelobt Wiedergutmachung beim nächsten Besuch! 🙂

Aufbau, Briefing, Vorfreude

Einmal angekommen, folgte das vertraute Ritual: Klappen auf, Ausrüstung raus, Anrüsten, Regler checken. Die Routine saß bei allen, aber für die Neulinge wurde natürlich noch einmal alles in Ruhe erklärt.

Besonders hervorzuheben: Die unbezahlbare Unterstützung durch unsere Team-Managerin an Land, auch bekannt als „Emmas Mutter“, die sich liebevoll um die Organisation von Snacks, Wasser, Keksen und Sonnencreme kümmerte. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön!

Tauchgang 1: Zum Piratenschiff und darüber hinaus

TSG Porz on Tour: Vereinsausflug nach Panheel
TSG Porz on Tour: Vereinsausflug nach Panheel

Der erste Tauchgang des Tages führte die gesamte Gruppe zum legendären versunkenen Piratenschiff von Panheel. In rund 12 Metern Tiefe liegt dieses imposante Wrack, das sich wunderbar durchtauchen lässt. Die Fensterluken, der angedeutete Mast, die verwitterten Planken – alles wirkt wie aus einem Abenteuerfilm. Nach einem kleinen Abstieg auf etwa 25 Meter Tiefe, um die unteren Ebenen des Geländes zu erkunden, tauchte die Gruppe wieder auf in die helleren, wärmeren Schichten des Sees.

TSG Porz on Tour: Vereinsausflug nach Panheel
TSG Porz on Tour: Vereinsausflug nach Panheel

Von dort aus trennten sich die Wege: In Zweier- oder Vierergruppen wurden weitere Highlights angepeilt. Wer wollte, tauchte durch ausrangierte Container, kämpfte sich durch einen Unterwasser-Wald von Computertischen, Kneipen-Theken mit muschelbewachsenen Zapfanlagen und Eiffelturm-Miniaturen und überließ Azteken-Göttern und Osterinselstatuen mehr oder weniger respektvoll das Feld.

TSG Porz on Tour: Vereinsausflug nach Panheel

Oberwasserpause mit Keksen und Sonne

TSG Porz on Tour: Vereinsausflug nach Panheel

Zurück am Ufer dann: Blauer Himmel statt Gewitter! Die Wetterprognosen hatten eigentlich Unheil angedeutet, doch Panheel zeigte sich von seiner besten Seite. Auf den Picknickdecken wurden Taucherkekse, Müsliriegel und kalte Erfrischungsgetränke verteilt. Gespräche drehten sich um Sichtweiten, Buddy-Kommunikation, die Überraschungstiefe des Sees und das nächste Tauchziel: Kevin.

Tauchgang 2: Besuch bei Kevin, dem Minion

Der zweite Tauchgang des Tages stand ganz im Zeichen eines wahren Maskottchens: Kevin, der Minion. Ganze 6,5 Meter misst der gelbe Koloss, der in rund 9 Metern Tiefe auf Tauchbesuch wartet.

TSG Porz on Tour: Vereinsausflug nach Panheel

Die Buddy-Teams starteten leicht versetzt, fanden aber alle sicher zu ihm. Kevin, stets fotogen, posierte wie immer für unzählige Unterwasser-Selfies und Gruppenfotos. Und weil es so schön war, kreisten einige noch ein wenig durch das „Minion-Reich“, in dem es weitere Skulpturen, kleine Boote und liebevoll platzierte Details zu entdecken gab.

TSG Porz on Tour: Vereinsausflug nach Panheel

Doch Panheel hat nicht nur Deko zu bieten: Karpfen und Hechte kreuzten den Weg der Taucher*innen, zum Erstaunen mancher und zur Begeisterung anderer. Besonders in den bewachsenen Bereichen des Sees kam echtes „Süßwasser-Riff-Gefühl“ auf.

Abschluss mit Kibbeling und Pommes

Nach dem Verstauen der nassen Anzüge und dem Verstauen der Erinnerungen im Logbuch war der Tag aber noch lange nicht vorbei. Denn eine Vereinsfahrt der TSG Porz nach Panheel endet niemals ohne Stopp am „Grens-Kiosk“!

TSG Porz on Tour: Vereinsausflug nach Panheel

Dort, direkt hinter der Grenze, ließen sich die acht TSG-ler tonnenweise Kibbeling, Pommes Spezial, Frikandel & Co.schmecken. Mit vollen Mägen und frittierten Herzen ging es dann am frühen Abend zurück nach Köln.

TSG Porz on Tour: Vereinsausflug nach Panheel

Fazit: Panheel, wir kommen wieder!

Was bleibt von diesem Tag? Erinnerungen an eine fantastische Unterwasserwelt, an einen Ort, der zwischen Trash und Tempel balanciert und den Tauchenden ständig ein Schmunzeln unter die Maske zaubert.

Und für alle gilt: Panheel war nicht der letzte Ausflug dieser Art. Schon jetzt wird geplant, gepackt und geträumt – vom nächsten Kevin-Besuch, vom nächsten Kibbeling und natürlich vom nächsten gemeinsamen Abtauchen.

Gut Luft und bis bald!

Eure TSG Porz!

Text: Philip Behrends; Fotos: … von allen Teilnehmern