Nur wenige Tage nach dem erfolgreichen Antauchen am Widdauer See stand für die TSG Porz schon das nächste Highlight auf dem Programm: Am Abend des 30. April 2025 trafen sich 21 Mitglieder am Fühlinger See, um gemeinsam mit einem besonderen Erlebnis in den Mai zu starten – einem Nachttauchgang.
Das Motto: Andere tanzen, wir tauchen!
Von den Teilnehmenden wagten sich 16 (!) Taucherinnen und Taucher mit Lampen, guter Vorbereitung durch ein ausgedehntes Briefing und einer ordentlichen Portion Vorfreude ins Wasser.
Die nächtliche Atmosphäre über und unter der Wasseroberfläche verlieh dem Tauchgang eine ganz besondere Stimmung. Lichtkegel durchbrachen die Dunkelheit, Fische und andere nächtliche Wasserbewohner wurden sichtbar, und das ruhige Gleiten durchs Wasser ließ den manchmal so hektischen Alltag schnell vergessen.
Für viele war es der erste Nachttauchgang des Jahres – für manche sogar der erste überhaupt. Umso schöner, dass alles reibungslos verlief und die Freude an der gemeinsamen Erfahrung im Vordergrund stand.
An Land wurde der gelungene Tauchgang in gemütlicher Runde mit heißen Getränken, „Taucherkeksen“ und guten Gesprächen abgerundet. Der perfekte Start in den Mai!
Ein großes Dankeschön an alle, die dabei waren – wir freuen uns schon auf das nächste Abenteuer!
hier findet ihr eine Übersicht der Fülltermine bis Ende August.
Bitte denkt daran euch bis spätestens 18 Uhr anzumelden. Falls sich niemand meldet steht ihr im Zweifel vor verschlossener Tür, weil die Füllberechtigten dann natürlich nicht kommen müssen.
Nitrox ist an allen Terminen mit * möglich. *Mo, 13.7. Lukas Mi, 22.7. Odo *Mo, 27.7. Stefan Mo, 3.8. Thomas Mo, 10.8. Walter *Mo, 17.8. Jens Mo, 24.8. Odo *Mo, 31.8. Hermann-Josef
Ihr findet die Kontaktdaten in der Mail vom 6.7. oder in der Cloud (Cloudzugang erforderlich).
Es war nicht besonders sonnig am 23 Juli, als
wir uns zu einem Sommertauchevent an den Widdauer Seen trafen. Bewölkt
war es, aber ohne Regen und bei angenehmen Temperaturen, als sich 21
Mitglieder in die, je nach Tiefe, 8 bis 23 °C warmen Wasser der beiden
ehemaligen Kiesgruben warfen. Die Wolken rissen immer wieder auf und
sorgten für einen abwechslungsreichen Lichteinfall während der
Tauchgänge. Auch gelegentliche Regentropfen taten der Stimmung an Land
keinen Abbruch. Es stand nie kurz davor, in das bereitstehende Zelt
umzuziehen.
Simon absolvierte, unter Aufsicht unseres neu
gecrossten TL Olli, Übungen für den ersten Stern, Andere testeten neue
Ausrüstung und Weitere genossen einfach einen entspannten Tauchgang bei
ca. 5 m Sichtweite. Wir sichteten erstaunlich viele recht große Karpfen,
aber auch einzelne kleine Hechte. Schwärme von Barschen mit jeweils
unterschiedlich großen Fischen waren überall zu finden.
Unser Grill und die Salatbar wurde zwischen und nach
den Tauchgängen wieder rege genutzt. Nach zwei Tauch- und diversen
kulinarischen Gängen fand das erste diesjährige Sommertauchevent nach
sieben Stunden seinen Abschluß beim gemeinsamen Aufräumen.
Alle Aktiven hatten viel Spaß und einen geselligen Sonntag.
Die TSG lud zum Antauchen ein und über 30 Mitglieder
gingen unter Wasser. Darunter auch je zwei Absolventen unseres letzten
Grundtauchscheins und Jugendliche. Bei gutem Wetter und angenehmen 20°C
am Fühlinger See eröffneten wir die Tauchsaison stilgerecht und
angemessen.
Viele Tauchgruppen machten sich auf um den See bei
mehr oder weniger guter Sicht zu erkunden. Zu sehen gab es neben den
üblichen Kleintieren Barsche, Hechte, Karpfen und Aale. Die
Nicht-Taucher erkundeten den See mit einem Spaziergang drum herum.
Nach dem Tauchen stand der Grill schon bereit.
Gemeinsam grillten wir Steaks und Würstchen, aßen leckere selbst
gemachte Salate, während die Taucher sich über die gesichteten Fische
austauschten. So sind auch die Nicht-Taucher auf ihre Kosten gekommen.
Das Antauchen dieses Jahr hat allen Teilnehmern viel
Spaß gemacht. Vielen Dank an Hannes, unseren Organisationsleiter, und
euch für die rege Teilnahme, die unseren Event mit so viel Leben füllte.
Auf youtube und facebook gibt’s unter „TSG Antauchen 2017“ noch mehr für die Augen.
Meeresbiologische Exkursion in die Schären Südnorwegens
Als Werner sich im Frühjahr anbot, für Oktober eine
Tauchfahrt nach Südnorwegen zu organisieren, fragten sich viele, was
denn da zu sehen sei und ob die Temperaturen nicht doch einen
Trockenanzug erforderten. Viele zweifelten daran, dass gerade im Oktober
die Wassertemperaturen in allen tauchbaren Tiefen zwischen 14° und 16° C
liegen und dass die Farbenpracht und der Reichtum an Lebewesen
beeindruckend sein würde.
So machten sich leider nur 9 Taucher unter Werners
fachkundiger Leitung auf, um zwischen dem 28. September und 4. Oktober
die norwegischen Schären an unterschiedlichen Tauchplätzen und zu
unterschiedlichen Tageszeiten zu erkunden.
Um es vorwegzunehmen: es war eine runde Sache.
Unterkunft, Wetter, Tauchplätze und unser Arbeitsraum machten die Zeit
zu einer erlebnisreichen Woche, die uns viel neue und bleibende
Eindrücke vermittelte.
Gleich nach der Ankunft und nachdem die Wohnungen
bezogen waren stürzten sich die ersten am Sonntagnachmittag ins Wasser
und erkundeten den vor der Anlage gelegenen Tauchplatz. Schnell war
klar, dass direkt vor unseren Unterkünften eine sehr abwechslungsreiche
und vielfältige Unterwasser-landschaft auf uns wartete. Ausgedehnte
Seegraswiesen, mit einer Unzahl von Kleinfischen, Seesternen,
Seescheiden, Seenelken und Seerosen im flacheren Bereich wurden von
ausgedehnten „Kelbwäldern“ mit einer ebensogroßen Artenvielfalt in 10
bis 15 m Tiefe abgelöst. Ausgewaschene Felsen mit großen und kleinen
Spalten fielen in unmittelbarer Nähe unserer Anlage bis über 20 m ab, um
dann in Sand und Geröllboden überzugehen, wo man wiederum genau
hinschauen musste um die artenreiche Tierwelt zu endecken.
In den folgenden Tagen standen täglich zwei oder
drei Tauchgänge auf dem Programm, um die Unterwasserwelt zu erkunden.
Dabei wurden von der Basis auch Ausfahrten ins Umfeld und zu zwei
Wracks darunter die Seattle unternommen. Immer gab es im Anschluss etwas
zu berichten, Fotos auszuwerten und mitgebrachtes Lebend-material, das
in Aquarien untergebracht wurde, zu beobachten. Mit Hilfe der Binokulare
und der reichlich zur Verfügung stehenden Fachliteratur wurden Tiere
und Pflanzen bestimmt und viel Neues über den Lebensraum und die
Lebensweise gelernt. Werner führte uns in zwei Vorträgen in die
Besonderheiten dieser Landschaft zwischen Atlantik und Ostsee ein und
erläuterte sehr Anschaulich die Bedingungen unter denen sich hier das
Leben abspielt. Da wir mit dem Auto angereist waren, durch
Norddeutschland auch keine Pässe überwunden werden mussten, konnte
praktisch bis zur letzten Minute getaucht werden. Nicht alle nutzten
dies aus, da die Anstrengungen der Woche doch zu spüren waren.
Nach einer erlebnisreichen und beeindruckenden Woche
ging es dann am 4. Oktober zuerst mit der Fähre und dann mit den Autos
wieder Richtung Köln.
Sicherlich wird in nächster Zeit ein
Präsentationsabend auch für die übrigen Mitglieder eine Gelegenheit
bieten, sich über diese gelungene Fahrt zu informieren. Abschließend
noch ein ganz herzliches Dankeschön an Werner, der diese Fahrt möglich
gemacht hat.