Neuer Spezialkurs bei der TSG Porz: SK Speerfischen / GDL Spearfishing

(VDST erkennt Zusatzqualifikation offiziell an!)

Neuer Spezialkurs bei der TSG Porz: SK Speerfischen / GDL Spearfishing

Manchmal dauert es eben ein bisschen länger – aber jetzt ist es endlich so weit:
 Der VDST hat nach langen Beratungen den neuen Spezialkurs „SK Speerfischen / GDL Spearfishing“ offiziell als Zusatzqualifikation zum SK Tauchen für den Naturschutz / GDL Conservation Diving zugelassen.

Neuer Spezialkurs bei der TSG Porz: SK Speerfischen / GDL Spearfishing

Und wie könnte es anders sein: Die TSG Porz gehört natürlich zu den ersten Vereinen, die diesen innovativen Kurs anbieten!

Premiere am Osterwochenende im Fühlinger See
Für Kurzentschlossene wird der neue Spezialkurs direkt zum Start der Freiwasser-Saison angeboten.
 Der erste praktische Freiwasser-Tauchgang findet am Osterwochenende im Fühlinger See statt – dort, wo sich Barsche, Hechte und andere Bewohner traditionell schon seit Jahren an ahnungslose Taucher gewöhnt haben.

Neuer Spezialkurs bei der TSG Porz: SK Speerfischen / GDL Spearfishing


Die Teilnehmer lernen dabei unter anderem:

  • zielgerichtete Unterwasser-Annäherung an besonders „fotogene“ Fische
  • taktisches Tarieren für maximale Treffsicherheit
  • korrektes Nachladen unter Wasser
  • sowie die richtige Dokumentation der Fangstrecke im Logbuch
Neuer Spezialkurs bei der TSG Porz: SK Speerfischen / GDL Spearfishing

Theorie und Waffen-Einweisung im Wahnbad
Die theoretische sowie die erste technische Einweisung an der Waffe findet bereits Morgen (Donnerstag) im Vereinsheim am Wahnbad statt.
Neben Sicherheitsaspekten und der Bedienung der Ausrüstung wird auch das Thema nachhaltige Verwertung der Beute intensiv behandelt.
Und damit kommen wir zum wichtigsten Bestandteil des Kurses:

After-Dive-BBQ – stilecht auf der Backplate
Der VDST legt großen Wert auf eine vollständige Verwertung der Ressourcen. Deshalb beinhaltet der Kurs selbstverständlich auch eine praktische Einheit zur korrekten Handhabung von Grillbesteck nach dem Tauchgang.
Die frisch „erlegten“ Fische werden dabei traditionell direkt am See, stilecht und selbstverständlich auf der Backplate unseres Gerätewarts gegrillt.

Neuer Spezialkurs bei der TSG Porz: SK Speerfischen / GDL Spearfishing

Ein Konzept, das Tauchsport, Naturschutz und Vereinsleben auf einzigartige Weise miteinander verbindet.

Anmeldung
Interessierte Taucherinnen und Taucher können sich ab sofort beim Ausbildungsteam melden.
 Die Teilnehmerzahl ist aus Gründen des Fischbestands – und der Grillkapazität – begrenzt.

Wir freuen uns auf zahlreiche Anmeldungen.

Petri Heil und gut Luft!
Eure TSG Porz

Text: Philip Behrends ©2026 Symbolbilder: erstellt mit KI 😉

Ostereier-Tauchen im Wahnbad – Eierjagd unter Wasser

Wenn sich im Wahnbad plötzlich bunte Ostereier auf dem Beckenboden verstecken, dann ist klar:
Es ist wieder Zeit für das traditionelle Ostereier-Tauchen der TSG Porz.

Ostereier-Tauchen im Wahnbad – Eierjagd unter Wasser

Am Donnerstag Abend trafen sich zahlreiche Vereinsmitglieder – jung wie jung-geblieben – zum letzten Training vor den Osterferien, um die Frühjahrs-Saison gebührend – und wie immer ein wenig anders als gewöhnlich – ausklingen zu lassen.

Eiersuche mal anders

Statt klassischer Suchaktionen an Land hieß es bei uns:
Maske auf, Flossen an – und abtauchen!

Die Aufgaben: Möglichst viele Ostereier unter Wasser aufspüren oder mit einem Osterei auf einem Löffel Streckentauchen. Was sich zunächst einfach anhört, entpuppte sich schnell als spannende Herausforderung. 

Spaß, Teamgeist und ein bisschen Ehrgeiz

Wie so oft bei der TSG Porz stand auch hier der Spaß im Vordergrund – aber ein kleines bisschen Ehrgeiz ließ sich hier und da natürlich nicht ganz vermeiden.

Wer entdeckt das erste Ei?
Wer bringt die größte Ausbeute an die Oberfläche?
Und wer verliert zwischendurch vielleicht doch den Überblick? 

Die Mischung aus spielerischem Wettbewerb und gemeinschaftlichem Erlebnis machte den Abend zu einem echten Highlight.

Ostereier-Tauchen im Wahnbad – Eierjagd unter Wasser

Ein gelungener Frühjahrsabschluss

Mit dem Ostereier-Tauchen endet traditionell die Trainingsphase vor den Osterferien – und gleichzeitig wächst die Vorfreude auf die bevorstehende Freiwasser-Saison.

Die Seen warten, die Temperaturen steigen langsam, und die Ausrüstung steht bereit. Aber bevor es wieder hinaus ins Freiwasser geht, durfte heute noch einmal gelacht, gesucht und gemeinsam unter Wasser gespielt werden.

Fazit

Ein rundum gelungener Abend, der einmal mehr zeigt, was unseren Verein ausmacht:
Gemeinschaft, Kreativität und die Freude am Tauchen – in jeder Jahreszeit.

Wir wünschen allen Mitgliedern und Freunden der TSG Porz
frohe Ostern und schöne Feiertage! 

Gut Luft!
Eure TSG Porz

Ostereier-Tauchen im Wahnbad – Eierjagd unter Wasser

Text: Philip Behrends. Fotos: Carina Götz

Apnoe bei der TSG Porz – Ruhe, Technik und sportliche Höchstleistung

Willkommen zum zweiten Teil unserer Vorstellungsrunde der unterschiedlichen Abteilungen innerhalb der TSG Porz 1962 e.V.. Neben dem Unterwasser-Rugby, Gerätetauchen und weiteren Disziplinen ist die Apnoe-Abteilung ein fester und sehr wichtiger Bestandteil. Apnoetauchen – das Tauchen mit nur einem Atemzug – verbindet Körperbeherrschung, mentale Stärke und präzise Technik auf besondere Weise. Genau diese Mischung macht den Reiz dieser Disziplin aus und begeistert bei uns seit vielen Jahren eine stetig wachsende Gruppe von Sportlerinnen und Sportlern.

Apnoe bei der TSG Porz – Ruhe, Technik und sportliche Höchstleistung

Vielseitiges Training – statisch und mobil

Das Apnoe-Training bei der TSG Porz ist bewusst abwechslungsreich gestaltet. Auf dem Programm stehen sowohl statische Inhalte – etwa Atemtechnik, Entspannungsübungen und statisches Luftanhalten – als auch dynamische Einheiten, bei denen Bewegung, Streckentauchen und Technik im Vordergrund stehen.

Dabei geht es nicht ausschließlich um maximale Zeiten oder Distanzen, sondern vor allem um saubere Technik, Sicherheit und das bewusste Wahrnehmen des eigenen Körpers. Jede Trainingseinheit wird angepasst, sodass Einsteiger ebenso profitieren wie erfahrene Apnoistinnen und Apnoisten.

Feste Trainingszeiten, offene Gemeinschaft

Trainiert wird regelmäßig dienstags und donnerstags. Die genauen Inhalte variieren – mal liegt der Fokus auf Technik, mal auf Kondition oder mentaler Vorbereitung.

Apnoe bei der TSG Porz – Ruhe, Technik und sportliche Höchstleistung

Besonders wichtig: Interessierte sind jederzeit herzlich willkommen, einfach vorbeizukommen und Apnoe auszuprobieren. Vorerfahrung ist keine Voraussetzung. Wer neugierig ist, erhält Unterstützung, Einführung und Begleitung durch erfahrene Vereinsmitglieder. Sicherheit und gegenseitige Aufmerksamkeit stehen dabei immer an erster Stelle.

Apnoe bei der TSG Porz – Ruhe, Technik und sportliche Höchstleistung

Vom Hobby bis zur Weltspitze

Die Apnoe-Abteilung der TSG Porz deckt ein außergewöhnlich breites Spektrum ab. Neben ambitionierten Freizeitsportlerinnen und -sportlern trainieren bei uns auch wettkampferprobte Athletinnen und Athleten, die auf zahlreiche Erfolge bei nationalen und internationalen Wettbewerben zurückblicken können.

Besonders stolz sind wir darauf, dass sich sogar amtierende und ehemalige Weltmeisterinnen in unseren Reihen befinden. 

Apnoe bei der TSG Porz – Ruhe, Technik und sportliche Höchstleistung

Diese Mischung aus Erfahrung, Leistungsbereitschaft und Offenheit prägt das Training und macht die Abteilung zu etwas Besonderem – Wissen wird geteilt, Erfahrung weitergegeben und Erfolge gemeinsam gefeiert.

Apnoe als Teil des Vereinslebens

Apnoe ist bei der TSG Porz mehr als eine Trainingsform. Sie ist Teil des Vereinslebens, fördert Austausch zwischen den Abteilungen und ergänzt andere tauchsportliche Aktivitäten ideal. Ob zur Verbesserung der Wasserlage, der Atemkontrolle oder einfach als eigenständige sportliche Herausforderung – Apnoe bereichert den Verein auf vielen Ebenen.

Apnoe bei der TSG Porz – Ruhe, Technik und sportliche Höchstleistung

Neugierig geworden?

Wer Apnoe einmal selbst erleben möchte, ist herzlich eingeladen, bei einem Training vorbeizuschauen. Ganz gleich, ob erste Atemversuche oder ambitionierte sportliche Ziele – bei der TSG Porz findet jeder seinen Platz.

Ruhe finden, Technik entwickeln, Grenzen bewusst verschieben – Apnoe bei der TSG Porz.

Gut Luft und bis bald im Training
Eure TSG Porz

Text: Philip Behrends Fotos: Darleen Ertelt ©2026

🎄 Glänzende Kugeln, leuchtende Knicklichter und eine Schatzkiste voller Freude

Weihnachtliches Schatzkistentauchen der TSG Porz Jugendabteilung, 18.12.2025

🎄 Glänzende Kugeln, leuchtende Knicklichter und eine Schatzkiste voller Freude

Wie jedes Jahr zum Jahresabschluss hieß es gestern bei der TSG Porz: Maske auf, Flossen an – und Weihnachten abtauchen!
Zum traditionellen weihnachtlichen Jahresausklangs-Training versammelten sich alle Mitglieder der TSG Porz, allen voran die Jugendabteilung, zum beliebten Unterwasser-Weihnachtsbaum-Schmücken und Schatzkistentauchen.

🎄 Glänzende Kugeln, leuchtende Knicklichter und eine Schatzkiste voller Freude

Mehr als dreißig Kinder und Jugendliche, begleitet von einigen ausgesprochen junggebliebenen Erwachsenen, machten das Becken kurzerhand zur festlichsten Unterwasserlandschaft Kölns. Mit Christbaumkugeln, Lametta und leuchtenden Knicklichtern – stilecht als Kerzenersatz – wurde der Weihnachtsbaum am Beckenboden geschmückt. Ein Anblick, der jedes Taucherherz ein kleines bisschen höher schlagen lässt.

🎄 Glänzende Kugeln, leuchtende Knicklichter und eine Schatzkiste voller Freude

Doch damit nicht genug: Der eigentliche Höhepunkt wartete bereits am Grund des Beckens. Eine schwer gesicherte Schatzkiste, versehen mit gleich mehreren Schlössern, musste erst gemeinsam geöffnet und anschließend ans „Ufer“ transportiert werden. Teamwork, Koordination und jede Menge Gelächter waren gefragt – und genau das machte den Reiz dieser inzwischen kultigen TSG-Tradition aus.

Die Mühe lohnte sich: Als Belohnung für die erfolgreiche Bergung wurden alle Kinder – und, zugegeben, auch einige Erwachsene – reichlich mit Schokolade beschenkt. Die strahlenden Gesichter über Wasser standen den funkelnden Knicklichtern unter Wasser in nichts nach.

So wurde aus dem letzten Training des Jahres ein rundum harmonischer, fröhlicher und gemeinschaftlicher Jahresabschluss für alle Aktiven der TSG Porz.
Mit dieser schönen Erinnerung im Gepäck freuen wir uns schon jetzt auf das kommende Jahr – mit Ostereiersuche, weiteren Aktionen und vielen gemeinsamen Momenten unter und über Wasser.

🎄 Glänzende Kugeln, leuchtende Knicklichter und eine Schatzkiste voller Freude
🎄 Glänzende Kugeln, leuchtende Knicklichter und eine Schatzkiste voller Freude

Wir wünschen allen Mitgliedern, Familien und Freunden der TSG Porz

ein frohes und friedliches Weihnachtsfest sowie einen guten Rutsch ins neue Jahr. 🎄🤿

Herbst- und Wintertauchen im Fühlinger See – Zwischen Sprungschicht und Stille

Wenn sich die Tage verkürzen und die Temperaturen sinken, wird es am Fühlinger See spürbar ruhiger. Für viele bedeutet das Ende der „Warmwasser-Saison“ eine Pause – für die Taucherinnen und Taucher der TSG Porz jedoch ist es der Beginn einer ganz besonderen Zeit. Denn wer auch im Herbst und Winter ins Wasser geht, erlebt den See von seiner klarsten und vielleicht schönsten Seite.

Herbst- und Wintertauchen im Fühlinger See – Zwischen Sprungschicht und Stille

Tauchen im kühleren Wasser

Mit dem Wechsel der Jahreszeit verändert sich auch das Tauchen: Die Sichtverhältnisse werden besser, die Unterwasserwelt zeigt sich reduziert, aber faszinierend. Weniger Pflanzenwuchs und Schwebstoffe sorgen oft für überraschend klare Bedingungen – perfekte Voraussetzungen für alle, die das ruhige, konzentrierte Tauchen schätzen.

Natürlich erfordert das Tauchen in den kühleren Monaten etwas mehr Vorbereitung: Trockenanzüge ersetzen die Neoprenanzüge, wärmende Unterzieher werden dicker, und der Kaffee oder Tee in der Thermoskanne ist fast Pflicht. Trotzdem: Der Reiz bleibt. Wer einmal erlebt hat, wie still und friedlich der Fühlinger See an einem klaren Oktobermorgen daliegt, weiß, warum sich die Mühe lohnt.

Die Sprungschicht – ein sichtbares Phänomen

Aktuell zeigt sich im Fühlinger See eine besonders ausgeprägte Sprungschicht bei etwa fünf Metern Tiefe. Diese Temperaturgrenze teilt das Wasser in zwei deutlich unterschiedliche Bereiche: darüber das noch milde, grünlich schimmernde Oberflächenwasser – darunter kälteres, des öfteren auch klareres Wasser bei circa 6-8 °C.

Video: Olli Allgaier ©2025

Beim Abtauchen wirkt der Moment des Übergangs fast surreal: Das Licht verändert sich abrupt, als würde man durch eine unsichtbare Membran gleiten. Wer diese Grenze einmal bewusst wahrnimmt, versteht, warum viele sagen, man fühle sich, als würde man über den Wolken schweben.

Flora, Fauna und Ruhe

Auch wenn viele Tiere sich in tiefere Bereiche zurückziehen, gibt es im Herbst und Winter unter Wasser einiges zu entdecken. Schwärme von Barschen stehen ruhig über dem Grund, Hechte lauern unbewegt zwischen den Pflanzen, und mit etwas Glück lässt sich sogar ein Aal erblicken.

Herbst- und Wintertauchen im Fühlinger See – Zwischen Sprungschicht und Stille

Der See wirkt in dieser Zeit entschleunigt, fast meditativ. Jede Bewegung, jede Blase und jeder Lichtstrahl wird bewusster wahrgenommen. Es ist kein Tauchen, um möglichst viel zu sehen – sondern um das, was man sieht, intensiver zu erleben.

Eine Anerkennung für alle, die dabeibleiben

Dieser Beitrag ist auch ein Dank an alle, die sich nicht von sinkenden Temperaturen abschrecken lassen. An diejenigen, die früh aufstehen, das Auto im Nebel beladen und auch bei grauem Himmel motiviert am See erscheinen.

Herbst- und Wintertauchen im Fühlinger See – Zwischen Sprungschicht und Stille

Tauchen im Herbst und Winter ist kein Wettbewerb, sondern Ausdruck echter Begeisterung – und der Beweis dafür, dass der Sport weit mehr ist als ein sommerliches Freizeitvergnügen.

Gemeinschaft trotz Kälte

Doch auch abseits des Wassers bleibt die Gemeinschaft lebendig: Die Trainings im „vereinseigenen“ 😉Wahnbad sind gut besucht, dienstags und donnerstags wird geschwommen, getaucht (mit und ohne Tauchgerät), gekämpft (Unterwasser-Rugby) und geplanscht.
 Im Vereinsheim wird über Ausrüstung gefachsimpelt, über Tauchplätze diskutiert und die nächste Saison geplant. Das Vereinsleben hört im Herbst nicht auf – es verlagert sich nur ein Stück weit nach innen.

Fazit – Unter Wasser beginnt der Winter anders

Während oben die Blätter fallen, beginnt unter Wasser eine stille Jahreszeit voller Schönheit und Klarheit. Das Tauchen im Herbst und Winter ist kein Verzicht, sondern ein Geschenk: weniger Ablenkung, mehr Bewusstsein, weniger Menschen, mehr Natur.

Herbst- und Wintertauchen im Fühlinger See – Zwischen Sprungschicht und Stille

Und so bleibt der Fühlinger See auch jetzt ein Ort des Staunens – vor allem dort, wo die Sprungschicht auf fünf Metern Tiefe den Blick nach unten in eine andere Welt freigibt. Eine Welt, in der wir uns manchmal fühlen, als würden wir wirklich über den Wolken schweben.

Herbst- und Wintertauchen im Fühlinger See – Zwischen Sprungschicht und Stille

Gut Luft – und warme Finger!
Eure TSG Porz

📷 Olli Allgaier, Joachim Hoffmann Text: Philip Behrends

Landesjugendtreffen am Möhnesee – Ein Wochenende voller Abenteuer

Landesjugendtreffen am Möhnesee – Ein Wochenende voller Abenteuer
© 2025 Torsten Milinski/tsvnrw


Am vergangenen Wochenende machte sich eine Gruppe von 14 Kindern und Jugendlichen und 3 Betreuern der TSG Porz auf den Weg zum Landesjugendtreffen des TSV NRW am Möhnesee. Schon am Freitagnachmittag traf man sich am Vereinsheim, verabschiedete sich von den Eltern und startete mit viel Vorfreude in Richtung Sauerland.

Freitag – Ankommen & Einstimmen

Eigentlich sollten es nur zwei Stunden Fahrt sein – am Ende wurden es drei. Der Stau begann schon kurz hinter Köln-Wahn, doch die Stimmung blieb heiter. Endlich in der Jugendherberge angekommen, wurden die Zimmer bezogen und der Anhänger mit der Tauchausrüstung zum See gebracht.
Spoiler-Alarm: dieser Anhänger wird später noch eine Rolle spielen … 😉

Nach einer herzlichen Begrüßung durch Olaf Hafemeister und sein Team vom Tauchsportverband NRW ging es gleich los zur Nachtwanderung, die für die richtige Mischung aus Abenteuer und Gemeinschaft sorgte. Danach hieß es: ab ins Bett – schließlich sollte das Wochenende noch einiges bereithalten.

Samstag – Tauchen, Workshops & Schildkrötenjagd

Der Samstag begann früh mit einem gemeinsamen Frühstück, bevor sich die Gruppe aufteilte:

  • Für fünf junge Taucherinnen ging es mit Ausrüstung zum Tauchplatz. Der erste Tauchgang führte sie „links lang“ bis zu einem großen Baum unter Wasser.
  • Die übrigen Kinder verteilten sich auf die angebotenen Workshops zu den Themen Fotografie, Gewässeruntersuchung, elasm-ocean, Teambuilding, bis zu einer „Runde“ Geo-Caching, Stand-Up-Paddling und anderen spannenden Aktivitäten rund um den See.
Landesjugendtreffen am Möhnesee – Ein Wochenende voller Abenteuer

Zurück in der Jugendherberge wartete das Mittagessen – und eine besondere Überraschung: Im ganzen Haus waren kleine Schildkröten versteckt. Mit großem Eifer machten sich viele Kinder auf die Suche, und schnell entwickelte sich eine kleine Jagd nach den bunten Figuren.

Am Nachmittag ging es wieder zum See und zu den Workshops. Auch die Taucher stiegen noch einmal ab, diesmal in die andere Richtung. Nach Rückkehr in die Jugendherberge blieb Zeit für freie Spiele – und natürlich für die nächste Schildkröten-Runde. Abends folgte das gemeinsame Grillen, ehe der Tag mit einer riesigen Werwolf-Runde mit rund 30 Kindern und Jugendlichen ausklang.

Sonntag – Abschied mit Tombola

Der Sonntag begann mit einem besonderen Frühstück – schließlich hatte ein Kind Geburtstag. Nach dem Räumen der Zimmer um 9 Uhr und dem Verstauen des Gepäcks standen die letzten Workshops an. Die Mehrheit der Gruppe entschied sich für „Mister X“, ein spannendes Such- und Bewegungsspiel.

Zum Abschluss kam die große Auflösung der Schildkröten-Aktion: Jede Figur war auf der Unterseite nummeriert, und diese Nummern bildeten die Lose für eine kleine Tombola. Die Freude war groß, als eines unserer Kinder tatsächlich einen Preis – ein Handtuch – mit nach Hause nehmen durfte. Nach einem Gruppenfoto hieß es dann offiziell Abschied nehmen.

Landesjugendtreffen am Möhnesee – Ein Wochenende voller Abenteuer

Rückfahrt – Abenteuer auf der Autobahn

Um Punkt 14 Uhr startete die Rückfahrt, und zunächst sah es so aus, als könne die Hinfahrtzeit sogar deutlich unterboten werden. Doch nach nur 25 entspannten Minuten platzte an schon erwähntem Anhänger ein Reifen – und das Abenteuer begann von Neuem. Die jüngsten Teilnehmer fuhren mit einem der Autos samt Betreuern schon voraus, während der Rest auf den Pannendienst wartete.

Die Hoffnung: Eine Stunde Pause, Anhänger verladen, weiter nach Hause. Also wurde vorsorglich alles Lebenswichtige ausgeräumt. Als der Abschleppwagen nach gut einer Stunde eintraf, schien die Rettung nah – bis klar wurde, dass der Anhänger nicht aufgeladen werden konnte. Zu groß war das Risiko, dass auch die anderen Reifen den Geist aufgeben würden.

Die Wartezeit zog sich. Die Polizei wurde hinzugezogen, die Kinder hielten sich geduldig am Grünstreifen neben den Autos auf, während die Betreuer fieberhaft Alternativen suchten. Trotz allem blieb die Stimmung erstaunlich gut – es wurde sogar mit Kindersekt auf das Geburtstagskind angestoßen, auch wenn klar war, dass es seinen Geburtstag nicht mehr rechtzeitig zu Hause feiern würde.

Nach dreieinhalb Stunden kam schließlich die erlösende Nachricht: Der Gerätewart hatte über Kontakte ein Ersatzrad organisieren können. DANKE Hermann-Josef !!! Die Gruppe fuhr langsam ins nahe Städtchen Werl, wo die jüngeren Kinder von einem Elternteil abgeholt wurden. Der Rest nutzte die Zwangspause für eine kleine Stadtrunde – inklusive Döner-Stopp.

Nach fast sechs Stunden Wartezeit konnte das Rad schließlich gewechselt werden, und die Heimfahrt ging weiter – dieses Mal leiser und müder als noch auf der Hinfahrt. Aber alle waren sich einig: Dieses Wochenende wird niemand so schnell vergessen.

Fazit

Das Landesjugendtreffen am Möhnesee bot ein rundum gelungenes Programm: Tauchen, Workshops, Spiel und Spaß, dazu Begegnungen mit fast 200 jungen Taucherinnen und Tauchern aus ganz NRW. Selbst eine chaotische Rückfahrt konnte die Stimmung nicht trüben – im Gegenteil: Sie machte das Abenteuer perfekt.

Unser Dank gilt dem TSV NRW und allen Ehrenamtlichen der Jugendabteilung sowie den Leiterinnen und Leitern der Workshops für die reibungslose Orga und das spannende Programm am Möhnesee – bis zum nächsten Mal!
Danke an unsere Betreuer/Ausbilder Carina, Daniel und Andreas!
Und natürlich an alle Kinder und Jugendlichen!
Die TSG Porz Nachwuchsabteilung war die zahlenmäßig größte Jugendgruppe aller teilnehmenden Vereine. 😃

Nächstes Jahr in Xanten, UNBEDINGT WIEDER!! 🙂

Gut Luft

Eure TSG Porz

Text: Emma Roth, Philip Behrends ; Fotos: alle Teilnehmer, Carina Götz, Daniel Prill, Andreas Bergsch, Torsten Milinski

Sicherheit im Fokus – Zwei TSG-Taucher beim „AK Tauchsicherheit und Rettung“ in Schönbach

Sicherheit im Fokus – Zwei TSG-Taucher beim                           "AK Tauchsicherheit und Rettung“ in Schönbach

Es gibt Wochenenden, die prägen. Für zwei Taucher der TSG Porz, Stefan und Philip, stand am vergangenen Wochenende eines dieser besonderen Erlebnisse an: die Teilnahme am Aufbaukurs „Tauchsicherheit und Rettung + medizinische Praxis“ (AK TSR+MED) des VDST, organisiert vom Hessischen Tauchsportverband. Ein Kurs, der nur selten angeboten wird, und entsprechend groß war die Vorfreude.

Theorie trifft Praxis – clever vorbereitet

Los ging es bereits am Dienstag – allerdings virtuell. Ein erstes Kennenlernen und die Einführung in die Theorie per Online-Meeting waren nicht nur praktisch, sondern auch eine brillante Idee: So blieb am Wochenende mehr Zeit für das, was alle am meisten reizte – die Praxis im und am Wasser.

Am Samstagmorgen startete der eigentliche Kurs. In aller Herrgottsfrühe machten sich die beiden Porzer auf den knapp 90-minütigen Weg nach Schönbach in Hessen, wo der Verbandssee des HTSV als Übungsrevier diente. Die Atmosphäre war vom ersten Moment an etwas Besonderes: Geräte- und Apnoetaucher aus allen Landesteilen, vom frischen Einsterner bis hin zum erfahrenen TL3, fanden sich zusammen, vereint durch die Lust am Lernen und die Bereitschaft, Verantwortung für sich und andere zu übernehmen.

Sicherheit im Fokus – Zwei TSG-Taucher beim                           "AK Tauchsicherheit und Rettung“ in Schönbach

Von AED bis Wenoll-System – Lernstationen an Land

Nach einem kurzen Theorieteil, unter Anderem auch mit dem Thema Apnoesicherheit verteilten sich die Teilnehmenden auf eine Reihe von Lernstationen, die von insgesamt acht engagierten Ausbilderinnen und Ausbildern betreut wurden. Das Spektrum reichte von der Handhabung des AED, über Herz-Lungen-Wiederbelebung und stabile Seitenlage, Einstieg und Rettung in ein Schlauchboot, Knotentechniken für Seilbergungen bis hin zum Umgang mit Sauerstoffrucksack und Wenoll-System.

Sicherheit im Fokus – Zwei TSG-Taucher beim                           "AK Tauchsicherheit und Rettung“ in Schönbach
Sicherheit im Fokus – Zwei TSG-Taucher beim                           "AK Tauchsicherheit und Rettung“ in Schönbach

Die Stimmung war konzentriert, aber gleichzeitig locker – kein Frontalunterricht, sondern aktives Mitmachen, Ausprobieren und Wiederholen. Zwischendurch lockerte eine gemeinsame Mittagspause bei strahlendem Sonnenschein die Köpfe, und es entwickelte sich sofort reger Austausch über Taucherlebnisse, Materialtipps und alles, was uns sonst noch unter die Maske kam.

Sicherheit im Fokus – Zwei TSG-Taucher beim                           "AK Tauchsicherheit und Rettung“ in Schönbach

Rein ins Wasser – Szenarien im Rotationsprinzip

Am Nachmittag hieß es dann: ab in die Neoprenanzüge und ran an die ABC-Ausrüstung. In Kleingruppen von maximal vier Personen wurden unterschiedlichste Szenarien trainiert. Rettungsgriffe, das Ziehen und Schieben eines Tauchopfers oder der richtige Umgang mit Knotentechnik im Wasser – alles durfte ausprobiert werden. Dank der guten Organisation lief die Rotation zwischen den Stationen wie am Schnürchen, und so konnten alle viel ausprobieren und wertvolle Erfahrungen sammeln.

Nach einem intensiven Tag folgte am frühen Abend der gemütliche Teil: Grillen, Fachsimpeln und viele neue Bekanntschaften. Die Atmosphäre war, wie man sie sich wünscht: herzlich, offen, voller Fachgespräche – und natürlich auch mit der einen oder anderen Taucheranekdote garniert.

Sicherheit im Fokus – Zwei TSG-Taucher beim                           "AK Tauchsicherheit und Rettung“ in Schönbach

Sonntag: Prüfungszeit im See

Der Sonntag stand im Zeichen der Praxistauchgänge. Der erste Tauchgang diente dem „Warmwerden“ mit dem See und den Buddies, aber auch schon ersten Übungen: das Bergen eines bewusstlosen Tauchers aus der Tiefe oder das Setzen einer zweiteiligen Boje. Besonders hilfreich: der gegenseitige Geräte-Check, bei dem man sich mit der Ausrüstung des Tauchpartners vertraut machte und auch hier und da noch an einigen Stellschrauben drehen konnte.

Dann kam die Königsdisziplin: der Prüfungstauchgang. Aufgabe war es, einen bewusstlosen Taucher aus rund 18 Metern Tiefe an die Oberfläche zu bringen, ihn über etwa 200 Meter bis zum Ausstieg zu transportieren, dabei eigene und fremde Ausrüstung abzulegen und die Rettungskette einzuleiten – inklusive AED. Hier wurde natürlich kein lebender Kollege unter Strom gesetzt, sondern auf die altbewährten Trainingspuppen „Rescue-Anne“ und „Rescue-Ronnie“ zurückgegriffen.

Sicherheit im Fokus – Zwei TSG-Taucher beim                           "AK Tauchsicherheit und Rettung“ in Schönbach

Alle meisterten die Aufgaben mit Bravour – und waren entsprechend erleichtert, als am Ende die „virtuelle Sirene“ des nahenden Rettungsdienstes das Szenario beendete.

Dank, Respekt und eine Empfehlung

Ein Wochenende voller Input, körperlicher Anstrengung, aber auch jeder Menge Spaß ging zu Ende. Die beiden TSG-Taucher waren sich einig: selten so viel gelernt, ausprobiert und gelacht in so kurzer Zeit.

Ein großes Dankeschön geht an Kursleiter Dominik Kalbfleisch und das gesamte Ausbilderteam des HTSV, an Ulrich Bachmann für die wertvollen Tipps und an alle Mitstreiterinnen und Mitstreiter aus ganz Deutschland. Ganz besondere Erwähnung verdient auch Stefan – Buddy, Versuchskaninchen, Mutiger, der sich beim Zerschneiden von Neoprenanzügen mit Scheren, Messern und eezy-cuts für die Demonstration opferte. Bilder dazu sprechen Bände. 😉

Sicherheit im Fokus – Zwei TSG-Taucher beim                           "AK Tauchsicherheit und Rettung“ in Schönbach

Fazit: Pflichtprogramm für jede Taucherkarriere

Was bleibt? Die Erkenntnis, dass dieser AK „Tauchsicherheit und Rettung“ zu den wichtigsten und sinnvollsten Bausteinen in der Tauchausbildung gehört – für Anfänger wie für Profis. Er vermittelt nicht nur Wissen, sondern auch Sicherheit und Souveränität im Ernstfall.

Oder, um es mit den Worten des noch frischen Einstern-Autors zu sagen:
„Das war eine der prägendsten Erfahrungen meiner bisherigen Taucherkarriere. Und wenn ich das sage – dann heißt das was!“ 😅

Dringende Empfehlung: Wer die Möglichkeit hat, sollte diesen Kurs unbedingt belegen – auch außerhalb Hessens. 

Sicherheit im Fokus – Zwei TSG-Taucher beim                           "AK Tauchsicherheit und Rettung“ in Schönbach

Aber wer glaubt, dass das auch schon alles war für dieses Wochenende, Pustekuchen! 

Zeitgleich stand das Landesjugendtreffen des TSVNRW am Möhnesee im Kalender, zu dem die TSG Porz Jugendabteilung in voller Mannschaftsstärke anreiste, aber dazu mehr im nächsten Artikel. 

Stay tuned!!

Gut Luft!

Eure TSG Porz

Sicherheit im Fokus – Zwei TSG-Taucher beim                           "AK Tauchsicherheit und Rettung“ in Schönbach

Text & Fotos: ©Philip Behrends

Dive-Athlon am Fühlinger See – 4 Kilometer unter Wasser!

Dive-Athlon am Fühlinger See – 4 Kilometer unter Wasser!

Manche Ideen entstehen in stillen Momenten, andere im Überschwang. Daniel entschloss sich während der Vereinsfahrt nach Zeeland, ein längst gehegtes Vorhaben endlich in die Tat umzusetzen: Ein besonderer Tauchgang auf Hometurf, am Fühlinger See.

Der Plan: die komplette Uferlinie aller betauchbaren Seen der „Sport- und Erholungs-anlage Fühlinger See“ im Kölner Norden durchtauchen – vom Einstieg in See 6, unter der Brücke hindurch nach See 5, vorbei am Strand von Blackfoot Beach, an der „alten Holzbrücke“ in See 4 hinüber, der einmal umrundet werden wollte, zurück durch See 5, durch den Canyon, die Brücke zur Regattabahn als Wendepunkt, vorbei am regulären Tauchereinstieg, wieder zu See 6, der auch umrundet werden wollte, und schließlich wieder zurück bis zum Startpunkt. Satte vier Kilometer Unterwasserstrecke – ohne Unterstützung von außen, nur mit Rückenflaschen und einer Stage als Luftreserve. Als Orientierung – abgesehen natürlich vom Kompass – diente die sorgfältig ausgerechnete und für den Unterwassergebrauch einlaminierte Luftverbrauchs-Tabelle…

Dive-Athlon am Fühlinger See – 4 Kilometer unter Wasser!

Für Rebreather-Taucher mag das nach einer sechs Stunden langen „Trainingseinheit“ klingen, doch mit klassischem Gerät bedeutete es: 24 Liter auf dem Rücken, 11 Liter an der Hüfte – und eine Menge Planung.

Der Pakt

Dive-Athlon am Fühlinger See – 4 Kilometer unter Wasser!

Was noch fehlte? Richtig: ein Buddy. Einer, der verrückt genug war, sich auf dieses Abenteuer einzulassen. Der Autor dieser Zeilen, immer noch stolzer Besitzer eines einzelnen VdSt-Sterns, brauchte nicht lange zu überlegen – schon in Zeeland wurde der Pakt „mit blutiger Tinte“ geschlossen.

Es folgten Probetauchgänge: Stage-Handling für den Anfänger, Trockenübungen zur Navigation, Tests zur Nahrungsaufnahme unter Wasser. Die Wahl fiel auf eine Kombination aus Energy-Gummibärchen und den Klassikern aus Kindertagen: Capri-Sonne, Sorten Mango-Maracuja und Orange-Pfirsich.

Als der Termin schließlich feststand – ein ruhiger Samstagmorgen in der dritten Augustwoche – war die Spannung greifbar.

Start in See 6

Die Geräte und das Equipment wurden einem letzten Check unterzogen, die mit Sauerstoff zusätzlich angereicherte Luft wurde noch einmal analysiert, Ein- und auch Ausgänge der Trockenanzüge noch einmal auf Ihre Dichtigkeit und richtigen Sitz überprüft, ein Camelbak hinter der Backplate mit Trinkbarem gefüllt. Ein letztes Wort, ein letzter Buddy-Check – dann ging es am kleinen Steg von See 6 hinab in die Stille.

Die erste Etappe führte entlang von Blackfoot Beach bis hin zur „alten Holzbrücke“, die See 5 und See 4 einst trennte. Immer im Blick: die virtuelle Verbrauchstabelle. Noch lagen wir im Soll, mit einem kleinen Puffer.

Runde um See 4 – und der erste Schreckmoment

Der Kurs durch See 4 offenbarte eine erstaunliche Vielfalt: dichter Pflanzenbewuchs, dann wieder karger Grund, viele neugierige Fische, die uns ein Stück begleiteten.

Zur Halbzeit des Rundkurses stand der erste Wechsel auf die Stage an – er verlief problemlos. Doch an der Rückkehr zur Holzbrücke dann der Schreck: Ein lautes Zischen. Der O-Ring an der 1. Stufe von Philips Stage verabschiedete sich. Sofort musste die Luftzufuhr gekappt und auf das Rückengerät gewechselt werden.

Abbruch? Eigentlich logisch. Doch nicht mit Daniel. Nach kurzer Beratung wurden die Stageflaschen getauscht. Fortan durfte der Einsterner mit Daniels Reserve weitermachen – und dieser selbst? Er musste auf sein Rückengerät vertrauen. Der Plan blieb bestehen.

Kilometer um Kilometer

Dive-Athlon am Fühlinger See – 4 Kilometer unter Wasser!

Von See 4 zurück in See 5, ein kurzer Abstecher durch den Canyon zur Regattabahn, dann wieder vorbei am offiziellen Taucheinstieg, unter den Bootsstegen hindurch und weiter Richtung See 6.

Dort wartete die letzte große Schleife: die komplette Umrundung. Schon längst hatte sich der Tauchgang in einen mentalen Marathon verwandelt. Blasentakt, Atemrhythmus, Flossenschlag – ein einziger Flow.

Das Ziel nach 362 Minuten

Nach 362 Minuten, also über sechs Stunden unter Wasser, tauchten beide gesund und m…üde wieder am Steg in See 6 auf – erschöpft, körperlich und mental, aber vor allem: überglücklich.

Die Regler aus dem Mund, ein Blick zueinander, und beide wussten: Das war etwas Besonderes. Ein Meilenstein, den man nicht vergisst.

„Das nächste Mal zehn Stunden!“ wurde schon schnell wieder geflachst…

Fazit: Verrücktheit trifft Leidenschaft

Der Dive-Athlon am Fühlinger See war kein Rekordversuch im klassischen Sinn, sondern eine Mischung aus Abenteuer, sportlicher Ausdauer und ein bisschen gesunder Verrücktheit (und auch ein wenig paranoid schizophren 🤿 ). Es zeigte einmal mehr, dass Tauchen nicht nur Tiefen, Sichtweiten und Fische bedeutet – sondern auch kreative Ideen, gemeinsame Projekte und kleine persönliche Meilensteine.

Und wer uns beim nächsten Training am Fühlinger sieht: Achtet ruhig mal auf Hände und Füße. Vielleicht entdeckt ihr erste Ansätze von Schwimmhäuten … 😉

Gut Luft! Support your local divers 😉

Eure TSG Porz / Daniel & Philip

Fotos: Philip Behrends & Daniel Prill, Google; Text: Philip Behrends; Video: Daniel Prill

TSG Porz on Tour: Vereinsausflug nach Panheel

Wie schon im letzten Artikel unserer Zeeland-Serie angekündigt, stand an diesem Wochenende ein weiteres Highlight auf dem Vereinskalender der TSG Porz: der Ausflug zum berühmten Tauchsee Panheel in den Niederlanden. Ein Tag voller Tauchabenteuer, guter Stimmung, skurriler Unterwasserwesen – und natürlich: Kibbeling.

Früher Vogel auf dem Warteparkplatz

Panheel öffnet pünktlich um 09:00 Uhr seine Schranke zum Tauchgelände. Wer den Platz kennt, weiß: Wer früh kommt, hat gute Chancen auf einen der begehrten Parkplätze mit kurzem Weg zum Wasser. Und so versammelten sich bereits ab 08:15 Uhr zahlreiche Autos, Vans und vollbeladene Kombis auf dem großzügigen Warteparkplatz vor dem Eingang. Auch die achtköpfige Delegation der TSG Porz war mit dabei, voll bepackt mit Tauchausrüstung, Vesperboxen und guter Laune. Darunter auch vier frischgebackene DTSA-Einstern-Taucher*innen, die ihren ersten „großen“ Vereinsausflug nach dem Abschluss der Ausbildung erlebten.

Pünktlich um 09:00 Uhr hob sich die Schranke, und dann hieß es: Run auf die Einstiegsnähe! Mit viel Humor, leichter Konkurrenz und einem kleinen Augenzwinkern manövrierten sich die Fahrzeuge durch das Nadelöhr „Bezahl-Barke“ auf den Platz. Leider war es dem Autor dieser Zeilen nicht vergönnt, dieses chaotische Autoballett fotografisch festzuhalten. Er gelobt Wiedergutmachung beim nächsten Besuch! 🙂

Aufbau, Briefing, Vorfreude

Einmal angekommen, folgte das vertraute Ritual: Klappen auf, Ausrüstung raus, Anrüsten, Regler checken. Die Routine saß bei allen, aber für die Neulinge wurde natürlich noch einmal alles in Ruhe erklärt.

Besonders hervorzuheben: Die unbezahlbare Unterstützung durch unsere Team-Managerin an Land, auch bekannt als „Emmas Mutter“, die sich liebevoll um die Organisation von Snacks, Wasser, Keksen und Sonnencreme kümmerte. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön!

Tauchgang 1: Zum Piratenschiff und darüber hinaus

TSG Porz on Tour: Vereinsausflug nach Panheel
TSG Porz on Tour: Vereinsausflug nach Panheel

Der erste Tauchgang des Tages führte die gesamte Gruppe zum legendären versunkenen Piratenschiff von Panheel. In rund 12 Metern Tiefe liegt dieses imposante Wrack, das sich wunderbar durchtauchen lässt. Die Fensterluken, der angedeutete Mast, die verwitterten Planken – alles wirkt wie aus einem Abenteuerfilm. Nach einem kleinen Abstieg auf etwa 25 Meter Tiefe, um die unteren Ebenen des Geländes zu erkunden, tauchte die Gruppe wieder auf in die helleren, wärmeren Schichten des Sees.

TSG Porz on Tour: Vereinsausflug nach Panheel
TSG Porz on Tour: Vereinsausflug nach Panheel

Von dort aus trennten sich die Wege: In Zweier- oder Vierergruppen wurden weitere Highlights angepeilt. Wer wollte, tauchte durch ausrangierte Container, kämpfte sich durch einen Unterwasser-Wald von Computertischen, Kneipen-Theken mit muschelbewachsenen Zapfanlagen und Eiffelturm-Miniaturen und überließ Azteken-Göttern und Osterinselstatuen mehr oder weniger respektvoll das Feld.

TSG Porz on Tour: Vereinsausflug nach Panheel

Oberwasserpause mit Keksen und Sonne

TSG Porz on Tour: Vereinsausflug nach Panheel

Zurück am Ufer dann: Blauer Himmel statt Gewitter! Die Wetterprognosen hatten eigentlich Unheil angedeutet, doch Panheel zeigte sich von seiner besten Seite. Auf den Picknickdecken wurden Taucherkekse, Müsliriegel und kalte Erfrischungsgetränke verteilt. Gespräche drehten sich um Sichtweiten, Buddy-Kommunikation, die Überraschungstiefe des Sees und das nächste Tauchziel: Kevin.

Tauchgang 2: Besuch bei Kevin, dem Minion

Der zweite Tauchgang des Tages stand ganz im Zeichen eines wahren Maskottchens: Kevin, der Minion. Ganze 6,5 Meter misst der gelbe Koloss, der in rund 9 Metern Tiefe auf Tauchbesuch wartet.

TSG Porz on Tour: Vereinsausflug nach Panheel

Die Buddy-Teams starteten leicht versetzt, fanden aber alle sicher zu ihm. Kevin, stets fotogen, posierte wie immer für unzählige Unterwasser-Selfies und Gruppenfotos. Und weil es so schön war, kreisten einige noch ein wenig durch das „Minion-Reich“, in dem es weitere Skulpturen, kleine Boote und liebevoll platzierte Details zu entdecken gab.

TSG Porz on Tour: Vereinsausflug nach Panheel

Doch Panheel hat nicht nur Deko zu bieten: Karpfen und Hechte kreuzten den Weg der Taucher*innen, zum Erstaunen mancher und zur Begeisterung anderer. Besonders in den bewachsenen Bereichen des Sees kam echtes „Süßwasser-Riff-Gefühl“ auf.

Abschluss mit Kibbeling und Pommes

Nach dem Verstauen der nassen Anzüge und dem Verstauen der Erinnerungen im Logbuch war der Tag aber noch lange nicht vorbei. Denn eine Vereinsfahrt der TSG Porz nach Panheel endet niemals ohne Stopp am „Grens-Kiosk“!

TSG Porz on Tour: Vereinsausflug nach Panheel

Dort, direkt hinter der Grenze, ließen sich die acht TSG-ler tonnenweise Kibbeling, Pommes Spezial, Frikandel & Co.schmecken. Mit vollen Mägen und frittierten Herzen ging es dann am frühen Abend zurück nach Köln.

TSG Porz on Tour: Vereinsausflug nach Panheel

Fazit: Panheel, wir kommen wieder!

Was bleibt von diesem Tag? Erinnerungen an eine fantastische Unterwasserwelt, an einen Ort, der zwischen Trash und Tempel balanciert und den Tauchenden ständig ein Schmunzeln unter die Maske zaubert.

Und für alle gilt: Panheel war nicht der letzte Ausflug dieser Art. Schon jetzt wird geplant, gepackt und geträumt – vom nächsten Kevin-Besuch, vom nächsten Kibbeling und natürlich vom nächsten gemeinsamen Abtauchen.

Gut Luft und bis bald!

Eure TSG Porz!

Text: Philip Behrends; Fotos: … von allen Teilnehmern

TSG Porz in Zeeland – Teil 3: Abschluss mit Tiefe, Geschmack und Gefühl

TSG Porz in Zeeland – Teil 3: Abschluss mit Tiefe, Geschmack und Gefühl

Der Samstagmorgen beginnt früh – fast zu früh, wenn man bedenkt, dass zehn unerschrockene TSG-Mitglieder noch wenige Stunden zuvor beim Nachttauchgang unter der Wasseroberfläche des Grevelinger Meeres unterwegs waren. Doch wer dachte, dass sich Müdigkeit breitmachen würde, wurde eines Besseren belehrt: Pünktlich zum ersten Tauchgang des Tages versammelt sich die Gruppe wieder an der bewährten Homebase am Kerkweg in Brouwershaven. Die Neopren- und Trockenanzüge sind noch leicht klamm vom Vortag, die Masken frisch gespült, die Stimmung aber hellwach und energiegeladen.

Tauchgänge zum Finale – und letzte Salzwassergrüße

Wie so oft in dieser Woche steht auch an diesem Samstag wieder ein voller Tauchplan bevor. Während sich einige nach dem morgendlichen Abtauchgang einen Moment zur Regeneration gönnen, nutzen andere die Zeit für einen zweiten Tauchgang zur Mittagszeit – ganz nach dem Motto: „Einmal geht noch!“ Die Plätze rund um den Osse und das Grevelinger Meer bieten erneut alles auf, was Zeeland an Farben, Lebendigkeit und Unterwasserfreuden zu bieten hat: Neugierige Krabben, Seesterne in Bewegung und sogar ein letzter Blick auf eine kleine Sepia, die anmutig durchs Wasser gleitet.

Für den Verfasser dieser Zeilen fühlt sich jeder dieser Tauchgänge noch wie ein Geschenk an – noch nie war das Wasser salziger, die Tiere bunter und das Gefühl, Teil einer so lebendigen Tauchgemeinschaft zu sein, intensiver.

Vorbereitung auf den großen Samstagabend

Doch nicht nur unter Wasser laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Schon am frühen Nachmittag beginnen die ersten, sich in ihren Ferienhäusern auf den großen Abend vorzubereiten. Denn: Samstagabend ist Barbecue-Zeit! Und dieses BBQ ist in der Geschichte der Zeeland-Woche mehr als nur eine kulinarische Randnotiz – es ist ein Höhepunkt, eine Institution, ein Fest der Gemeinschaft.

Barbecue, Ehrungen & ein Abend voller Geschichten

Als sich gegen Abend alle Teilnehmer*innen an einem zentralen Ort versammeln, ist die Stimmung bereits erwartungsvoll. Der Grill läuft auf Hochtouren, die Tische füllen sich mit selbstgemachten Salaten, mariniertem Gemüse, Brotspezialitäten und Dips, die das Buffet zu einem kleinen Kunstwerk machen. Schnell vermischen sich der Duft von gegrilltem Fleisch und Gemüse mit dem Klang fröhlicher Gespräche.

Hier trifft man sich nicht nur zum Essen, sondern vor allem zum Austausch, Wiedersehen, Kennenlernen und Freundschaften vertiefen. Geschichten von der Woche machen die Runde: kleine Anekdoten, Missgeschicke, großartige Sichtweiten und das ein oder andere tierische Highlight. 

Ehrungen mit Applaus – neue Sterne am Taucherhimmel

Ein besonderer Moment des Abends ist zwei frisch gebackenen DTSA-*-Taucherinnen gewidmet, die in den letzten Tagen ihre Prüfungstauchgänge erfolgreich abgeschlossen haben. Sie erhalten nicht nur ihre verdienten Brevets, sondern auch den gebührenden Applaus der ganzen Runde. Stolz, Glück und vielleicht ein kleiner Hauch Gänsehaut machen diesen Moment besonders – für die Geehrten wie auch für jene, die sich an ihren eigenen Weg zum ersten Stern erinnern.

Stefan Steeger, wie immer umtriebiger und mit Übersicht ausgestatteter Organisator, ergreift schließlich das Wort. Er bedankt sich bei allen Teilnehmer*innen für die Harmonie, das Miteinander und den reibungslosen Ablauf dieser Reise. Mit einem Augenzwinkern erinnert er daran, dass die Anmeldung für 2026 „selbstverständlich schon jetzt entgegengenommen wird“ – die Reaktion? Jubel und Gelächter.

TSG Porz in Zeeland – Teil 3: Abschluss mit Tiefe, Geschmack und Gefühl

Letzter Tag – Tauchgänge & Abschied mit Kibbeling

Auch der Sonntag lässt noch einmal viele Taucherherzen höherschlagen: Wer die Rückreise noch nicht antreten muss, trifft sich zu weiteren Tauchgängen, darunter ein besonders entspannter Morgentauchgang mit minimaler Strömung und erstaunlich klarer Sicht. Wieder einmal zeigt sich das Grevelinger Meer von seiner besten Seite.

Am Nachmittag nimmt das Programm jedoch eine etwas touristischere Wendung: In kleinen Gruppen machen sich viele Teilnehmer*innen auf den Weg in die umliegenden Städte.

Zierikzee und Renesse bieten Gelegenheit zum Flanieren, Shoppen, Eisessen – und selbstverständlich darf ein letzter Besuch am Kibbeling-Foodtruck nicht fehlen. Eine letzte Portion goldbrauner Fischstücke mit Remoulade? Pflicht.

Emotionales Fazit eines Erst-Salzwasser-Tauchers

Während die Koffer gepackt, die Tauchflaschen geleert und die letzten Erinnerungsfotos geschossen werden, macht sich langsam Wehmut breit. Für mich – salzwasserverliebt und voller Eindrücke – war diese Woche mehr als nur eine Vereinsfahrt. Es war eine Reise in die Tiefe der Unterwasserwelt, aber auch in die Tiefe des Vereinslebens. Ich durfte erleben, was es heißt, Teil dieser Gemeinschaft zu sein: aufgenommen, unterstützt, motiviert – nie allein, immer mittendrin.

Als wir dann unser Auto beladen, ein letztes Mal den Kerkweg hinter uns lassen und das Navi auf „Köln“ stellen, bleibt ein Gedanke unausweichlich:

„Schon jetzt Lust auf 2026, dann mit einem zweiten Stern im Gepäck! ;-)“

Ende.

TSG Porz in Zeeland – Teil 3: Abschluss mit Tiefe, Geschmack und Gefühl

P.S.: Natürlich folgte am darauffolgenden Tag direkt der „Entsalzungs-Tauchgang“ im heimischen Fühlinger See, dort ist es auch schön und abwechslungsreich!

„nur mal so by the way“, dass mir hier keine falschen Schlussfolgerungen gezogen werden… 😉

Wir sehen uns am See, am kommenden Sonntag schon wieder in den Niederlanden, im Süsswasser von Panheel…

Gut Luft!

Eure TSG Porz

Fotos: Philip Behrends & Daniel Prill; Text: Philip Behrends