Viele Sterne zu vergeben – Die TSG-Ausbildung 2026 auf Hochtouren

Viele Sterne zu vergeben - Die TSG-Ausbildung 2026 auf Hochtouren

Wer beim Tauchen nur an faszinierende Unterwasserwelten, Wracks oder bunte Fischschwärme denkt, vergisst schnell den Weg dorthin. Denn bevor aus einem interessierten Neuling eine sichere und verantwortungsbewusste Taucherin oder ein erfahrener Taucher wird, liegt ein spannender Ausbildungsweg vor ihm – einer, der Wissen, Übung, Geduld und vor allem Menschen erfordert, die bereit sind, ihre Erfahrung weiterzugeben.

Genau das ist seit vielen Jahren eine der größten Stärken der TSG Porz.

Vom ersten Flossenschlag im Schwimmbad bis hin zum Drei-Sterne-Taucher bietet unser Verein seinen Mitgliedern die Möglichkeit, sich Schritt für Schritt weiterzuentwickeln. Dabei geht es um weit mehr als das Erlernen von Fertigkeiten. Tauchausbildung bedeutet, Verantwortung zu übernehmen, Sicherheit zu vermitteln und gemeinsam Erfahrungen zu sammeln, die ein ganzes Taucherleben prägen.

Viele Sterne zu vergeben - Die TSG-Ausbildung 2026 auf Hochtouren

Dass dieses Ausbildungssystem seit Jahrzehnten so erfolgreich funktioniert, ist keineswegs selbstverständlich. Hinter jedem Brevet stehen Menschen, die einen großen Teil ihrer Freizeit investieren. Unsere Tauchlehrer und Trainer verbringen unzählige Stunden im Schwimmbad, an den Seen, bei Theorieabenden und in der organisatorischen Vorbereitung der Ausbildung – und das alles ehrenamtlich. Mit viel Geduld, Erfahrung und Leidenschaft geben sie ihr Wissen weiter und begleiten Anfänger ebenso engagiert wie fortgeschrittene Taucher auf ihrem Weg.

Viele Sterne zu vergeben - Die TSG-Ausbildung 2026 auf Hochtouren

Ohne dieses außergewöhnliche Engagement gäbe es keine Tauchausbildung, keine neuen Brevets und letztlich auch keinen so lebendigen Verein, wie wir ihn heute kennen.

Siebenmal *, sechsmal ** und dreimal ***

Umso schöner ist es, dass dieses Engagement auch 2026 wieder auf fruchtbaren Boden fällt. Besonders viele Mitglieder – vor allem aus unserer starken Jugendabteilung – haben sich in diesem Jahr entschieden, den nächsten Schritt auf ihrer taucherischen Laufbahn zu gehen.

Insgesamt absolvierten sieben Teilnehmerinnen und Teilnehmer den DTSA * (Ein-Stern), sechs Teilnehmerinnen und Teilnehmer arbeiteten am DTSA ** (Zwei-Stern) und drei „Unerschrockene“, darunter auch der Autor dieser Zeilen, stellten sich der Herausforderung des DTSA *** (Drei-Stern).

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Nach vielen Lern-Einheiten im heimischen Wahnbad hieß es nun endlich für unsere Aspirantinnen und Aspiranten: Raus an die Seen der näheren Umgebung – endlich „echte“ Erfahrungen in heimischen Gewässern sammeln!

Monatelang wurde auf diesen Moment hingearbeitet. Tarieren, Maske ausblasen, Rettungsübungen, Theorie und jede Menge Übungseinheiten im Schwimmbad bildeten die Grundlage für die ersten Ausbildungstauchgänge im Freiwasser.

Bei hochsommerlichen Temperaturen starteten im Juni dann die ersten sieben Ein-Stern-Aspiranten in ihre praktischen Prüfungstauchgänge. Was im Schwimmbad noch vergleichsweise einfach erschien, wurde im Fühlinger See schnell zur echten Herausforderung. Begrenzte Sichtweiten, Orientierung unter Wasser und die besonderen Bedingungen eines natürlichen Gewässers verlangten Konzentration, Vertrauen in den Buddy und einen kühlen Kopf.

Doch genau darin liegt der Reiz der Ausbildung: Erfahrungen sammeln, Herausforderungen meistern und dabei von erfahrenen Tauchlehrern begleitet werden.

Vom Sommertauchevent bis in „salzhaltige Unterwasser-Galaxien“

Am darauffolgenden Wochenende ging die Ausbildung im Rahmen unseres traditionellen Sommertauchevents direkt weiter. Wieder standen zahlreiche Ausbildungstauchgänge auf dem Programm.

Während die Ein-Stern-Bewerber weitere wichtige Übungen absolvierten, konnten auch fast alle Zwei-Stern-AspirantInnen ihre noch fehlenden Ausbildungstauchgänge erfolgreich abschließen und sich ihr Brevet – noch rechtzeitig vor dem Ende der Sommerferien – redlich verdienen.

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Während der Sommerferien wurde natürlich weitergetaucht.

Zum Teil auch in weiter entfernten salzhaltigen Unterwasser-Galaxien, sodass auch aus dem Urlaub der erste neue Drei-Stern-Taucher gekürt werden konnte.

Die Drei-Stern-Aspiranten waren bereits seit Ende April – damals noch im Trockenanzug 😉 – zu den etwas „tieferen“ Gewässern am Hunsfels und anderswo getrampt, um den Herausforderungen des Drei-Stern-Brevets zu genügen. Über besagte Übersee-Destinationen und auch niederländische „tiefere Löcher“ führte der Weg schließlich am vergangenen Wochenende wieder zurück zum Hunsfels, um den Kreis zu schließen – und die Ausbildung erfolgreich abzuschließen.

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Nun, zum Ende der Sommerferien, überschlugen sich die Bekanntmachungen der erfolgreichen AbsolventInnen – und die Glückwünsche in der vereinsinternen Kommunikationsgruppe fanden kaum noch ein Ende. 🙂

Herzlichen Glückwunsch zu diesen tollen Leistungen!

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2026 – das Jahr des Tauchlehrers?

Dass all dies möglich ist, verdanken wir vor allem den Menschen, die oftmals im Hintergrund wirken. Unsere Tauchlehrer und Trainer sind dabei nicht nur Ausbilder, sondern Motivatoren, Sicherheitsgaranten und häufig auch die ersten Ansprechpartner für alle Fragen rund um unseren faszinierenden Sport.

Wenn es nach mir ginge, müsste der chinesische Tierkreis dringend erweitert werden. Nach dem Jahr des Drachen, des Tigers oder der Schlange wäre 2026 ganz eindeutig das „Jahr des Tauchlehrers“.

Ein ebenso herzliches Dankeschön gilt allen Helferinnen und Helfern im Hintergrund. Insbesondere die vielen Eltern und Erziehungsberechtigten haben mit ihren Fahrdiensten, ihrer Unterstützung und ihrer Geduld maßgeblich dazu beigetragen, dass die Ausbildung logistisch überhaupt in diesem Umfang möglich war. Vielen Dank dafür!

Wir hoffen, dass die zahlreichen Bilder einen schönen Eindruck von diesen großartigen Ausbildungstagen vermitteln – von spannenden Tauchgängen, gemeinsamen Erfolgen, jeder Menge Teamgeist und vor allem von der Freude, die unser gemeinsames Hobby ausmacht.

Ein ganz besonderer Dank geht an Stefan, Lukas, Andreas und Daniel, die mit ihrer fundierten, spannenden, kurzweiligen und vor allem lehrreichen Ausbildung einmal mehr bewiesen haben, wie viel Herzblut in der TSG-Ausbildung steckt.

Viele Sterne zu vergeben - Die TSG-Ausbildung 2026 auf Hochtouren

Die TSG Porz lebt vom Ehrenamt – und das wird nirgendwo anders so sichtbar wie in unserer Tauchausbildung. Jeder verliehene Stern, jedes bestandene Brevet und jeder sichere Tauchgang sind das Ergebnis vieler, vieler Stunden freiwilligen Engagements. Dafür möchten wir allen Tauchlehrerinnen und Tauchlehrern, Trainerinnen und Trainern, Helferinnen und Helfern sowie den Familien unserer NachwuchstaucherInnen von Herzen danken.

Sie alle sorgen dafür, dass aus Neugier Leidenschaft wird – und aus den ersten Atemzügen unter Wasser lebenslange Begeisterung für den Tauchsport entsteht.

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Allzeit Gut Luft!
Eure TSG Porz 1962 e.V.

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Text: Philip Behrends Fotos: TSG Porz und viele andere

Salzwasser, Hummer und gute Gesellschaft – Die TSG Porz wieder in Zeeland 2026

Manche Traditionen sind einfach zu schön, um sie nicht Jahr für Jahr fortzuführen. So stand auch in diesem Jahr wieder die beliebte Tauchfahrt der TSG Porz ans niederländische Grevelinger Meer auf dem Programm. Rund um Fronleichnam zog es erneut eine Gruppe unerschrockener Taucherinnen und Taucher Richtung Zeeland, um endlich wieder echtes Salzwasser zu schmecken – ganz ohne Langstreckenflug ins Mittelmeer, den Pazifik oder den Indischen Ozean.

Salzwasser, Hummer und gute Gesellschaft – Die TSG Porz wieder in Zeeland 2026

Wie schon in den vergangenen Jahren bildete Den Osse die zentrale Anlaufstelle für die TSG-Taucher. Von hier aus wurden die verschiedenen Tauchplätze des Grevelinger Meeres erkundet, Buddy-Teams zusammengestellt und die täglichen Abenteuer unter Wasser geplant.

Salzwasser, Hummer und gute Gesellschaft – Die TSG Porz wieder in Zeeland 2026

Insgesamt fanden in diesem Jahr neun TSG-Mitglieder samt Familienangehörigen den Weg in die Niederlande. Auf den ersten Blick vielleicht eine kleinere Gruppe als in manchen Vorjahren – auf den zweiten Blick jedoch genau die richtige Größe für viele intensive Erlebnisse, entspannte Gespräche und eine hervorragende Stimmung.

Salzwasser, Hummer und gute Gesellschaft – Die TSG Porz wieder in Zeeland 2026

Und die Unterwasserwelt enttäuschte nicht.

Schon bei den ersten Tauchgängen zeigte sich einmal mehr, warum Zeeland für viele Taucher als eines der schönsten Kaltwasserreviere Europas gilt. Während in den heimischen Seen oft schon ein einzelner größerer Hecht für Begeisterung sorgt, scheint man im Grevelinger Meer manchmal direkt in ein Naturkundemuseum abzutauchen – nur eben lebendig.

Da waren die gewaltigen Hummer, die sich selbstbewusst zwischen Steinen und Muscheln fläzten und Dimensionen erreichten, die manch einer eher aus Dokumentationen als aus der Realität kannte. Wie schnell die „Viecher“ sein können, zeigte sich auch, als ein Vertreter der Gattung sich gestört fühlte und mal eben die eigentlichen Kräfte- und Machtverhältnisse unter Wasser gerade rückte. 😉 🦞
Taschenkrebse in der Größe kleiner Pizzateller bewegten sich gemächlich über den Meeresboden und ließen die Fotografen unter den Tauchern begeistert ihre Kameras zücken, wenn in diesem Jahr auch Kameras dabei gewesen wären. Fotobeweise können also erst im nächsten Jahr wieder präsentiert werden… 🙁

Ganze Felder von Seesternen bedeckten den Grund, während Seespinnen und andere faszinierende Meeresbewohner für reichlich Gesprächsstoff beim anschließenden Logbuchschreiben sorgten.

Jeder Tauchgang hatte dabei seinen eigenen Charakter. Mal war es die besondere Lichtstimmung unter Wasser, mal eine überraschende Begegnung mit der Tierwelt oder einfach das wunderbare Gefühl, schwerelos durch die Unterwasserlandschaft zu gleiten. Einige Tauchgänge waren lehrreich und fordernd, andere wiederum einfach nur entspannend. Genau diese Mischung macht den besonderen Reiz der Tauchfahrt nach Zeeland aus.

Ein besonderer Höhepunkt war erneut die traditionelle Grill-Sause am Samstagabend. In lockerer Runde kamen alle zusammen, ließen die Erlebnisse der vergangenen Tage Revue passieren und schmiedeten bereits Pläne für zukünftige Tauchabenteuer. Zwischen Grillgut, Salaten und kühlen Getränken wurde viel gelacht, gefachsimpelt und natürlich auch über die beeindruckendsten Sichtungen des Trips diskutiert.

Salzwasser, Hummer und gute Gesellschaft – Die TSG Porz wieder in Zeeland 2026

Dabei zeigte sich einmal mehr, dass eine solche Vereinsfahrt weit mehr ist als die Summe ihrer Tauchgänge. Es sind die gemeinsamen Erlebnisse und Erinnerungen, die noch lange nach der Heimreise bleiben.

Auch wenn die Gruppe in diesem Jahr etwas kleiner ausfiel, soll dieser Bericht – und vor allem die zahlreichen Fotos – all jene neugierig machen, die schon länger mit dem Gedanken spielen, einmal mitzukommen. Denn eines wurde erneut deutlich: Zeeland bietet nicht nur faszinierende Tauchgänge, sondern auch die perfekte Gelegenheit, in entspannter Atmosphäre gemeinsam Zeit zu verbringen und die Vielfalt des Tauchsports zu erleben, und manchmal auch einfach nur eine große Menge Unsinn zu verzapfen 😉 

Salzwasser, Hummer und gute Gesellschaft – Die TSG Porz wieder in Zeeland 2026

Für den Autor dieser Zeilen steht jedenfalls fest: Die nächste Zeeland-Fahrt ist bereits fest im Kalender vorgemerkt. Und den meisten Teilnehmerinnen und Teilnehmern dürfte es ähnlich gehen.

Denn wenn man einmal zwischen Hummern, Seesternen und Taschenkrebse abgetaucht ist, fällt die Rückkehr ins Süßwasser doch ein kleines bisschen schwer.

Salzwasser, Hummer und gute Gesellschaft – Die TSG Porz wieder in Zeeland 2026

Bis zum nächsten Mal, Zeeland!

Tot volgend jaar, Zeeland! Goede duik en goed lucht! 😉  🇳🇱🤿

Eure TSG Porz

Text: Philip Behrends. Fotos: Philip Behrends, Daniel Prill

Antauchen 2026 – Endlich wieder Wasser über und unter den Flossen

Antauchen 2026 – Endlich wieder Wasser über und unter den Flossen

Am vergangenen Sonntag, dem 26.04.2026, war es wieder so weit:

Die TSG Porz ist offiziell in die neue Saison gestartet – traditionell beim Antauchen am Widdauer See in Langenfeld.

Und wie so oft begann alles mit diesem ganz besonderen Gefühl:

Ausrüstung aus dem Auto, ein kurzer Blick auf den See, bekannte Gesichter – und dann dieses leise Kribbeln, das sagt: Jetzt geht’s wieder los.

Abtauchen in allen Facetten

Über den Tag verteilt wurde viel getaucht – und vor allem vielseitig.

Antauchen 2026 – Endlich wieder Wasser über und unter den Flossen

Für einige stand die Ausbildung im Vordergrund: Übungen, konzentrierte Briefings und das saubere Abarbeiten der Abläufe.

Antauchen 2026 – Endlich wieder Wasser über und unter den Flossen

Andere nutzten den Tag, um einfach wieder reinzukommen, sich langsam an das Freiwasser zu gewöhnen, Tarierung zu prüfen, Abläufe zu festigen.

Und dann gab es noch die dritte Kategorie:

Maske auf, Regler rein – und einfach mal abtauchen und genießen.
Ruhig, fast meditativ, ohne großen Plan. Nur Wasser, ein paar Fische und das vertraute Gefühl, wieder dort zu sein, wo man irgendwie hingehört.

Antauchen 2026 – Endlich wieder Wasser über und unter den Flossen

Ein voller Platz, ein lebendiger Tag

Erfreulich war vor allem, wie viele Mitglieder in diesem Jahr den Weg nach Langenfeld gefunden haben. Der Platz rund um den See war gut gefüllt, es wurde gelacht, gefachsimpelt und geklönt.

Antauchen 2026 – Endlich wieder Wasser über und unter den Flossen

Besonders schön: Auch viele Nicht-Taucher und Familienangehörige waren dabei.

Während im Wasser noch die letzten Blasen aufstiegen, wurde an Land schon vorbereitet, geschnippelt, aufgebaut und – ganz wichtig – der Grill in Stellung gebracht.

Der zweite Teil des Tages

Denn wie immer gilt:

Nach dem Tauchgang ist vor dem gemütlichen Teil.

Der Grill lief auf Hochtouren, die Gespräche wurden länger, die Geschichten bunter und irgendwo zwischen Bratwurst, Salat und Kaltgetränk stellte sich dieses Gefühl ein, das man schwer beschreiben kann, aber sofort erkennt, wenn es da ist.

Fazit

Ein Tag, wie er sein soll:

Wasser, gute Tauchgänge, viele bekannte Gesichter – und ein Tag bei perfektem Tauch- und Grillwetter, der fast ein bisschen zu schnell vorbei war.

Antauchen 2026 – Endlich wieder Wasser über und unter den Flossen

Die Saison ist eröffnet.

Und wenn das Antauchen ein Vorgeschmack war, dann kann das ein ziemlich gutes Jahr werden.

Gut Luft!
Eure TSG Porz 

Text: Philip Behrends  Fotos: Daniel Prill, Philip Behrends

Neuer Spezialkurs bei der TSG Porz: SK Speerfischen / GDL Spearfishing

(VDST erkennt Zusatzqualifikation offiziell an!)

Neuer Spezialkurs bei der TSG Porz: SK Speerfischen / GDL Spearfishing

Manchmal dauert es eben ein bisschen länger – aber jetzt ist es endlich so weit:
 Der VDST hat nach langen Beratungen den neuen Spezialkurs „SK Speerfischen / GDL Spearfishing“ offiziell als Zusatzqualifikation zum SK Tauchen für den Naturschutz / GDL Conservation Diving zugelassen.

Neuer Spezialkurs bei der TSG Porz: SK Speerfischen / GDL Spearfishing

Und wie könnte es anders sein: Die TSG Porz gehört natürlich zu den ersten Vereinen, die diesen innovativen Kurs anbieten!

Premiere am Osterwochenende im Fühlinger See
Für Kurzentschlossene wird der neue Spezialkurs direkt zum Start der Freiwasser-Saison angeboten.
 Der erste praktische Freiwasser-Tauchgang findet am Osterwochenende im Fühlinger See statt – dort, wo sich Barsche, Hechte und andere Bewohner traditionell schon seit Jahren an ahnungslose Taucher gewöhnt haben.

Neuer Spezialkurs bei der TSG Porz: SK Speerfischen / GDL Spearfishing


Die Teilnehmer lernen dabei unter anderem:

  • zielgerichtete Unterwasser-Annäherung an besonders „fotogene“ Fische
  • taktisches Tarieren für maximale Treffsicherheit
  • korrektes Nachladen unter Wasser
  • sowie die richtige Dokumentation der Fangstrecke im Logbuch
Neuer Spezialkurs bei der TSG Porz: SK Speerfischen / GDL Spearfishing

Theorie und Waffen-Einweisung im Wahnbad
Die theoretische sowie die erste technische Einweisung an der Waffe findet bereits Morgen (Donnerstag) im Vereinsheim am Wahnbad statt.
Neben Sicherheitsaspekten und der Bedienung der Ausrüstung wird auch das Thema nachhaltige Verwertung der Beute intensiv behandelt.
Und damit kommen wir zum wichtigsten Bestandteil des Kurses:

After-Dive-BBQ – stilecht auf der Backplate
Der VDST legt großen Wert auf eine vollständige Verwertung der Ressourcen. Deshalb beinhaltet der Kurs selbstverständlich auch eine praktische Einheit zur korrekten Handhabung von Grillbesteck nach dem Tauchgang.
Die frisch „erlegten“ Fische werden dabei traditionell direkt am See, stilecht und selbstverständlich auf der Backplate unseres Gerätewarts gegrillt.

Neuer Spezialkurs bei der TSG Porz: SK Speerfischen / GDL Spearfishing

Ein Konzept, das Tauchsport, Naturschutz und Vereinsleben auf einzigartige Weise miteinander verbindet.

Anmeldung
Interessierte Taucherinnen und Taucher können sich ab sofort beim Ausbildungsteam melden.
 Die Teilnehmerzahl ist aus Gründen des Fischbestands – und der Grillkapazität – begrenzt.

Wir freuen uns auf zahlreiche Anmeldungen.

Petri Heil und gut Luft!
Eure TSG Porz

Text: Philip Behrends ©2026 Symbolbilder: erstellt mit KI 😉

Ostereier-Tauchen im Wahnbad – Eierjagd unter Wasser

Wenn sich im Wahnbad plötzlich bunte Ostereier auf dem Beckenboden verstecken, dann ist klar:
Es ist wieder Zeit für das traditionelle Ostereier-Tauchen der TSG Porz.

Ostereier-Tauchen im Wahnbad – Eierjagd unter Wasser

Am Donnerstag Abend trafen sich zahlreiche Vereinsmitglieder – jung wie jung-geblieben – zum letzten Training vor den Osterferien, um die Frühjahrs-Saison gebührend – und wie immer ein wenig anders als gewöhnlich – ausklingen zu lassen.

Eiersuche mal anders

Statt klassischer Suchaktionen an Land hieß es bei uns:
Maske auf, Flossen an – und abtauchen!

Die Aufgaben: Möglichst viele Ostereier unter Wasser aufspüren oder mit einem Osterei auf einem Löffel Streckentauchen. Was sich zunächst einfach anhört, entpuppte sich schnell als spannende Herausforderung. 

Spaß, Teamgeist und ein bisschen Ehrgeiz

Wie so oft bei der TSG Porz stand auch hier der Spaß im Vordergrund – aber ein kleines bisschen Ehrgeiz ließ sich hier und da natürlich nicht ganz vermeiden.

Wer entdeckt das erste Ei?
Wer bringt die größte Ausbeute an die Oberfläche?
Und wer verliert zwischendurch vielleicht doch den Überblick? 

Die Mischung aus spielerischem Wettbewerb und gemeinschaftlichem Erlebnis machte den Abend zu einem echten Highlight.

Ostereier-Tauchen im Wahnbad – Eierjagd unter Wasser

Ein gelungener Frühjahrsabschluss

Mit dem Ostereier-Tauchen endet traditionell die Trainingsphase vor den Osterferien – und gleichzeitig wächst die Vorfreude auf die bevorstehende Freiwasser-Saison.

Die Seen warten, die Temperaturen steigen langsam, und die Ausrüstung steht bereit. Aber bevor es wieder hinaus ins Freiwasser geht, durfte heute noch einmal gelacht, gesucht und gemeinsam unter Wasser gespielt werden.

Fazit

Ein rundum gelungener Abend, der einmal mehr zeigt, was unseren Verein ausmacht:
Gemeinschaft, Kreativität und die Freude am Tauchen – in jeder Jahreszeit.

Wir wünschen allen Mitgliedern und Freunden der TSG Porz
frohe Ostern und schöne Feiertage! 

Gut Luft!
Eure TSG Porz

Ostereier-Tauchen im Wahnbad – Eierjagd unter Wasser

Text: Philip Behrends. Fotos: Carina Götz

Apnoe bei der TSG Porz – Ruhe, Technik und sportliche Höchstleistung

Willkommen zum zweiten Teil unserer Vorstellungsrunde der unterschiedlichen Abteilungen innerhalb der TSG Porz 1962 e.V.. Neben dem Unterwasser-Rugby, Gerätetauchen und weiteren Disziplinen ist die Apnoe-Abteilung ein fester und sehr wichtiger Bestandteil. Apnoetauchen – das Tauchen mit nur einem Atemzug – verbindet Körperbeherrschung, mentale Stärke und präzise Technik auf besondere Weise. Genau diese Mischung macht den Reiz dieser Disziplin aus und begeistert bei uns seit vielen Jahren eine stetig wachsende Gruppe von Sportlerinnen und Sportlern.

Apnoe bei der TSG Porz – Ruhe, Technik und sportliche Höchstleistung

Vielseitiges Training – statisch und mobil

Das Apnoe-Training bei der TSG Porz ist bewusst abwechslungsreich gestaltet. Auf dem Programm stehen sowohl statische Inhalte – etwa Atemtechnik, Entspannungsübungen und statisches Luftanhalten – als auch dynamische Einheiten, bei denen Bewegung, Streckentauchen und Technik im Vordergrund stehen.

Dabei geht es nicht ausschließlich um maximale Zeiten oder Distanzen, sondern vor allem um saubere Technik, Sicherheit und das bewusste Wahrnehmen des eigenen Körpers. Jede Trainingseinheit wird angepasst, sodass Einsteiger ebenso profitieren wie erfahrene Apnoistinnen und Apnoisten.

Feste Trainingszeiten, offene Gemeinschaft

Trainiert wird regelmäßig dienstags und donnerstags. Die genauen Inhalte variieren – mal liegt der Fokus auf Technik, mal auf Kondition oder mentaler Vorbereitung.

Apnoe bei der TSG Porz – Ruhe, Technik und sportliche Höchstleistung

Besonders wichtig: Interessierte sind jederzeit herzlich willkommen, einfach vorbeizukommen und Apnoe auszuprobieren. Vorerfahrung ist keine Voraussetzung. Wer neugierig ist, erhält Unterstützung, Einführung und Begleitung durch erfahrene Vereinsmitglieder. Sicherheit und gegenseitige Aufmerksamkeit stehen dabei immer an erster Stelle.

Apnoe bei der TSG Porz – Ruhe, Technik und sportliche Höchstleistung

Vom Hobby bis zur Weltspitze

Die Apnoe-Abteilung der TSG Porz deckt ein außergewöhnlich breites Spektrum ab. Neben ambitionierten Freizeitsportlerinnen und -sportlern trainieren bei uns auch wettkampferprobte Athletinnen und Athleten, die auf zahlreiche Erfolge bei nationalen und internationalen Wettbewerben zurückblicken können.

Besonders stolz sind wir darauf, dass sich sogar amtierende und ehemalige Weltmeisterinnen in unseren Reihen befinden. 

Apnoe bei der TSG Porz – Ruhe, Technik und sportliche Höchstleistung

Diese Mischung aus Erfahrung, Leistungsbereitschaft und Offenheit prägt das Training und macht die Abteilung zu etwas Besonderem – Wissen wird geteilt, Erfahrung weitergegeben und Erfolge gemeinsam gefeiert.

Apnoe als Teil des Vereinslebens

Apnoe ist bei der TSG Porz mehr als eine Trainingsform. Sie ist Teil des Vereinslebens, fördert Austausch zwischen den Abteilungen und ergänzt andere tauchsportliche Aktivitäten ideal. Ob zur Verbesserung der Wasserlage, der Atemkontrolle oder einfach als eigenständige sportliche Herausforderung – Apnoe bereichert den Verein auf vielen Ebenen.

Apnoe bei der TSG Porz – Ruhe, Technik und sportliche Höchstleistung

Neugierig geworden?

Wer Apnoe einmal selbst erleben möchte, ist herzlich eingeladen, bei einem Training vorbeizuschauen. Ganz gleich, ob erste Atemversuche oder ambitionierte sportliche Ziele – bei der TSG Porz findet jeder seinen Platz.

Ruhe finden, Technik entwickeln, Grenzen bewusst verschieben – Apnoe bei der TSG Porz.

Gut Luft und bis bald im Training
Eure TSG Porz

Text: Philip Behrends Fotos: Darleen Ertelt ©2026

🎄 Glänzende Kugeln, leuchtende Knicklichter und eine Schatzkiste voller Freude

Weihnachtliches Schatzkistentauchen der TSG Porz Jugendabteilung, 18.12.2025

🎄 Glänzende Kugeln, leuchtende Knicklichter und eine Schatzkiste voller Freude

Wie jedes Jahr zum Jahresabschluss hieß es gestern bei der TSG Porz: Maske auf, Flossen an – und Weihnachten abtauchen!
Zum traditionellen weihnachtlichen Jahresausklangs-Training versammelten sich alle Mitglieder der TSG Porz, allen voran die Jugendabteilung, zum beliebten Unterwasser-Weihnachtsbaum-Schmücken und Schatzkistentauchen.

🎄 Glänzende Kugeln, leuchtende Knicklichter und eine Schatzkiste voller Freude

Mehr als dreißig Kinder und Jugendliche, begleitet von einigen ausgesprochen junggebliebenen Erwachsenen, machten das Becken kurzerhand zur festlichsten Unterwasserlandschaft Kölns. Mit Christbaumkugeln, Lametta und leuchtenden Knicklichtern – stilecht als Kerzenersatz – wurde der Weihnachtsbaum am Beckenboden geschmückt. Ein Anblick, der jedes Taucherherz ein kleines bisschen höher schlagen lässt.

🎄 Glänzende Kugeln, leuchtende Knicklichter und eine Schatzkiste voller Freude

Doch damit nicht genug: Der eigentliche Höhepunkt wartete bereits am Grund des Beckens. Eine schwer gesicherte Schatzkiste, versehen mit gleich mehreren Schlössern, musste erst gemeinsam geöffnet und anschließend ans „Ufer“ transportiert werden. Teamwork, Koordination und jede Menge Gelächter waren gefragt – und genau das machte den Reiz dieser inzwischen kultigen TSG-Tradition aus.

Die Mühe lohnte sich: Als Belohnung für die erfolgreiche Bergung wurden alle Kinder – und, zugegeben, auch einige Erwachsene – reichlich mit Schokolade beschenkt. Die strahlenden Gesichter über Wasser standen den funkelnden Knicklichtern unter Wasser in nichts nach.

So wurde aus dem letzten Training des Jahres ein rundum harmonischer, fröhlicher und gemeinschaftlicher Jahresabschluss für alle Aktiven der TSG Porz.
Mit dieser schönen Erinnerung im Gepäck freuen wir uns schon jetzt auf das kommende Jahr – mit Ostereiersuche, weiteren Aktionen und vielen gemeinsamen Momenten unter und über Wasser.

🎄 Glänzende Kugeln, leuchtende Knicklichter und eine Schatzkiste voller Freude
🎄 Glänzende Kugeln, leuchtende Knicklichter und eine Schatzkiste voller Freude

Wir wünschen allen Mitgliedern, Familien und Freunden der TSG Porz

ein frohes und friedliches Weihnachtsfest sowie einen guten Rutsch ins neue Jahr. 🎄🤿

Herbst- und Wintertauchen im Fühlinger See – Zwischen Sprungschicht und Stille

Wenn sich die Tage verkürzen und die Temperaturen sinken, wird es am Fühlinger See spürbar ruhiger. Für viele bedeutet das Ende der „Warmwasser-Saison“ eine Pause – für die Taucherinnen und Taucher der TSG Porz jedoch ist es der Beginn einer ganz besonderen Zeit. Denn wer auch im Herbst und Winter ins Wasser geht, erlebt den See von seiner klarsten und vielleicht schönsten Seite.

Herbst- und Wintertauchen im Fühlinger See – Zwischen Sprungschicht und Stille

Tauchen im kühleren Wasser

Mit dem Wechsel der Jahreszeit verändert sich auch das Tauchen: Die Sichtverhältnisse werden besser, die Unterwasserwelt zeigt sich reduziert, aber faszinierend. Weniger Pflanzenwuchs und Schwebstoffe sorgen oft für überraschend klare Bedingungen – perfekte Voraussetzungen für alle, die das ruhige, konzentrierte Tauchen schätzen.

Natürlich erfordert das Tauchen in den kühleren Monaten etwas mehr Vorbereitung: Trockenanzüge ersetzen die Neoprenanzüge, wärmende Unterzieher werden dicker, und der Kaffee oder Tee in der Thermoskanne ist fast Pflicht. Trotzdem: Der Reiz bleibt. Wer einmal erlebt hat, wie still und friedlich der Fühlinger See an einem klaren Oktobermorgen daliegt, weiß, warum sich die Mühe lohnt.

Die Sprungschicht – ein sichtbares Phänomen

Aktuell zeigt sich im Fühlinger See eine besonders ausgeprägte Sprungschicht bei etwa fünf Metern Tiefe. Diese Temperaturgrenze teilt das Wasser in zwei deutlich unterschiedliche Bereiche: darüber das noch milde, grünlich schimmernde Oberflächenwasser – darunter kälteres, des öfteren auch klareres Wasser bei circa 6-8 °C.

Video: Olli Allgaier ©2025

Beim Abtauchen wirkt der Moment des Übergangs fast surreal: Das Licht verändert sich abrupt, als würde man durch eine unsichtbare Membran gleiten. Wer diese Grenze einmal bewusst wahrnimmt, versteht, warum viele sagen, man fühle sich, als würde man über den Wolken schweben.

Flora, Fauna und Ruhe

Auch wenn viele Tiere sich in tiefere Bereiche zurückziehen, gibt es im Herbst und Winter unter Wasser einiges zu entdecken. Schwärme von Barschen stehen ruhig über dem Grund, Hechte lauern unbewegt zwischen den Pflanzen, und mit etwas Glück lässt sich sogar ein Aal erblicken.

Herbst- und Wintertauchen im Fühlinger See – Zwischen Sprungschicht und Stille

Der See wirkt in dieser Zeit entschleunigt, fast meditativ. Jede Bewegung, jede Blase und jeder Lichtstrahl wird bewusster wahrgenommen. Es ist kein Tauchen, um möglichst viel zu sehen – sondern um das, was man sieht, intensiver zu erleben.

Eine Anerkennung für alle, die dabeibleiben

Dieser Beitrag ist auch ein Dank an alle, die sich nicht von sinkenden Temperaturen abschrecken lassen. An diejenigen, die früh aufstehen, das Auto im Nebel beladen und auch bei grauem Himmel motiviert am See erscheinen.

Herbst- und Wintertauchen im Fühlinger See – Zwischen Sprungschicht und Stille

Tauchen im Herbst und Winter ist kein Wettbewerb, sondern Ausdruck echter Begeisterung – und der Beweis dafür, dass der Sport weit mehr ist als ein sommerliches Freizeitvergnügen.

Gemeinschaft trotz Kälte

Doch auch abseits des Wassers bleibt die Gemeinschaft lebendig: Die Trainings im „vereinseigenen“ 😉Wahnbad sind gut besucht, dienstags und donnerstags wird geschwommen, getaucht (mit und ohne Tauchgerät), gekämpft (Unterwasser-Rugby) und geplanscht.
 Im Vereinsheim wird über Ausrüstung gefachsimpelt, über Tauchplätze diskutiert und die nächste Saison geplant. Das Vereinsleben hört im Herbst nicht auf – es verlagert sich nur ein Stück weit nach innen.

Fazit – Unter Wasser beginnt der Winter anders

Während oben die Blätter fallen, beginnt unter Wasser eine stille Jahreszeit voller Schönheit und Klarheit. Das Tauchen im Herbst und Winter ist kein Verzicht, sondern ein Geschenk: weniger Ablenkung, mehr Bewusstsein, weniger Menschen, mehr Natur.

Herbst- und Wintertauchen im Fühlinger See – Zwischen Sprungschicht und Stille

Und so bleibt der Fühlinger See auch jetzt ein Ort des Staunens – vor allem dort, wo die Sprungschicht auf fünf Metern Tiefe den Blick nach unten in eine andere Welt freigibt. Eine Welt, in der wir uns manchmal fühlen, als würden wir wirklich über den Wolken schweben.

Herbst- und Wintertauchen im Fühlinger See – Zwischen Sprungschicht und Stille

Gut Luft – und warme Finger!
Eure TSG Porz

📷 Olli Allgaier, Joachim Hoffmann Text: Philip Behrends

Landesjugendtreffen am Möhnesee – Ein Wochenende voller Abenteuer

Landesjugendtreffen am Möhnesee – Ein Wochenende voller Abenteuer
© 2025 Torsten Milinski/tsvnrw


Am vergangenen Wochenende machte sich eine Gruppe von 14 Kindern und Jugendlichen und 3 Betreuern der TSG Porz auf den Weg zum Landesjugendtreffen des TSV NRW am Möhnesee. Schon am Freitagnachmittag traf man sich am Vereinsheim, verabschiedete sich von den Eltern und startete mit viel Vorfreude in Richtung Sauerland.

Freitag – Ankommen & Einstimmen

Eigentlich sollten es nur zwei Stunden Fahrt sein – am Ende wurden es drei. Der Stau begann schon kurz hinter Köln-Wahn, doch die Stimmung blieb heiter. Endlich in der Jugendherberge angekommen, wurden die Zimmer bezogen und der Anhänger mit der Tauchausrüstung zum See gebracht.
Spoiler-Alarm: dieser Anhänger wird später noch eine Rolle spielen … 😉

Nach einer herzlichen Begrüßung durch Olaf Hafemeister und sein Team vom Tauchsportverband NRW ging es gleich los zur Nachtwanderung, die für die richtige Mischung aus Abenteuer und Gemeinschaft sorgte. Danach hieß es: ab ins Bett – schließlich sollte das Wochenende noch einiges bereithalten.

Samstag – Tauchen, Workshops & Schildkrötenjagd

Der Samstag begann früh mit einem gemeinsamen Frühstück, bevor sich die Gruppe aufteilte:

  • Für fünf junge Taucherinnen ging es mit Ausrüstung zum Tauchplatz. Der erste Tauchgang führte sie „links lang“ bis zu einem großen Baum unter Wasser.
  • Die übrigen Kinder verteilten sich auf die angebotenen Workshops zu den Themen Fotografie, Gewässeruntersuchung, elasm-ocean, Teambuilding, bis zu einer „Runde“ Geo-Caching, Stand-Up-Paddling und anderen spannenden Aktivitäten rund um den See.
Landesjugendtreffen am Möhnesee – Ein Wochenende voller Abenteuer

Zurück in der Jugendherberge wartete das Mittagessen – und eine besondere Überraschung: Im ganzen Haus waren kleine Schildkröten versteckt. Mit großem Eifer machten sich viele Kinder auf die Suche, und schnell entwickelte sich eine kleine Jagd nach den bunten Figuren.

Am Nachmittag ging es wieder zum See und zu den Workshops. Auch die Taucher stiegen noch einmal ab, diesmal in die andere Richtung. Nach Rückkehr in die Jugendherberge blieb Zeit für freie Spiele – und natürlich für die nächste Schildkröten-Runde. Abends folgte das gemeinsame Grillen, ehe der Tag mit einer riesigen Werwolf-Runde mit rund 30 Kindern und Jugendlichen ausklang.

Sonntag – Abschied mit Tombola

Der Sonntag begann mit einem besonderen Frühstück – schließlich hatte ein Kind Geburtstag. Nach dem Räumen der Zimmer um 9 Uhr und dem Verstauen des Gepäcks standen die letzten Workshops an. Die Mehrheit der Gruppe entschied sich für „Mister X“, ein spannendes Such- und Bewegungsspiel.

Zum Abschluss kam die große Auflösung der Schildkröten-Aktion: Jede Figur war auf der Unterseite nummeriert, und diese Nummern bildeten die Lose für eine kleine Tombola. Die Freude war groß, als eines unserer Kinder tatsächlich einen Preis – ein Handtuch – mit nach Hause nehmen durfte. Nach einem Gruppenfoto hieß es dann offiziell Abschied nehmen.

Landesjugendtreffen am Möhnesee – Ein Wochenende voller Abenteuer

Rückfahrt – Abenteuer auf der Autobahn

Um Punkt 14 Uhr startete die Rückfahrt, und zunächst sah es so aus, als könne die Hinfahrtzeit sogar deutlich unterboten werden. Doch nach nur 25 entspannten Minuten platzte an schon erwähntem Anhänger ein Reifen – und das Abenteuer begann von Neuem. Die jüngsten Teilnehmer fuhren mit einem der Autos samt Betreuern schon voraus, während der Rest auf den Pannendienst wartete.

Die Hoffnung: Eine Stunde Pause, Anhänger verladen, weiter nach Hause. Also wurde vorsorglich alles Lebenswichtige ausgeräumt. Als der Abschleppwagen nach gut einer Stunde eintraf, schien die Rettung nah – bis klar wurde, dass der Anhänger nicht aufgeladen werden konnte. Zu groß war das Risiko, dass auch die anderen Reifen den Geist aufgeben würden.

Die Wartezeit zog sich. Die Polizei wurde hinzugezogen, die Kinder hielten sich geduldig am Grünstreifen neben den Autos auf, während die Betreuer fieberhaft Alternativen suchten. Trotz allem blieb die Stimmung erstaunlich gut – es wurde sogar mit Kindersekt auf das Geburtstagskind angestoßen, auch wenn klar war, dass es seinen Geburtstag nicht mehr rechtzeitig zu Hause feiern würde.

Nach dreieinhalb Stunden kam schließlich die erlösende Nachricht: Der Gerätewart hatte über Kontakte ein Ersatzrad organisieren können. DANKE Hermann-Josef !!! Die Gruppe fuhr langsam ins nahe Städtchen Werl, wo die jüngeren Kinder von einem Elternteil abgeholt wurden. Der Rest nutzte die Zwangspause für eine kleine Stadtrunde – inklusive Döner-Stopp.

Nach fast sechs Stunden Wartezeit konnte das Rad schließlich gewechselt werden, und die Heimfahrt ging weiter – dieses Mal leiser und müder als noch auf der Hinfahrt. Aber alle waren sich einig: Dieses Wochenende wird niemand so schnell vergessen.

Fazit

Das Landesjugendtreffen am Möhnesee bot ein rundum gelungenes Programm: Tauchen, Workshops, Spiel und Spaß, dazu Begegnungen mit fast 200 jungen Taucherinnen und Tauchern aus ganz NRW. Selbst eine chaotische Rückfahrt konnte die Stimmung nicht trüben – im Gegenteil: Sie machte das Abenteuer perfekt.

Unser Dank gilt dem TSV NRW und allen Ehrenamtlichen der Jugendabteilung sowie den Leiterinnen und Leitern der Workshops für die reibungslose Orga und das spannende Programm am Möhnesee – bis zum nächsten Mal!
Danke an unsere Betreuer/Ausbilder Carina, Daniel und Andreas!
Und natürlich an alle Kinder und Jugendlichen!
Die TSG Porz Nachwuchsabteilung war die zahlenmäßig größte Jugendgruppe aller teilnehmenden Vereine. 😃

Nächstes Jahr in Xanten, UNBEDINGT WIEDER!! 🙂

Gut Luft

Eure TSG Porz

Text: Emma Roth, Philip Behrends ; Fotos: alle Teilnehmer, Carina Götz, Daniel Prill, Andreas Bergsch, Torsten Milinski

Sicherheit im Fokus – Zwei TSG-Taucher beim „AK Tauchsicherheit und Rettung“ in Schönbach

Sicherheit im Fokus – Zwei TSG-Taucher beim                           "AK Tauchsicherheit und Rettung“ in Schönbach

Es gibt Wochenenden, die prägen. Für zwei Taucher der TSG Porz, Stefan und Philip, stand am vergangenen Wochenende eines dieser besonderen Erlebnisse an: die Teilnahme am Aufbaukurs „Tauchsicherheit und Rettung + medizinische Praxis“ (AK TSR+MED) des VDST, organisiert vom Hessischen Tauchsportverband. Ein Kurs, der nur selten angeboten wird, und entsprechend groß war die Vorfreude.

Theorie trifft Praxis – clever vorbereitet

Los ging es bereits am Dienstag – allerdings virtuell. Ein erstes Kennenlernen und die Einführung in die Theorie per Online-Meeting waren nicht nur praktisch, sondern auch eine brillante Idee: So blieb am Wochenende mehr Zeit für das, was alle am meisten reizte – die Praxis im und am Wasser.

Am Samstagmorgen startete der eigentliche Kurs. In aller Herrgottsfrühe machten sich die beiden Porzer auf den knapp 90-minütigen Weg nach Schönbach in Hessen, wo der Verbandssee des HTSV als Übungsrevier diente. Die Atmosphäre war vom ersten Moment an etwas Besonderes: Geräte- und Apnoetaucher aus allen Landesteilen, vom frischen Einsterner bis hin zum erfahrenen TL3, fanden sich zusammen, vereint durch die Lust am Lernen und die Bereitschaft, Verantwortung für sich und andere zu übernehmen.

Sicherheit im Fokus – Zwei TSG-Taucher beim                           "AK Tauchsicherheit und Rettung“ in Schönbach

Von AED bis Wenoll-System – Lernstationen an Land

Nach einem kurzen Theorieteil, unter Anderem auch mit dem Thema Apnoesicherheit verteilten sich die Teilnehmenden auf eine Reihe von Lernstationen, die von insgesamt acht engagierten Ausbilderinnen und Ausbildern betreut wurden. Das Spektrum reichte von der Handhabung des AED, über Herz-Lungen-Wiederbelebung und stabile Seitenlage, Einstieg und Rettung in ein Schlauchboot, Knotentechniken für Seilbergungen bis hin zum Umgang mit Sauerstoffrucksack und Wenoll-System.

Sicherheit im Fokus – Zwei TSG-Taucher beim                           "AK Tauchsicherheit und Rettung“ in Schönbach
Sicherheit im Fokus – Zwei TSG-Taucher beim                           "AK Tauchsicherheit und Rettung“ in Schönbach

Die Stimmung war konzentriert, aber gleichzeitig locker – kein Frontalunterricht, sondern aktives Mitmachen, Ausprobieren und Wiederholen. Zwischendurch lockerte eine gemeinsame Mittagspause bei strahlendem Sonnenschein die Köpfe, und es entwickelte sich sofort reger Austausch über Taucherlebnisse, Materialtipps und alles, was uns sonst noch unter die Maske kam.

Sicherheit im Fokus – Zwei TSG-Taucher beim                           "AK Tauchsicherheit und Rettung“ in Schönbach

Rein ins Wasser – Szenarien im Rotationsprinzip

Am Nachmittag hieß es dann: ab in die Neoprenanzüge und ran an die ABC-Ausrüstung. In Kleingruppen von maximal vier Personen wurden unterschiedlichste Szenarien trainiert. Rettungsgriffe, das Ziehen und Schieben eines Tauchopfers oder der richtige Umgang mit Knotentechnik im Wasser – alles durfte ausprobiert werden. Dank der guten Organisation lief die Rotation zwischen den Stationen wie am Schnürchen, und so konnten alle viel ausprobieren und wertvolle Erfahrungen sammeln.

Nach einem intensiven Tag folgte am frühen Abend der gemütliche Teil: Grillen, Fachsimpeln und viele neue Bekanntschaften. Die Atmosphäre war, wie man sie sich wünscht: herzlich, offen, voller Fachgespräche – und natürlich auch mit der einen oder anderen Taucheranekdote garniert.

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Sonntag: Prüfungszeit im See

Der Sonntag stand im Zeichen der Praxistauchgänge. Der erste Tauchgang diente dem „Warmwerden“ mit dem See und den Buddies, aber auch schon ersten Übungen: das Bergen eines bewusstlosen Tauchers aus der Tiefe oder das Setzen einer zweiteiligen Boje. Besonders hilfreich: der gegenseitige Geräte-Check, bei dem man sich mit der Ausrüstung des Tauchpartners vertraut machte und auch hier und da noch an einigen Stellschrauben drehen konnte.

Dann kam die Königsdisziplin: der Prüfungstauchgang. Aufgabe war es, einen bewusstlosen Taucher aus rund 18 Metern Tiefe an die Oberfläche zu bringen, ihn über etwa 200 Meter bis zum Ausstieg zu transportieren, dabei eigene und fremde Ausrüstung abzulegen und die Rettungskette einzuleiten – inklusive AED. Hier wurde natürlich kein lebender Kollege unter Strom gesetzt, sondern auf die altbewährten Trainingspuppen „Rescue-Anne“ und „Rescue-Ronnie“ zurückgegriffen.

Sicherheit im Fokus – Zwei TSG-Taucher beim                           "AK Tauchsicherheit und Rettung“ in Schönbach

Alle meisterten die Aufgaben mit Bravour – und waren entsprechend erleichtert, als am Ende die „virtuelle Sirene“ des nahenden Rettungsdienstes das Szenario beendete.

Dank, Respekt und eine Empfehlung

Ein Wochenende voller Input, körperlicher Anstrengung, aber auch jeder Menge Spaß ging zu Ende. Die beiden TSG-Taucher waren sich einig: selten so viel gelernt, ausprobiert und gelacht in so kurzer Zeit.

Ein großes Dankeschön geht an Kursleiter Dominik Kalbfleisch und das gesamte Ausbilderteam des HTSV, an Ulrich Bachmann für die wertvollen Tipps und an alle Mitstreiterinnen und Mitstreiter aus ganz Deutschland. Ganz besondere Erwähnung verdient auch Stefan – Buddy, Versuchskaninchen, Mutiger, der sich beim Zerschneiden von Neoprenanzügen mit Scheren, Messern und eezy-cuts für die Demonstration opferte. Bilder dazu sprechen Bände. 😉

Sicherheit im Fokus – Zwei TSG-Taucher beim                           "AK Tauchsicherheit und Rettung“ in Schönbach

Fazit: Pflichtprogramm für jede Taucherkarriere

Was bleibt? Die Erkenntnis, dass dieser AK „Tauchsicherheit und Rettung“ zu den wichtigsten und sinnvollsten Bausteinen in der Tauchausbildung gehört – für Anfänger wie für Profis. Er vermittelt nicht nur Wissen, sondern auch Sicherheit und Souveränität im Ernstfall.

Oder, um es mit den Worten des noch frischen Einstern-Autors zu sagen:
„Das war eine der prägendsten Erfahrungen meiner bisherigen Taucherkarriere. Und wenn ich das sage – dann heißt das was!“ 😅

Dringende Empfehlung: Wer die Möglichkeit hat, sollte diesen Kurs unbedingt belegen – auch außerhalb Hessens. 

Sicherheit im Fokus – Zwei TSG-Taucher beim                           "AK Tauchsicherheit und Rettung“ in Schönbach

Aber wer glaubt, dass das auch schon alles war für dieses Wochenende, Pustekuchen! 

Zeitgleich stand das Landesjugendtreffen des TSVNRW am Möhnesee im Kalender, zu dem die TSG Porz Jugendabteilung in voller Mannschaftsstärke anreiste, aber dazu mehr im nächsten Artikel. 

Stay tuned!!

Gut Luft!

Eure TSG Porz

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Text & Fotos: ©Philip Behrends